Western Digital: Festplatten sind längst nicht überall auf dem Rückzug
Das Festplatten-Geschäft ist trotz der rasanten Entwicklung bei SSDs keineswegs überall nur in Rückzugsgefechte verwickelt. Längerfristig wird die klassische Magnetscheibe zwar auch nicht komplett verschwinden, aber dann doch eher eine Nischen-Anwendung sein. Das erklärte Christopher Bergey, Manager des Herstellers Western Digital.
Gegenüber dem Branchenblatt DigiTimes kann sein Unternehmen durchaus nicht feststellen, dass die Nachfrage nach Festplatten überall rückläufig wäre. Insbesondere im lukrativen Geschäft mit den Betreibern großer Datenzentren sehe es komplett anders aus. Hier verzeichnet Western Digital derzeit jährliche Wachstumsraten um die 40 Prozent. Immerhin werden in den Anlagen gigantische Storage-Kapazitäten benötigt.
Und der Bedarf steigt schnell an. Das hat verschiedene Gründe: So verschieben sich immer weitergehende Anwendungsbereiche in die Cloud, was dank schnellerer Internet-Verbindungen vor allem im Mobilfunk auch machbar ist. Hinzu kommt, dass beispielsweise Smartphone-Kameras immer höhere Auflösungen mitbringen und inzwischen nicht mehr nur FullHD, sondern auch immer mehr 4K-Inhalte in der Cloud vorgehalten werden müssen. Und Festplatten stellen eben immer noch die wesentlich günstigere Möglichkeit dar, dies zu gewährleisten.
Und Western Digital arbeitet durchaus selbst auch daran, dass Festplatten aus vielen Bereichen verdrängt werden - denn das Unternehmen ist rechtzeitig auch in den SSD-Sektor eingestiegen. Gerade erst konnte der Konzern eine Weiterentwicklung der Flash-Technologie vorstellen, bei der 96 Layer mit 4-Bit-Zellen (QLC) gestapelt werden. Dadurch wird eine Speicherdichte von 1,33 Terabit auf einem Die erreicht. Die Massenproduktion der neuen Chips wird wohl noch in diesem Jahr anlaufen und die SSD-Preise weiter nach unten drücken.
Und der Bedarf steigt schnell an. Das hat verschiedene Gründe: So verschieben sich immer weitergehende Anwendungsbereiche in die Cloud, was dank schnellerer Internet-Verbindungen vor allem im Mobilfunk auch machbar ist. Hinzu kommt, dass beispielsweise Smartphone-Kameras immer höhere Auflösungen mitbringen und inzwischen nicht mehr nur FullHD, sondern auch immer mehr 4K-Inhalte in der Cloud vorgehalten werden müssen. Und Festplatten stellen eben immer noch die wesentlich günstigere Möglichkeit dar, dies zu gewährleisten.
SSDs werden zunehmend Massenware
Bergey räumt allerdings auch ein, dass vor allem bei lokalen Speichern die SSD klar auf der Überholspur ist. Immerhin bieten sie hier einen signifikanten Geschwindigkeits-Vorteil und inzwischen sind auch Kapazitäten im Terabyte-Bereich günstig genug geworden, damit auch Privatanwender sie sich leisten können. Das ist ein Speicherplatz, der den meisten Nutzern zur Zeit völlig ausreichen dürfte.Und Western Digital arbeitet durchaus selbst auch daran, dass Festplatten aus vielen Bereichen verdrängt werden - denn das Unternehmen ist rechtzeitig auch in den SSD-Sektor eingestiegen. Gerade erst konnte der Konzern eine Weiterentwicklung der Flash-Technologie vorstellen, bei der 96 Layer mit 4-Bit-Zellen (QLC) gestapelt werden. Dadurch wird eine Speicherdichte von 1,33 Terabit auf einem Die erreicht. Die Massenproduktion der neuen Chips wird wohl noch in diesem Jahr anlaufen und die SSD-Preise weiter nach unten drücken.
Siehe auch: Western Digital: Neue Festplatten-Technologie ebnet Weg zu 100 TB
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