Windows 11: So einfach lassen sich DNS-Abfragen jetzt verschlüsseln

Microsofts aktuelles Betriebssystem Windows 11 ermöglicht nun von Haus aus auch, die Verschlüsselung von DNS-Anfragen einfach zu aktivieren. Das erleichtert es, das eigene Nutzungsverhalten etwas besser vor unbefugten Lauschern zu schützen.

Verschlüsselung per Klick

Die Kollegen vom Sempervideo zeigen hier, wie man die entsprechenden Einstellungen vornimmt. Dafür muss man unter Windows 11 nur noch die Netzwerk-Einstellungen aufrufen und sich dafür entscheiden, die DNS-Einstellungen manuell bearbeiten zu wollen. Dort hat man dann die IP-Adresse eines Anbieters einzutragen, der die HTTPS-Verschlüsselung der Anfragen unterstützt. Das ist beispielsweise bei Googles 8.8.8.8 der Fall, aber auch bei verschiedenen anderen Diensten, die mit einer Web-Suche leicht zu finden sind.

Allerdings sollte man dabei beachten, dass es nicht möglich ist, die Einstellungen generell für alle Internetverbindungen auf einmal vorzunehmen. Sie müssen für jede Netzwerk-Verbindung gesondert eingetragen werden. Das ist für den heimischen Schreibtisch-PC kein Problem, bei einem Notebook, mit dem man immer wieder in neue WLANs wechselt, hingegen schon.

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Meiner Meinung nach ist Pihole viel sinnvoller, als DNS over HTTPS. Wenn man dann noch Unbound auf dem Pi installiert, bekommt eh keiner mehr mit, was man im Netz treibt. Und im Heimnetz kann man jegliche Geräte davon abhalten, nach Hause zu funken. Ich möchte mein Pi-hole wirklich nicht mehr missen.
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