Samsung Galaxy S7 anfällig für neue Variante der 'Meltdown'-Lücke
Das Samsung Galaxy S7 und eine Reihe anderer Smartphones des koreanischen Herstellers sind nach Angaben von österreichischen Sicherheitsexperten anders als erwartet doch von der schweren Schwachstelle betroffen, die unter der Bezeichnung "Meltdown" bekannt geworden ist.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Gruppe von Forschern um Michael Schwarz von der Technischen Universität Graz berichtet, fanden die Spezialisten heraus, dass die von Samsung ergriffenen Maßnahmen zum Schutz vor der Ausnutzung der "Meltdown"-Schwachstelle nicht ausreichen könnten.
Die Forscher wollen ihre Erkenntnisse heute im Rahmen der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung seit der Veröffentlichung der letzten umfangreicheren Details zu der schon länger bekannten "Meltdown"-Lücke.
Schwarz will auf der Black Hat laut einer Vorabinformation zu seinem Vortrag auch auf vollkommen neuen Angriffswege eingehen, bei denen ein "modernes" Smartphone trotz der gemeinsamen Bemühungen diverser Hersteller und Entwickler noch immer für "Meltdown"-Szenarien anfällig ist. Gemeint ist damit wohl das Galaxy S7, wobei Schwarz gegenüber Reuters auch ausdrücklich davor warnte, dass diverse weitere Geräte ebenfalls betroffen sein dürften.
Derzeit werden diverse weitere Smartphone-Modelle von Samsung und anderen Herstellern weiter auf mögliche Anfälligkeiten für Varianten von "Meltdown" untersucht, so Schwarz. Letztlich werde man wohl auch noch diverse weitere Lücken ausfindig machen, wobei die Gefahr für die Nutzer vor allem darin bestehe, dass die Gerätehersteller selbst nicht wissen, dass ihre Produkte anfällig sind.
Samsung kommentierte das Thema nur spärlich und verwies auf einen im Juni veröffentlichten Patch gegen "Meltdown", der seit einiger Zeit an die Nutzer des Galaxy S7 ausgeliefert wird. Es gebe bisher keinerlei Fälle, in denen "Meltdown" tatsächlich auf einem Galaxy S7 ausgenutzt wurde. Auch seien keinerlei andere Samsung-Smartphones bekannt, bei denen die Lücke nachgewiesen wurde.
Die Forscher wollen ihre Erkenntnisse heute im Rahmen der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung seit der Veröffentlichung der letzten umfangreicheren Details zu der schon länger bekannten "Meltdown"-Lücke.
Schwarz will auf der Black Hat laut einer Vorabinformation zu seinem Vortrag auch auf vollkommen neuen Angriffswege eingehen, bei denen ein "modernes" Smartphone trotz der gemeinsamen Bemühungen diverser Hersteller und Entwickler noch immer für "Meltdown"-Szenarien anfällig ist. Gemeint ist damit wohl das Galaxy S7, wobei Schwarz gegenüber Reuters auch ausdrücklich davor warnte, dass diverse weitere Geräte ebenfalls betroffen sein dürften.
Derzeit werden diverse weitere Smartphone-Modelle von Samsung und anderen Herstellern weiter auf mögliche Anfälligkeiten für Varianten von "Meltdown" untersucht, so Schwarz. Letztlich werde man wohl auch noch diverse weitere Lücken ausfindig machen, wobei die Gefahr für die Nutzer vor allem darin bestehe, dass die Gerätehersteller selbst nicht wissen, dass ihre Produkte anfällig sind.
Samsung kommentierte das Thema nur spärlich und verwies auf einen im Juni veröffentlichten Patch gegen "Meltdown", der seit einiger Zeit an die Nutzer des Galaxy S7 ausgeliefert wird. Es gebe bisher keinerlei Fälle, in denen "Meltdown" tatsächlich auf einem Galaxy S7 ausgenutzt wurde. Auch seien keinerlei andere Samsung-Smartphones bekannt, bei denen die Lücke nachgewiesen wurde.
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