Acemagic AX18 Pro: So leicht lässt sich der Speicher aufrüsten

Das Acemagic AX18 Pro kann sehr leicht aufgerüstet werden. Während insbesondere ein RAM-Upgrade eigentlich sinnvoll erscheint, bleibt bei Speicher und Arbeitsspeicher die Frage, ob sich aktuell eine weitere Investition in das budgetfreundliche 18-Zoll-Notebook rechnet. Angesichts der anhaltenden RAM- und Speicherkrise ist bereits das kleinste Upgrade, also auf 32 GB DDR3-RAM, durchaus teuer.

Um das Notebook aufzurüsten, muss es zunächst ausgeschaltet und vom Strom getrennt werden. RAM und SSD sind einfach zugänglich. So einfach, dass man nicht einmal den Akku abklemmen muss. Auf der Unterseite des Notebooks befinden sich zwei Schächte, die aufgeschraubt werden können. Auf den ersten Blick könnte es sich beim einzelnen Slot um den SSD-Slot handeln, das ist allerdings nicht der Fall.

Für die Operation benötigt man einen kleinen Kreuzschraubendreher. Im vorliegenden Fall ließen sich alle Schrauben leicht entfernen. Der SSD-Schacht hingegen war nicht leicht zu entfernen. Er konnte nur mit viel Kraft aus dem Gehäuse entfernt werden. Das war aber nur beim ersten Mal der Fall; beim zweiten Mal ließ sich die Abdeckung bereits leichter lösen.
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Im Inneren des Slots kann eine SSD verbaut werden. Auf den Produktfotos von Acemagic gibt es den Slot nicht bzw. er wird nicht explizit erwähnt. Ab Werk ist eine Feststellschraube installiert. Hat man eine passende SSD eingebaut, kann die Abdeckung wieder angebracht werden. Wahrscheinlich wird man hier eine Datengrab-SSD einbauen, auf der man vor allem Videos, Bilder und Dokumente ablegt.

Zweiter SSD-Slot

In dem Datenblatt wird der zweite SSD-Slot aufgeführt. Es kann eine M.2-NVMe-PCIe-3.0-SSD mit 2 TB verbaut werden. Eine solche lässt sich auch in den Slot der Haupt-SSD einbauen. Hierfür müssen erneut zwei Schrauben entfernt werden. Die Abdeckung über RAM und SSD war deutlich leichter zu entfernen als beim ersten Slot. Die ab Werk verbaute SSD ist mit einem Schutzaufkleber gesichert. Nur wenn man diesen entfernt, kann man die SSD ausschrauben.

Bei dem ursprünglich vorhandenen Speicher handelt es sich um eine Keyway-SSD. Der eher unbekannte Hersteller dürfte ein Weg gewesen sein, wie Acemagic die Kosten für das AX18 Pro gering gehalten hat. Im Test der ab Werk verbauten SSD fand unser Kollege Timm Mohn heraus: Mit knapp 550 MB/s Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist die SSD 2026 viel zu langsam.

Es ist erfreulich, wie einfach das RAM- und SSD-Upgrade beim AX18 Pro ist. Auf Wunsch kann DDR4-SO-DIMM-RAM eingebaut werden. Das Mainboard unterstützt bis zu 64 GB DDR4-3200-MHz-RAM. Allerdings: Allein 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher kosten derzeit um die 150 Euro. Die Kosten für 64 GB RAM wären bei der restlichen Ausstattung generell nicht zu rechtfertigen.

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Ab Werk ist nur ein RAM-Riegel verbaut. Das ist schlecht für die Performance, aber gut, wenn man den RAM sowieso aufrüsten möchte. Ein zweiter RAM-Riegel, um 32 GB RAM zu erreichen, ist jedenfalls deutlich günstiger als zwei neue 16-GB-Arbeitsspeichersticks. Das AX18 Pro ist ab 349 Euro beim Hersteller selbst verfügbar. Auf Amazon gibt es das Notebook mit N150-Prozessor, der leistungstechnisch empfehlenswerter wäre.

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