Microsoft besitzt jetzt die Technologie für ein besseres iPhone X
Wenn Apple das Design der Frontseite zukünftiger iPhones weiter optimieren will, wird man an Microsoft nicht vorbeikommen. Denn den Redmondern wurde jetzt ein Patent zugesprochen, mit dem man sich die Rechte an einer zentralen Weiterentwicklung des so genannten Notch sichert, das aber auch für Windows Hello praktisch wäre.
Hinter dem Notch an der Oberkante des iPhone X-Bildschirms ist eine ganze Menge Hardware untergebracht, was es derzeit kaum möglich macht, die Aussparung kleiner zu gestalten. Hier finden sich die normale Front- und eine Infrarot-Kamera, der Projektor für Laserpunkte, verschiedene Helligkeits-Sensoren, ein Mikrofon und natürlich der Lautsprecher für die Telefonie.
Infrarot in die Tiefe...
...und mit der Kamera erkennen.
Die Entwickler Microsofts haben vom US-Patentamt nun aber die Rechte an einem System zugesprochen bekommen, mit dem sich zumindest die beiden zentralen Kameras zu einer Komponente zusammenfassen lassen: Die Front- und die Infrarot-Kamera können hier durch einen verbesserten Sensor zu einem Modul zusammengefasst werden. Dafür wird eine zusätzliche Filterschicht in die Optik integriert.
Die Kombination der beiden Aufnahme-Techniken gilt inzwischen als Grundlage für eine halbwegs ordentliche Gesichtserkennung zur Authentifizierung. Denn die Infrarot-Kamera kommt auch zum Einsatz, um in Verbindung mit den vom Laser-Projektor auf das Gesicht des Nutzers gelegten Lichtpunkten ein räumliches Bild anzufertigen und so sicherzustellen, dass nicht nur ein Foto vor die Optik gehalten wird.
Unklar ist derzeit, mit welcher Absicht die Entwicklung bei Microsoft erfolgte. Das nun anerkannte Patent wurde bereits im August 2016 beantragt. Das würde zu Gerüchten passen, nach denen Microsoft damals an einem eigenen Surface-Smartphone gearbeitet hat. Die Technologie ließe sich aber durchaus auch sinnvoll in einem Windows Hello-Authentifizierungssystem von Surface-Geräten verwenden.
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Infrarot in die Tiefe...
...und mit der Kamera erkennen.
Die Entwickler Microsofts haben vom US-Patentamt nun aber die Rechte an einem System zugesprochen bekommen, mit dem sich zumindest die beiden zentralen Kameras zu einer Komponente zusammenfassen lassen: Die Front- und die Infrarot-Kamera können hier durch einen verbesserten Sensor zu einem Modul zusammengefasst werden. Dafür wird eine zusätzliche Filterschicht in die Optik integriert.
Die Kombination der beiden Aufnahme-Techniken gilt inzwischen als Grundlage für eine halbwegs ordentliche Gesichtserkennung zur Authentifizierung. Denn die Infrarot-Kamera kommt auch zum Einsatz, um in Verbindung mit den vom Laser-Projektor auf das Gesicht des Nutzers gelegten Lichtpunkten ein räumliches Bild anzufertigen und so sicherzustellen, dass nicht nur ein Foto vor die Optik gehalten wird.
Warum braucht Microsoft so etwas?
Die Zusammenfassung zu einem Sensor, der beide Verfahren beherrscht, bietet dabei einige Vorteile. So muss beispielsweise nicht mehr die leichte Perspektiv-Verschiebung aus der Aufnahme herausgerechnet werden, die durch leicht versetzte Optiken entsteht. Und die Platzersparnis ist bei einem bereits so kompakten Bereich eines Smartphones enorm.Unklar ist derzeit, mit welcher Absicht die Entwicklung bei Microsoft erfolgte. Das nun anerkannte Patent wurde bereits im August 2016 beantragt. Das würde zu Gerüchten passen, nach denen Microsoft damals an einem eigenen Surface-Smartphone gearbeitet hat. Die Technologie ließe sich aber durchaus auch sinnvoll in einem Windows Hello-Authentifizierungssystem von Surface-Geräten verwenden.
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Christian Kahle
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