iPhone X: Immer mehr Anzeichen, dass Nachfrage rapide nachlässt
Das iPhone X gilt als besonders fortschrittlich und wurde auch viele Monate mit der größten Spannung erwartet. Anfangs erfüllten sich die Erwartungen von Apple auch, doch mittlerweile zeichnet sich immer mehr ab, dass die Nachfrage rapide nachlässt.
Das iPhone X ist ein zweifellos beeindruckendes Stück Technik, doch das hat auch seinen Preis. Denn selbst in der günstigeren Variante ist das Gerät jenseits der 1000 Euro-Marke angesiedelt, bei Apple kostet das Modell mit 64 Gigabyte Speicher 1149 Euro, mit 256 GB internem Platz werden sogar 1319 Euro fällig.
Diese Preise waren für viele Apple-Fans kein Anlass zum Zögern, sie griffen in den ersten Tagen und Wochen auch gerne zu. Andere hingegen sind nicht ganz so bereit, so viel Geld für ein Smartphone auszugeben. Denn es hat sich recht bald herausgestellt, dass viele das iPhone X eher auslassen.
Das sind zwar Zahlen, von denen fast alle Apple-Konkurrenten nur träumen können, für den erfolgsverwöhnten kalifornischen Hersteller ist das aber ein Grund zur Enttäuschung. Und Besserung ist nicht in Sicht. Denn Analystin Narci Chang sagt für das zweite Quartal von 2018 eine noch stärkere Reduktion voraus: Demnach wird Apple nur zehn Millionen statt der erwarteten oder erhofften 18 Millionen produzieren.
Das wirkt sich nicht sofort oder direkt auf die Verkäufe aus: Denn für das erste Quartal 2018 werden 52 statt 55 Millionen verkaufter iPhones erwartet (alle Modelle), im zweiten sind es 42 statt 45 Millionen.
Dennoch scheint mittlerweile klar zu sein, dass das iPhone X nicht der erhoffte Dauererfolg ist. Das zeigen auch andere Berichte, so hieß es erst vor kurzem, dass Samsung die OLED-Produktion stark zurückfahren muss, weil die iPhone X-Verkäufe enttäuschend seien.
Siehe auch:
Diese Preise waren für viele Apple-Fans kein Anlass zum Zögern, sie griffen in den ersten Tagen und Wochen auch gerne zu. Andere hingegen sind nicht ganz so bereit, so viel Geld für ein Smartphone auszugeben. Denn es hat sich recht bald herausgestellt, dass viele das iPhone X eher auslassen.
Minus 25 Prozent
Es vergeht inzwischen kaum eine Woche ohne eine Meldung aus Insiderkreisen, wonach Apple die Prognosen nach unten korrigieren muss. Aktuell hat die Bank JP Morgan ihre Produktionsprognosen für das erste Quartal dieses Jahres um ein Viertel nach unten korrigiert (via GSM Arena). Statt den bisher erwarteten 20 Millionen hergestellten iPhone X sollen es nur noch 15 Millionen sein.Das sind zwar Zahlen, von denen fast alle Apple-Konkurrenten nur träumen können, für den erfolgsverwöhnten kalifornischen Hersteller ist das aber ein Grund zur Enttäuschung. Und Besserung ist nicht in Sicht. Denn Analystin Narci Chang sagt für das zweite Quartal von 2018 eine noch stärkere Reduktion voraus: Demnach wird Apple nur zehn Millionen statt der erwarteten oder erhofften 18 Millionen produzieren.
Das wirkt sich nicht sofort oder direkt auf die Verkäufe aus: Denn für das erste Quartal 2018 werden 52 statt 55 Millionen verkaufter iPhones erwartet (alle Modelle), im zweiten sind es 42 statt 45 Millionen.
Dennoch scheint mittlerweile klar zu sein, dass das iPhone X nicht der erhoffte Dauererfolg ist. Das zeigen auch andere Berichte, so hieß es erst vor kurzem, dass Samsung die OLED-Produktion stark zurückfahren muss, weil die iPhone X-Verkäufe enttäuschend seien.
Siehe auch:
- iPhone X wird nach dem Sommer wohl direkt wieder eingestellt
- iPhone X: Gerüchte über schlechte Verkaufszahlen - doch was ist dran?
- iPhone X: Für Consumer Reports ist das iPhone 8 das bessere Gerät
- Warentest zum iPhone X: "Das zerbrechlichste iPhone aller Zeiten"
- Apple iPhone X vorgestellt: (Fast) randlos in die nächste Dekade
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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