Windows 10 erhält neue Microcode-Updates gegen CPU-Schwachstellen
Microsoft hat neue sicherheitsrelevante Intel Microcode-Updates gegen die unter dem Namen Spectre zusammengefassten Sicherheitslücken veröffentlicht. Adressiert werden bisher alle Windows 10 Versionen bis zum Oktober Update. Die neue Version 1903 aka April Update ist noch nicht mit dabei.
Infografik: Intels CPU-Bezeichnungen kurz erklärt
Die neuen Microcode-Updates schließen Hardware-bedingte Schwachstellen, daher kommen die Updates auch einzeln und nicht mit den kumulativen Windows-Updates. Sie bieten Schutz vor den Schwachstellen, die die Intel-Chipbaureihe betreffen.
Hintergrund dazu ist, dass Microsoft bereits Updates ausgeliefert hatte, welche bei vielen Endverbrauchern zu Problemen führten, da sie nicht auf die Nutzersysteme zugeschnitten waren. Microsoft verteilt die neuen Sicherheits-Updates über die Windows-Update-Funktion, man kann sie also direkt dort installieren.
Sie stehen zudem über den Microsoft Update Catalog bereit.
Die zur Verfügung gestellten Aktualisierungen sind für eine Vielzahl der CPU-Varianten erhältlich. Weitergehende Informationen zu diesen Sicherheits-Updates hatte Intel bereits Anfang des Jahres veröffentlicht und seither immer wieder aktualisiert.
Download Intel Microcode Boot Loader - Schutz vor Spectre Siehe auch:
Infografik: Intels CPU-Bezeichnungen kurz erklärt
Bisher nicht für alle
Microsoft hat die Intel Microcode-Updates zur Behebung der verschiedenen Hardware-bedingten Schwachstellen überarbeitet. Adressiert wurden bisher alle älteren Windows 10-Versionen bis hin zu Windows 10 Version 1809. Das haben die Kollegen von Deskmodder entdeckt.Die neuen Microcode-Updates schließen Hardware-bedingte Schwachstellen, daher kommen die Updates auch einzeln und nicht mit den kumulativen Windows-Updates. Sie bieten Schutz vor den Schwachstellen, die die Intel-Chipbaureihe betreffen.
Verschiedene Spectre-Variante
Dabei sind die sogenannten Spectre-Schwachstellen, die in verschiedenen Varianten die Sicherheit der Nutzer bedrohen. Die einzelnen Sicherheitslücken nennen sich Spectre Variant 3a oder "Rogue System Register Read" (RSRE) (CVE-2018-3640), Spectre Variant 4 "Speculative Store Bypass" (SSB) (CVE-2018-3639) und L1TF "L1 Terminal Fault" (CVE-2018-3620, CVE-2018-3646).Prüfen, welche Updates sinnvoll sind
Die Updates werden allen "betroffenen" Windows-Nutzern empfohlen. Zuvor empfiehlt Microsoft aber, dass man sich bei den Geräteherstellern oder bei Intel schlau macht, welche Microcode-Empfehlungen für das eigene Gerät bestehen, bevor man die Patches anwendet. Daher heißt es in der Knowledge Base: "Wichtig! Installieren Sie dieses Update nur für die aufgeführten Prozessoren."Hintergrund dazu ist, dass Microsoft bereits Updates ausgeliefert hatte, welche bei vielen Endverbrauchern zu Problemen führten, da sie nicht auf die Nutzersysteme zugeschnitten waren. Microsoft verteilt die neuen Sicherheits-Updates über die Windows-Update-Funktion, man kann sie also direkt dort installieren.
Sie stehen zudem über den Microsoft Update Catalog bereit.
Listen der Prozessoren, die bedacht werden, findet man in der Knowledge Base:
Die zur Verfügung gestellten Aktualisierungen sind für eine Vielzahl der CPU-Varianten erhältlich. Weitergehende Informationen zu diesen Sicherheits-Updates hatte Intel bereits Anfang des Jahres veröffentlicht und seither immer wieder aktualisiert.
Download Intel Microcode Boot Loader - Schutz vor Spectre Siehe auch:
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