Dell wartet lieber mal ab:
Microsoft und ARM ging bisher immer schief
Microsoft hat nun schon bei verschiedenen Gelegenheiten seine neue "Always Connected"-Plattform angepriesen. Immer auch mit dem Hinweis, dass entsprechende Geräte von einer ganzen Reihe von Partnern vertrieben werden. Ein Name fehlte dabei jedoch auffallend: Dell. Der Hersteller hält sich hier sehr bewusst zurück.
Die Always Connected-Strategie beruht auf den stromsparenden ARM-Prozessoren von Qualcomm, die man bereits aus Smartphones und Tablets kennt. Ausgestattet werden diese mit einem auf die ARM-Architektur portierten Windows 10, auf dem dann einige native und viele emulierte Anwendungen laufen. Angesichts dessen, dass man Nutzern auf diese Weise Geräte an die Hand geben kann, die sehr lange im Akkubetrieb laufen können, haben sich verschiedene Hersteller direkt ins Treiben gestürzt und schon entsprechende Produkte vorgestellt.
Dell war der einzige große Anbieter, der bisher komplett geschwiegen hat. Und das sehr bewusst. Gegenüber WindowsArea teilte man seitens des Unternehmens mit, dass man erst einmal schauen wolle, ob die Konkurrenten entsprechende Geräte verkauft bekommen. Erst wenn diese tatsächlich Erfolge vorweisen können, will Dell das Risiko eingehen, selbst auch Windows-Rechner mit ARM-Prozessoren zu bauen.
Und für die Zurückhaltung gibt es nach Angaben Dells einen ziemlich triftigen Grund: Die Erfahrung. Immerhin sind alle bisherigen Versuche Microsofts, auf ARM-Hardware Fuß fassen zu wollen, komplett schiefgegangen. Nicht nur das frühere Windows RT, sondern auch der Versuch, Windows-Smartphones zum Erfolg zu führen, sind nach derzeitigem Stand komplett gescheitert. Und bekanntermaßen ist es nicht gerade eine besonders schlaue Strategie, immer wieder das Gleiche zu tun und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen.
Die hohen Laufzeiten werden letztlich auch damit erkauft, dass die Performance nicht gerade optimal ist. Ob dies trotzdem eine nennenswerte Zahl von Nutzern überzeugen kann, ist aktuell noch unklar. Sollte sich herausstellen, dass Microsoft hier nun doch ein wirkliches Erfolgskonzept vorgelegt hat, ist aus Sicht Dells aber immer noch genügend Zeit, doch noch eigene Systeme auf den Markt zu bringen.
Dell war der einzige große Anbieter, der bisher komplett geschwiegen hat. Und das sehr bewusst. Gegenüber WindowsArea teilte man seitens des Unternehmens mit, dass man erst einmal schauen wolle, ob die Konkurrenten entsprechende Geräte verkauft bekommen. Erst wenn diese tatsächlich Erfolge vorweisen können, will Dell das Risiko eingehen, selbst auch Windows-Rechner mit ARM-Prozessoren zu bauen.
Und für die Zurückhaltung gibt es nach Angaben Dells einen ziemlich triftigen Grund: Die Erfahrung. Immerhin sind alle bisherigen Versuche Microsofts, auf ARM-Hardware Fuß fassen zu wollen, komplett schiefgegangen. Nicht nur das frühere Windows RT, sondern auch der Versuch, Windows-Smartphones zum Erfolg zu führen, sind nach derzeitigem Stand komplett gescheitert. Und bekanntermaßen ist es nicht gerade eine besonders schlaue Strategie, immer wieder das Gleiche zu tun und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen.
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Windows auf ARM nimmt mal wieder Fahrt auf:
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Christian Kahle
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