Autopilot sei 'dank': Tesla-Lenker macht am Beifahrersitz ein Nickerchen
Der US-Elektroautobauer Tesla steht für seinen "Autopiloten" seit langem in der Kritik. Denn viele werfen dem Unternehmen vor, mit diesem Namen zu suggerieren, dass das Assistenzsystem zu wesentlich mehr in der Lage ist als es in der Realität der Fall ist. Das dachte sich auch ein britischer Autofahrer, der bei einem Nickerchen erwischt wurde - auf der Autobahn.
So weit wie es ein 39-jähriger Brite getrieben hat, ging aber bisher wohl keiner: Denn der Mann wurde dabei erwischt, wie er dem Autopiloten seines Teslas die komplette Kontrolle über die Fahrt überlassen hat.
Das wäre an sich nicht ungewöhnlich, denn das Assistenzsystem ist in der Lage, in bestimmten Situationen mehr oder weniger selbstständig zu agieren. Auf der Autobahn etwa hält der Autopilot die Spur und wechselt diese bei Bedarf auch. Doch Tesla und die Straßenverkehrsordnung schreiben hier vor, dass der menschliche Fahrer dabei stets die Aufsicht und Kontrolle hat.
Der britische Tesla-Fahrer hatte diese aber definitiv nicht, denn er machte bei einer Geschwindigkeit von knapp 65 km/h ein Schläfchen und das noch dazu auf dem Beifahrersitz. Er wurde dabei laut BBC von einem anderen Verkehrsteilnehmer gefilmt, das Material landete zunächst in sozialen Medien und danach bei der Polizei.
Irreführender Name
Tesla nennt sein Assistenzsystem Autopilot. Zwar betont der Autobauer immer wieder, dass es sich dabei um kein vollständig autonomes System handelt, dennoch glauben viele, dass der Autopilot ihnen die "Arbeit" komplett abnehmen kann. Es gab entsprechend schon einige Unfälle, bei denen der Autopilot oder besser gesagt das blinde Vertrauen in das System schuld war.So weit wie es ein 39-jähriger Brite getrieben hat, ging aber bisher wohl keiner: Denn der Mann wurde dabei erwischt, wie er dem Autopiloten seines Teslas die komplette Kontrolle über die Fahrt überlassen hat.
Das wäre an sich nicht ungewöhnlich, denn das Assistenzsystem ist in der Lage, in bestimmten Situationen mehr oder weniger selbstständig zu agieren. Auf der Autobahn etwa hält der Autopilot die Spur und wechselt diese bei Bedarf auch. Doch Tesla und die Straßenverkehrsordnung schreiben hier vor, dass der menschliche Fahrer dabei stets die Aufsicht und Kontrolle hat.
Der britische Tesla-Fahrer hatte diese aber definitiv nicht, denn er machte bei einer Geschwindigkeit von knapp 65 km/h ein Schläfchen und das noch dazu auf dem Beifahrersitz. Er wurde dabei laut BBC von einem anderen Verkehrsteilnehmer gefilmt, das Material landete zunächst in sozialen Medien und danach bei der Polizei.
18 Monate Führerscheinentzug
Nun stand der 39-Jährige vor Gericht und hat sich des gefährlichen Fahrens schuldig bekannt. Er meinte allerdings auch, dass er schlichtweg "Pech" hatte, dass er erwischt wurde. Was er gemacht hat, sei zwar "doof" gewesen, dennoch sei er überzeugt davon, dass sein Auto zu Außergewöhnlichem in der Lage sei. Die nächsten 18 Monate sind die Straßen vor dem nun Führerscheinlosen jedenfalls sicher und er darf seine Nickerchen dort machen, wo er niemanden gefährdet: auf der heimischen Couch.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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