Déjà-vu: Intel verursacht alte Probleme mit neuen Microcode-Updates
Es gibt wieder Probleme mit dem in der vergangenen Woche neu bereitgestellten überarbeiteten Microcode-Update KB4100347. Nutzer melden, dass sie das Update wieder deinstallieren müssen, um andere Anwendungen ordnungsgemäß benutzen zu können.
Infografik: Intels CPU-Bezeichnungen kurz erklärt
Das Intel Microcode-Update KB4100347 dient eigentlich dazu, die als Spectre und Meltdown bekannt gewordenen Prozessor-Schwachstellen abzumindern. Sie sind also essentiell wichtig. Diese Microcode-Sicherheitsupdates werden dazu von Intel erarbeitet und von Microsoft ausgeliefert, doch es gibt immer wieder Probleme mit den Updates - so auch jetzt wieder, wie Günter Born in seinem Blog erklärt. Liest man in den Foren aufmerksam mit, scheint es, dass Microsoft immer wieder den gleichen Fehler begeht und die Microcode-Updates auch an Rechner verteilt, deren CPUs gar nicht auf der Liste der adressierten Prozessoren stehen.
Das verursacht entsprechend nicht vorhersehbare Fehler. Microcode-Updates von Intel wurden auch schon auf AMD-Rechnern installiert.
Microsoft informiert dazu extra auf der Support-Seite: "Wichtig. Sehen Sie auf der Website Ihres Geräteherstellers und von Intel nach, um deren Microcodeempfehlungen für Ihr Gerät zu erfahren, bevor Sie dieses Update auf Ihrem Gerät anwenden."
Im Umkehrschluss erklärt das die Probleme. Microsoft selbst prüft vor der Installation das System nicht.
Microsoft hatte die Microcode-Updates zuletzt in der vergangenen Woche überarbeitet. Windows 10-Nutzer melden sich jetzt mit dem "Fehler 0xc0000142", der anzeigt, dass die Initialisierung der DLL fehlschlägt und der Update-Prozess nicht normal beendet werden kann. Laut dem Bericht von Günter Born führt das möglicherweise dazu, dass Office (2016-32bit)-Programme nicht mehr starten können. Inwieweit das Problem andere 32bit-Programme betrifft ist derzeit nicht bekannt.
Download Intel Microcode Boot Loader - Schutz vor Spectre Siehe auch:
Infografik: Intels CPU-Bezeichnungen kurz erklärt
Das Intel Microcode-Update KB4100347 dient eigentlich dazu, die als Spectre und Meltdown bekannt gewordenen Prozessor-Schwachstellen abzumindern. Sie sind also essentiell wichtig. Diese Microcode-Sicherheitsupdates werden dazu von Intel erarbeitet und von Microsoft ausgeliefert, doch es gibt immer wieder Probleme mit den Updates - so auch jetzt wieder, wie Günter Born in seinem Blog erklärt. Liest man in den Foren aufmerksam mit, scheint es, dass Microsoft immer wieder den gleichen Fehler begeht und die Microcode-Updates auch an Rechner verteilt, deren CPUs gar nicht auf der Liste der adressierten Prozessoren stehen.
Das verursacht entsprechend nicht vorhersehbare Fehler. Microcode-Updates von Intel wurden auch schon auf AMD-Rechnern installiert.
Keine automatischen Updates, aber auch keine Prüfung vor Installation
Dabei hat Microsoft bereits den Update-Prozess verändert. Die Microcode-Updates KB4100347 gibt es nicht als automatische Updates, man muss sie selbst manuell suchen und anstoßen. Allerdings scheint hierbei noch immer eine wichtige Hürde zu fehlen, denn immer wieder berichten Nutzer, das Update installiert und nach anschließend aufkommenden Fehlern festgestellt zu haben, dass ihr System nicht zu den betroffenen gehört. Wer also im Update-Assistenten klickt sollte sich nicht in der Sicherheit glauben, auch nur Updates angezeigt zu bekommen, die wirklich für ihn bestimmt sind.Microsoft informiert dazu extra auf der Support-Seite: "Wichtig. Sehen Sie auf der Website Ihres Geräteherstellers und von Intel nach, um deren Microcodeempfehlungen für Ihr Gerät zu erfahren, bevor Sie dieses Update auf Ihrem Gerät anwenden."
Im Umkehrschluss erklärt das die Probleme. Microsoft selbst prüft vor der Installation das System nicht.
Microsoft hatte die Microcode-Updates zuletzt in der vergangenen Woche überarbeitet. Windows 10-Nutzer melden sich jetzt mit dem "Fehler 0xc0000142", der anzeigt, dass die Initialisierung der DLL fehlschlägt und der Update-Prozess nicht normal beendet werden kann. Laut dem Bericht von Günter Born führt das möglicherweise dazu, dass Office (2016-32bit)-Programme nicht mehr starten können. Inwieweit das Problem andere 32bit-Programme betrifft ist derzeit nicht bekannt.
Das Update sollte dann schnell wieder manuell entfernt werden:
- Dazu in die Windows 10 Einstellungen gehen
- Update & Sicherheit aufrufen
- Updateverlauf anzeigen
- Updates deinstallieren auswählen
- KB4100347 suchen und auf deinstallieren klicken.
Download Intel Microcode Boot Loader - Schutz vor Spectre Siehe auch:
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