Internet of Catshit: Haustiere hungern, weil Fütterautomaten streiken
Ein massiver Cloud-Ausfall beim Hersteller Petlibro legt aktuell smarte Futterautomaten, Trinkbrunnen und Katzenklos weltweit lahm. Viele Haustiere verpassen dadurch ihre Mahlzeiten, was auch für ihre reisenden Besitzer enormen Stress bedeutet.
Eigentlich sollten die Geräte des Unternehmens über eine lokale Speicherung der Futterpläne verfügen. Der Hersteller gab an, dass einprogrammierte Zeiten auch ohne aktive Internetverbindung funktionieren müssten. Zahlreiche Nutzerberichte in sozialen Netzwerken zeichnen jedoch ein anderes Bild. Demnach verweigerten die Automaten komplett den Dienst, sobald die Verbindung zu den Servern abbrach.
Neben der Hardware bereitet auch die zugehörige Smartphone-Anwendung große Probleme. Viele Anwender können sich nicht einloggen oder erhalten Fehlermeldungen bei dem Versuch, ihre Hardware neu zu konfigurieren.
Der Kundendienst rät betroffenen Nutzern zu klassischen Fehlerbehebungen. Dazu gehören der Wechsel vom heimischen WLAN-Netzwerk auf mobile Daten, der Neustart des Routers oder das kurzzeitige Trennen der Geräte vom Stromnetz. Mittlerweile hat das Unternehmen mitgeteilt, dass die Dienste schrittweise wiederhergestellt werden. Dennoch klagen einige Kunden weiterhin über Schwierigkeiten, ihre Automaten wieder mit der App zu koppeln.
Fällt der Server aus oder stellt das Unternehmen den Betrieb komplett ein, drohen teure Geräte schnell zu nutzlosem Elektroschrott zu werden. Eine rein lokale Steuerungsmöglichkeit als Rückfallsystem fehlt bei vielen modernen Smart-Home-Produkten hingegen oftmals völlig.
Nutzt ihr selbst smarte Geräte für eure Haustiere oder vertraut ihr lieber auf analoge Lösungen? Hat der Ausfall bei Petlibro eure Sicht auf das Smart Home verändert? Teilt eure Meinung mit uns!
Siehe auch:
Ausfall legt Futterautomaten lahm
Seit vergangenem Dienstag kämpft der Hersteller Petlibro mit massiven Störungen seiner Cloud-Infrastruktur. Das hat zur Folge, dass smarte Futterautomaten, Trinkbrunnen und automatisierte Katzenklos weltweit ausfallen. Für viele Besitzer, insbesondere jene, die sich aktuell auf Reisen befinden, bedeutet das einen enormen Stress, da ihre Hunde und Katzen ihre geplanten Mahlzeiten nicht erhalten haben und sie sich nun dringend etwas einfallen lassen müssen.Eigentlich sollten die Geräte des Unternehmens über eine lokale Speicherung der Futterpläne verfügen. Der Hersteller gab an, dass einprogrammierte Zeiten auch ohne aktive Internetverbindung funktionieren müssten. Zahlreiche Nutzerberichte in sozialen Netzwerken zeichnen jedoch ein anderes Bild. Demnach verweigerten die Automaten komplett den Dienst, sobald die Verbindung zu den Servern abbrach.
Betroffene Modelle und App-Probleme
Wie The Verge berichtet, sind verschiedene Hardware-Kategorien des Herstellers betroffen. Zu den gestörten Geräten gehören unter anderem Futterspender der Reihen Granary sowie Modelle mit RFID-Erkennung. Ebenso verweigern das automatisierte Katzenklo Luma und der smarte Trinkbrunnen Dockstream ihren Dienst.Neben der Hardware bereitet auch die zugehörige Smartphone-Anwendung große Probleme. Viele Anwender können sich nicht einloggen oder erhalten Fehlermeldungen bei dem Versuch, ihre Hardware neu zu konfigurieren.
Der Kundendienst rät betroffenen Nutzern zu klassischen Fehlerbehebungen. Dazu gehören der Wechsel vom heimischen WLAN-Netzwerk auf mobile Daten, der Neustart des Routers oder das kurzzeitige Trennen der Geräte vom Stromnetz. Mittlerweile hat das Unternehmen mitgeteilt, dass die Dienste schrittweise wiederhergestellt werden. Dennoch klagen einige Kunden weiterhin über Schwierigkeiten, ihre Automaten wieder mit der App zu koppeln.
Komfort gegen Abhängigkeit
Der Vorfall zeigt, dass das Internet of Things (IoT) nicht zufällig zum Namen "Internet of Shit" gekommen ist. Einerseits bieten vernetzte Geräte einen hohen Komfort bei der Überwachung und Versorgung von Haustieren aus der Ferne. Andererseits entsteht eine starke Abhängigkeit von der Cloud-Infrastruktur des Herstellers.Fällt der Server aus oder stellt das Unternehmen den Betrieb komplett ein, drohen teure Geräte schnell zu nutzlosem Elektroschrott zu werden. Eine rein lokale Steuerungsmöglichkeit als Rückfallsystem fehlt bei vielen modernen Smart-Home-Produkten hingegen oftmals völlig.
Nutzt ihr selbst smarte Geräte für eure Haustiere oder vertraut ihr lieber auf analoge Lösungen? Hat der Ausfall bei Petlibro eure Sicht auf das Smart Home verändert? Teilt eure Meinung mit uns!
Zusammenfassung
- Der Hersteller Petlibro kämpft mit Ausfällen der Cloud-Infrastruktur
- Smarte Futterautomaten und Trinkbrunnen fielen weltweit komplett aus
- Die eigentlich versprochene lokale Speicherung funktionierte nicht
- Auch die Smartphone-App ist von den Server-Problemen stark betroffen
- Petlibro baut die Dienste inzwischen schrittweise wieder für alle auf
- Der Vorfall zeigt die Risiken einer starken Cloud-Abhängigkeit im IoT
Siehe auch:
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