Western Digital: Neue Festplatten-Technologie ebnet Weg zu 100 TB
Der Festplatten-Hersteller Western Digital hat eine neue Technologie präsentiert, mit der man die Entwicklung der Speicherdichte in den kommenden Jahren fortführen will. Statt einfach nur einem Hitzeimpuls soll nun gezielter Mikrowellen-Beschuss helfen.
Microwave-Assisted Magnetic Recording (MAMR) heißt die neue Technologie. Diese soll die Grundlage für die weitere Entwicklung bei Western Digital darstellen. Das Potenzial, so das Unternehmen, liegt hierbei auf einem Niveau, das das Erreichen von 100-Terabyte-Festplatten um das Jahr 2030 herum zulassen würde.
Zuletzt wurde bei der Weiterentwicklung von Festplatten vor allem auf das Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR) gesetzt. Von dieser Technologie nimmt Western Digital nun aber wieder Abstand. Denn hier musste der Schreib-Lese-Kopf nicht nur mit einem Laser ausgestattet werden, der den Schreibbereich kurzzeitig erhitzte, auch das Platter-Material musste wesentlich komplexer sein.
Die Mikrowellen sorgen hier in erster Linie dafür, dass die elektromagnetischen Impulse wesentlich gezielter auf einen bestimmten Bereich abgegeben werden können. Das würde dann die Steigerung der Speicherdichte möglich machen, ohne die Technologie zu komplex werden zu lassen. Bei Western Digital geht man davon aus, die 4 Terabit pro Quadratzoll so wesentlich schneller erreichen zu können als mit HAMR. Wenn nichts grundlegend schief geht, will man bereits im kommenden Jahr die ersten 15-Terabyte-Medien auf Basis der neuen Technik liefern.
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Zuletzt wurde bei der Weiterentwicklung von Festplatten vor allem auf das Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR) gesetzt. Von dieser Technologie nimmt Western Digital nun aber wieder Abstand. Denn hier musste der Schreib-Lese-Kopf nicht nur mit einem Laser ausgestattet werden, der den Schreibbereich kurzzeitig erhitzte, auch das Platter-Material musste wesentlich komplexer sein.
Schneller zum Erfolg
MAMR hingegen ist deutlich einfacher zu handhaben. Der Schreib-Lese-Kopf muss hier lediglich um eine wesentlich einfachere Mikrowellen-Quelle erweitert werden. Dann kann man im Wesentlichen direkt mit den gleichen Plattern arbeiten, die bei der heute schon gebräuchlichen PMR-Technik verwendet werden. Und da die Magnetscheiben nicht immer wieder punktuell erwärmt werden, sollte auch ihre Lebensdauer deutlich größer sein.Die Mikrowellen sorgen hier in erster Linie dafür, dass die elektromagnetischen Impulse wesentlich gezielter auf einen bestimmten Bereich abgegeben werden können. Das würde dann die Steigerung der Speicherdichte möglich machen, ohne die Technologie zu komplex werden zu lassen. Bei Western Digital geht man davon aus, die 4 Terabit pro Quadratzoll so wesentlich schneller erreichen zu können als mit HAMR. Wenn nichts grundlegend schief geht, will man bereits im kommenden Jahr die ersten 15-Terabyte-Medien auf Basis der neuen Technik liefern.
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