Autopilot: Nächster Unfall, Tesla gibt aber der Fahrerin die Schuld
Tesla ist lange Zeit der Liebling der Presse gewesen und auch Nutzer stürzten sich auf die Elektroautos des von Elon Musk gegründeten Unternehmens. Doch zuletzt stand Tesla immer wieder in den Negativschlagzeilen, dafür waren immer wieder Unfälle verantwortlich, an denen der Autopilot beteiligt war.
Tesla, Unfall und Autopilot: Das sind drei Worte, die in der letzten Zeit immer wieder gemeinsam auftauchen. Nun war es wieder soweit: Tesla musste bestätigen, dass das Assistenzsystem am Crash eines Tesla-Fahrzeugs in einen stehenden Feuerwehrwagen beteiligt war bzw. zu diesem Zeitpunkt aktiv war. Die Fahrerin des Elektroautos brach sich dabei einen Knöchel.
Bei der darauffolgenden Untersuchung der Fahrzeugdaten wurde festgestellt, dass die Frau (was sie auch gegenüber der Polizei angegeben hat) 80 Sekunden vor dem Unfall die Funktionen "Autosteer" und "Cruise Control" aktiviert hat, schreibt unter anderem der Guardian. Danach hat sie die Hände vom Lenkrad genommen - unter anderem um ihr Smartphone zu bedienen - und hat diese bis zum Unfall nicht mehr angelegt.
Rechtlich steht Tesla damit wohl auf der sicheren Seite, dennoch gibt es viele Kritiker, die fordern, dass der Autobauer den Namen seines Assistenzsystems ändern soll. Denn Autopilot suggeriert, dass dieser in der Lage ist, selbstständig zu agieren. Hinzu kommt, dass auch Musk immer wieder davon gesprochen hat, dass Teslas in naher Zukunft selbstständig ihrer Besitzer abholen werden.
Der Tesla-Chef reagiert inzwischen immer dünnhäutiger auf Kritik. In einem Tweet beschwerte er sich, dass ein Tesla-Unfall, der einen gebrochenen Knöchel zur Folge hat, auf die Titelseiten von Zeitungen komme, während 40.000 Verkehrstote in den USA keine Berichterstattung wert seien. Musks Anhänger gaben ihm erwartungsgemäß recht, doch es gab auch einige, die meinte, dass der Vergleich ziemlich daneben ist.
Bei der darauffolgenden Untersuchung der Fahrzeugdaten wurde festgestellt, dass die Frau (was sie auch gegenüber der Polizei angegeben hat) 80 Sekunden vor dem Unfall die Funktionen "Autosteer" und "Cruise Control" aktiviert hat, schreibt unter anderem der Guardian. Danach hat sie die Hände vom Lenkrad genommen - unter anderem um ihr Smartphone zu bedienen - und hat diese bis zum Unfall nicht mehr angelegt.
Tesla: Kein echter Autopilot, heißt nur so
Tesla argumentiert auf die mittlerweile bekannte Art und Weise: Man verweist auf die Tatsache, dass man nirgends behauptet, der Autopilot wäre ein voll autonomes System. Dieser sei vielmehr ein unterstützendes System, das stets unter der Aufsicht des menschlichen Fahrers stehe müsse.Rechtlich steht Tesla damit wohl auf der sicheren Seite, dennoch gibt es viele Kritiker, die fordern, dass der Autobauer den Namen seines Assistenzsystems ändern soll. Denn Autopilot suggeriert, dass dieser in der Lage ist, selbstständig zu agieren. Hinzu kommt, dass auch Musk immer wieder davon gesprochen hat, dass Teslas in naher Zukunft selbstständig ihrer Besitzer abholen werden.
Der Tesla-Chef reagiert inzwischen immer dünnhäutiger auf Kritik. In einem Tweet beschwerte er sich, dass ein Tesla-Unfall, der einen gebrochenen Knöchel zur Folge hat, auf die Titelseiten von Zeitungen komme, während 40.000 Verkehrstote in den USA keine Berichterstattung wert seien. Musks Anhänger gaben ihm erwartungsgemäß recht, doch es gab auch einige, die meinte, dass der Vergleich ziemlich daneben ist.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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