Windows 10: Weitere CPU-Microcode-Updates gegen Meltdown/Spectre
Das als Meltdown und Spectre bekannt gewordene Lücken-Duo (eigentlich ist es sogar ein Trio) hat Anfang des Jahres viel Staub aufgewirbelt. Dieser hat sich inzwischen weitgehend gelegt, doch das bedeutet nicht, dass das Thema komplett aus der Welt ist. Nun hat Microsoft neue CPU-Microcode-Updates für Intel-Chipsätze bereitgestellt.
Microsoft verteilt die Microcode-Updates über das eigene Patch-System selbst, da man die Nutzer nicht von etwaigen Firmware-Aktualisierungen der Chip- oder Computerhersteller abhängig machen will. Denn Mainboard-Updates sind im Gegensatz zu Windows-Aktualisierungen für viele keine Selbstverständlichkeit.
Folgende Updates können über Windows Update oder manuell über den Microsoft-Update-Katalog bezogen und installiert werden. Wer sich für den manuellen Weg entscheidet, findet für die jeweiligen aktuellen Windows 10-Versionen die Downloads unter den folgenden Links (für x64- und x86-basierte Systeme, zu finden ist dort mit Aunahme von Version 1507 das Microcode-Update von März):
Was die CPU-Serien betrifft, so sind es folgende Chip-Familien, die (neu) mit Updates versorgt werden, die genauen Modellbezeichnungen kann man auf einer von Microsoft gepflegten und nun aktualisierten Support-Seite einsehen (die hier verlinkte führt zur aktuellsten Version, also dem Fall Creators Update bzw. KB4090007).
Siehe auch:
WinFuture-Update-Packs Alle Sicherheitsupdates in einem Paket
Spectre v2
Die Arbeit an der Absicherung gegen Meltdown sowie Spectre ist noch nicht abgeschlossen, doch inzwischen kann man davon sprechen, dass fast alle relevanten CPUs ein entsprechendes Update bekommen haben. Aktuell hat Microsoft auf Windows 10 alle Intel-Microcode-Updates auf das gestrige Datum, also den 24. April 2018, aktualisiert (via Deskmodder), angesprochen wird in erster Linie Spectre v2.Microsoft verteilt die Microcode-Updates über das eigene Patch-System selbst, da man die Nutzer nicht von etwaigen Firmware-Aktualisierungen der Chip- oder Computerhersteller abhängig machen will. Denn Mainboard-Updates sind im Gegensatz zu Windows-Aktualisierungen für viele keine Selbstverständlichkeit.
Folgende Updates können über Windows Update oder manuell über den Microsoft-Update-Katalog bezogen und installiert werden. Wer sich für den manuellen Weg entscheidet, findet für die jeweiligen aktuellen Windows 10-Versionen die Downloads unter den folgenden Links (für x64- und x86-basierte Systeme, zu finden ist dort mit Aunahme von Version 1507 das Microcode-Update von März):
Was die CPU-Serien betrifft, so sind es folgende Chip-Familien, die (neu) mit Updates versorgt werden, die genauen Modellbezeichnungen kann man auf einer von Microsoft gepflegten und nun aktualisierten Support-Seite einsehen (die hier verlinkte führt zur aktuellsten Version, also dem Fall Creators Update bzw. KB4090007).
- Broadwell DE A1
- Broadwell DE V1
- Broadwell DE V2, V3
- Broadwell DE Y0
- Broadwell H 43e
- Broadwell U/Y
- Broadwell Xeon E3
- Haswell (inklusive H, S), Xeon E3
- Haswell Perf Halo,
- Haswell Server E, EP, EP4S
- Haswell ULT.
Siehe auch:
- Microsoft zu Spectre/Meltdown: Was gemacht wurde, was noch kommt
- Windows 7: Ohne Antiviren-Software fehlen Meltdown/Spectre-Patches
- Auch AMD fängt jetzt mehrere Klagen wegen des Umgangs mit Spectre
- Intel liefert ein neues Spectre-Update aus - dieses soll "stabil" sein
- Spectre und Meltdown: Intel erwarten 32 Klagen zu den Schwachstellen
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Thema:
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