Patent: So will Microsoft Filesharing im kleinen Kreis unterbinden

Beim Software-Konzern Microsoft macht man sich schon einmal proaktiv Gedanken darum, wie man Urheberrechtsverletzungen eindämmen kann, die nicht auf den traditionellen Wegen stattfinden. Es geht insbesondere um feinkörnige Sharing-Blockaden in den ... mehr... Filesharing, Keyboard, Share Bildquelle: Niklas Wikström / Flickr Filesharing, Keyboard, Share Filesharing, Keyboard, Share Niklas Wikström / Flickr

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Urheberrechtlich geschützte Inhalte über die Cloud für eine kleine Gruppe zugänglich zu machen, ist doch sowieso keine Option. Da gibt es bessere Wege. Man kann Inhalte auch schlicht über von Außen zugängliche NAS-Geräte tauschen.
 
@Qemm386: Oder, statt einem NAS, alternativ seinen Home Server zum file Sharing nutzen.
 
@karl marx: Oder ein passwortgeschütztes Archiv benutzen. ;]
 
"...und dabei die Weitergabe des geschützten Contents blockiert, ohne die User generell als Kunden zu verlieren" Ernsthaft? Auch wenn sie es vorsichtig angehen bin ich mir sicher, dass mindestens 80% der so gegängelten User direkt anfangen werden sich nach Cloudhosting Alternativen umzusehen und da gibt es definitiv eine gute Auswahl und auch einige die nicht schnell klein beigeben.
 
@freach: Ja, 80% der Anwender die diesen Dienst überwiegend für illegale Zwecke missbrauchen.
 
@PakebuschR: 99%
 
@Matschepampe: So viele dann wohl doch nicht, solange man es nicht übertreibt fällt man durch das Raster.
 
Ein super Gedanke. Hoffentlich kommt kein Nutzer auf die Idee das Album mit einem Passwort zu Zippen und "Urlaubsfotos_2017.zip" zu nennen.
 
@erso: Das wär ganz übel aber da kommt eh niemand drauf
 
@erso:
Da kannst Du zippen wie Du willst: t-online z.B. unterbindet auch dann das Teilen. Die wissen also alle was auf dem Speicher drauf ist.
 
@Milber: wenn das ding Passwort hat, dann kann die tkom zumindest nicht reinschauen also ist die einzige methode das generelle blocken von zips oder zumindest zips mit passwörtern. jedoch sind die meisten Filter so blöd, dass es reicht die dateierweiterung zu ändern und fertig. anosnsten kann man auch ein format nutzen dass fast nie in solchen Umgebungen genutzt wird wie tar.gz, und selbst rar wird im prinzip nie geprüft.
 
@Milber: Tipp: Beim Verschlüsseln angeben, dass nicht nur der Inhalt, sondern auch die Dateinamen verschlüsselt werden. Dann kann die T-Com sich auf den Kopf stellen. ;-)
 
@erso: ... was aber Firmen wie Microsoft nicht darin hindern wird, das ZIP einfach zu entpacken, um zu sehen, was drin ist. Ggf. knacken sie auch mit Cloud-Power vorher das Passwort.
 
@Karmageddon: Dann versuch mal nur ein 8 Zeichen langes Passwort zu knacken. Weist du wie lange das dauert?
Ist das Passwort noch länger, dauerts auch länger.
Also ein Passwort mit z.B. 20 Stellen - da kommt eher die Türkei in die EU.
 
@LastFrontier: 8 Stellen geht dank Rainbow Tables noch recht gut. Daher am besten immer Kennwörter mit wenigstens 9 Zeichen verwenden. ;]
 
@Not-Aus: Damit man Rainbow Tables nutzen kann, muss der Hash bekannt sein und ich denke nicht, dass du einen Passworthash zu deiner Zipdatei dazu packst. Bei der Verschlüsselung von Zipdatein handelt es sich um eine Symetrischeverschlüsselung :)
 
@oversoul: Stimmt! Danke! Trotzdem immer 9! ;]
 
@Karmageddon: knacken einer rar/winzip verschlüsselten datei kann bei 4-8 zeichen länge bis zu 2 monate dauern (auch mit "supercomputern")...verschlüsseltes zu knacken macht in so einem fall keinerlei sin...wäre auch sehr kostenintensiv..da die nicht 1 oder 2 user haben...sondern tausende!
 
