MVT: So testet ihr euer Smartphone auf Pegasus-Infektionen
Aktuell machen diverse Berichte über den Staatstrojaner Pegasus die Runde und angesichts der öffentlich gewordenen Informationen ist auch klar, dass die Malware von zahlreichen Staaten nicht nur gegen einige besondere Kriminelle eingesetzt wird.
Vielmehr muss man davon ausgehen, dass verschiedene staatliche Stellen den Trojaner der NSO Group nutzen, um alle möglichen Menschen auszuspionieren - das reicht von Journalisten und Anwälten bis hin zu normalen Personen, die sich auch nur mal kritisch gegenüber einer Regierung geäußert haben.
Das Mobile Verification Toolkit (MVT) lässt sich aber auch zur Überprüfung von iOS-Systemen einsetzen. Eine Voraussetzung ist dabei ein Linux-System und es schadet nicht, auch etwas Erfahrung auf der Kommandozeile mitzubringen. Die verschiedenen Anleitungen zur MVT-Installation oder der Nutzung eines vorgefertigten Docker-Containers lassen aber auch ungeübte Nutzer zum Erfolg kommen. Und wer kein komplettes Linux-System zur Hand hat: Das Windows Subsystem for Linux (WSL), das in Windows 10-Systemen enthalten ist, kann ebenfalls problemlos genutzt werden.
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Vielmehr muss man davon ausgehen, dass verschiedene staatliche Stellen den Trojaner der NSO Group nutzen, um alle möglichen Menschen auszuspionieren - das reicht von Journalisten und Anwälten bis hin zu normalen Personen, die sich auch nur mal kritisch gegenüber einer Regierung geäußert haben.
WSL für Windows-Nutzer
Pegasus kann sich auf infizierten Smartphones gut verstecken und ist nicht besonders einfach zu erkennen. Sicherheits-Experten der Menschenrechts-Organisation Amnesty International haben allerdings eine Software herausgegeben, mit der Smartphones auf Pegasus-Infektionen getestet werden können. Die Kollegen von SemperVideo zeigen dies hier am Beispiel eines Android-Gerätes.Das Mobile Verification Toolkit (MVT) lässt sich aber auch zur Überprüfung von iOS-Systemen einsetzen. Eine Voraussetzung ist dabei ein Linux-System und es schadet nicht, auch etwas Erfahrung auf der Kommandozeile mitzubringen. Die verschiedenen Anleitungen zur MVT-Installation oder der Nutzung eines vorgefertigten Docker-Containers lassen aber auch ungeübte Nutzer zum Erfolg kommen. Und wer kein komplettes Linux-System zur Hand hat: Das Windows Subsystem for Linux (WSL), das in Windows 10-Systemen enthalten ist, kann ebenfalls problemlos genutzt werden.
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