Toshiba: Mit konventioneller Technik zur bisher größten Festplatte
Während die großen Festplattenhersteller Seagate und Western Digital versuchen, unter Einsatz exotischer Technologien mehr Kapazität hinzubekommen, setzt sich nun der kleinere Konkurrent Toshiba einfach mal mit konventioneller Technik an die Spitze. In der neu vorgestellten MG08-Serie kann das Unternehmen Kapazitäten bis 16 Terabyte anbieten.
Toshiba kann dabei nicht unbedingt mit einer überlegenen Speicherdichte auf den Plattern glänzen, sondern setzt einfach auf mehr Magnetscheiben. Schon seit einiger Zeit setzt Toshiba bei seinen Spitzenmodellen auf neun von diesen. Diese werden während des Betriebs mit 7200 Umdrehungen pro Minute in Rotation gehalten. Um das Laufverhalten zu verbessern ist im Inneren des Gehäuses eine Helium-Atmosphäre vorhanden.
Toshiba stattet die Festplatten mit 512 Megabyte Cache aus. Die Verbindungen zum Rechner lassen sich wahlweise über SATA- oder SAS-Schnittstellen realisieren. Ausgelegt sind die Speichermedien für den Einsatz in klassischen 3,5-Zoll-Einschüben. Die Zielgruppe sind dabei natürlich erst einmal Betreiber von Datenzentren - bis auch günstigere Modelle für Privatkunden angeboten werden, wird es noch etwas dauern.
Wie Toshiba mitteilte, sollen im Laufe des Monats erste Muster an interessierte Kunden ausgeliefert werden, die dann mit eigenen Tests beginnen können. Anschließend werden auch erst einmal diese Großabnehmer beliefert - und dies zu Preisen, die nicht nach außen kommuniziert werden. Wann die MG08-Modelle auch im freien Handel zu haben sein werden, ist derzeit noch unbekannt.
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Toshiba stattet die Festplatten mit 512 Megabyte Cache aus. Die Verbindungen zum Rechner lassen sich wahlweise über SATA- oder SAS-Schnittstellen realisieren. Ausgelegt sind die Speichermedien für den Einsatz in klassischen 3,5-Zoll-Einschüben. Die Zielgruppe sind dabei natürlich erst einmal Betreiber von Datenzentren - bis auch günstigere Modelle für Privatkunden angeboten werden, wird es noch etwas dauern.
Konventionell ist ein Vorteil
Dass Toshiba hier an den konventionellen Verfahren festhalten will, dürfte mehrere Gründe haben. Zum einen hält man natürlich die Kosten für die Festplatten geringer und kann so wahrscheinlich eher Kunden gewinnen. Weiterhin vermeidet man auch teure Foschungszweige oder gar Lizenzkosten an die Konkurrenz, da man hier mit Standardtechnologien weiterarbeitet.Wie Toshiba mitteilte, sollen im Laufe des Monats erste Muster an interessierte Kunden ausgeliefert werden, die dann mit eigenen Tests beginnen können. Anschließend werden auch erst einmal diese Großabnehmer beliefert - und dies zu Preisen, die nicht nach außen kommuniziert werden. Wann die MG08-Modelle auch im freien Handel zu haben sein werden, ist derzeit noch unbekannt.
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