Neue Microcode-Updates gegen Spectre-Schwachstellen für Windows 10
Microsoft hat jetzt für Windows 10 neue sicherheitsrelevante Intel Microcode-Updates gegen die unter dem Namen Spectre zusammengefassten Sicherheitslücken veröffentlicht. Die neuen Updates stehen im Microsoft Update-Katalog bereit, Informationen zu den Inhalten der Aktualisierungen gibt es aber derzeit nicht.
Hintergrund dazu ist, dass Microsoft bereits Updates ausgeliefert hatte, welche bei vielen Endverbrauchern zu Problemen führten, da sie nicht auf die Nutzersysteme zugeschnitten waren.
Microsoft verteilt die neuen Sicherheits-Updates über die Windows-Update-Funktion, man kann sie also direkt dort installieren. Sie stehen zudem über den Microsoft Update Catalog bereit.
Die zur Verfügung gestellten Aktualisierungen sind für eine Vielzahl der CPU-Varianten erhältlich. Weitergehende Informationen zu diesen Sicherheits-Updates hatte Intel bereits Anfang des Jahres veröffentlicht und seither immer wieder aktualisiert.
Siehe auch:
Nicht für alle Windows 10-Versionen
Microsoft hat wieder einmal ein aktualisiertes Microcode-Update veröffentlicht. Diese Updates dienen der Behebung der sogenannten Spectre-Schwachstellen und werden regelmäßig von Intel herausgegeben. Adressiert werden mit dem am 13. März veröffentlichten neuen Schwung an Microcode-Updates jetzt nahezu alle Windows 10 Versionen außer dem aktuellen Oktober Update aka Windows 10 Version 1809 und der Version 1511, also die Versionen 1803, 1709, 1703, 1607 und 1507.Branch Target Injection
Die neuen Microcode-Updates schließen Hardware-bedingte Schwachstellen, daher kommen die Updates auch einzeln und nicht mit den kumulativen Windows-Updates zum Patch-Day. Sie bieten Schutz vor den Schwachstellen, die die Intel-Chipbaureihe betreffen. Genaue Details stehen aktuell noch nicht zur Verfügung, denn der Software-Riese hat bisher nur die Einträge im Windows Update-Katalog aktualisiert, aber nicht die Einträge in der Knowledge Base, in der die Inhalte der Veröffentlichungen (Änderungen, Neuerungen) normalerweise zu lesen sind.Prüfen, welche Updates sinnvoll sind
Die Updates werden allen Windows-Nutzern empfohlen. Zuvor empfiehlt Microsoft aber, dass man sich bei den Geräteherstellern oder bei Intel schlau macht, welche Microcode-Empfehlungen für das eigene Gerät bestehen, bevor man die Updates anwendet.Hintergrund dazu ist, dass Microsoft bereits Updates ausgeliefert hatte, welche bei vielen Endverbrauchern zu Problemen führten, da sie nicht auf die Nutzersysteme zugeschnitten waren.
Listen der Prozessoren, die bedacht werden, findet man in der Knowledge Base:
Microsoft verteilt die neuen Sicherheits-Updates über die Windows-Update-Funktion, man kann sie also direkt dort installieren. Sie stehen zudem über den Microsoft Update Catalog bereit.
Die zur Verfügung gestellten Aktualisierungen sind für eine Vielzahl der CPU-Varianten erhältlich. Weitergehende Informationen zu diesen Sicherheits-Updates hatte Intel bereits Anfang des Jahres veröffentlicht und seither immer wieder aktualisiert.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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