@Thoretische-Technik: Oder man fragt einfach bei der NSA nach dem Algorithmus und der Hintertür, die US-Unternehmen sicher eingebaut haben. Die NSA wäre ja auch dran interessiert, was die Kunden da so speichern.

Theoretisch hast du Recht, aber verlassen würde ich mich nicht drauf.
 
@erso: die Problematik dahinter (wie ich verstanden habe) wäre dann das direkte abspielen aus der Cloud...
Aber letztlich ist das (meiner Meinung nach) ein Himmelfahrtskommando... und ich versteh auch nicht, warum man (also der Content Inhaber) hier so "verkrampft" drauf beharrt... gegen die kleinen los zu gehen. Gewinnen wird man wie beim DRM nur "kleine" Verlierer... die "großen" knacken das oder umgehen das einfach (wie du schon sagst, z.B. mit verschlüsselte Archive)
 
@erso: Tja nur leider geht es darum garnicht, man kann so wiedermal unter dem deckmantel der verhinderung der weitergabe geschützter inhalte ( hm meine zeichnungen meine entwicklungen meine ideen) den gesamten datenverkehr nach suchfiltern ausspionieren , nartürlich nur zu unser sicherheit, OH MAN .
 
Wie schön, dass MS dafür ein Patent besitzt. Solange also weder Apple, Google oder Dropbox an MS Lizenzen für dieses Verhinderungspatent bezahlen, kann ich sicher sein, dass Apple, Google und Dropbox nicht das gleiche Verfahren verwenden, und kann mein Zeugs über deren Cloudseiten verteilen.
 
@1ST1: Verwendet wird das von niemandem. Es ist ein Patent zugesprochen worden, nicht mehr, nicht weniger.
 
@DON666: "Eine ähnliche Vorgehensweise wie das von Microsoft beschriebene System nutzt bereits Google für seinen Cloud-Dienst Google Drive. Der Suchmaschinenanbieter nutzt einzigartige Hash-Summen und vergleicht diese, um illegale Kopien herauszufinden. Solche Kopien werden größtenteils komplett gesperrt. Dieses Verfahren kommt auch bei der Videoplattform Youtube und beim Cloud-Anbieter Dropbox zum Einsatz."

Siehe: https://www.golem.de/news/patent-microsoft-entwickelt-system-gegen-schwarzkopierer-1705-127680.html

Es ist nicht das gleiche, aber ziemlich ähnlich.
 
Auf Deutsch: Microsoft testet Schikanen gegen die eigenen Nutzer um sich bei der Contentmafia anzubiedern.
 
@Alfred J Kwack: naja solange es nur ein Patent ist ist alles ok
 
@Alfred J Kwack: Was soll das Bashing? War doch nur eine Frage der Zeit, bis einer der Großen so etwas entwickelt. Und was hindert einen Nutzer daran, seine Inhalte in einer OwnCloud-ähnlichen Umgebung auf einen Rootserver zu pumpen, um die Inhalte mit Freunden zu teilen? Und wir alle wissen ja, wie die Content-Industrie drauf ist. Der Hoster steht bei denen ganz hoch im Kurs, um als Übeltäter beschimpft zu werden. Natürlich nicht schuldig sind die Leute, die das Material hochladen und zur Verfügung stellen. Es sind immer die Provider! <ironie off>
 
@SunnyMarx: Solange man nur mit paar Freunden teilt wird das wohl auch weiterhin kein Problem darstellen, anders sieht es aus wenn man öffentlich teilt/die Links in einschlägige Foren stellt. Dagegen müssen allerdings alle Clioudanbieter Vorkehrungen treffen.
 
@PakebuschR: So sehe ich das auch.
 
@Alfred J Kwack: Und was ist daran neu und anders als jetzt?
 
Das Microsoft seine Nutzer überwacht, speziell in der Cloude, sollte nun wirklich keinen mehr überraschen.
Das interessantere an dem Patent ist, das sie unkompliziert auf jedes Onlinesystem übertragen können, wenn sie es nicht schon haben.

Selektoren dürften noch von der NSA Zweigstelle BND in Erinnerung sein.
Um nichts anderes handelt es sich, in der von Microsoft Patentierten Echtzeitüberwachung seiner Nutzer.
 
Naja, sobbald die Daten in irgendeiner Form verschlüsselt sind, ist das Problem dann vermutlich eh umgangen.
 
Ich nutz eigentlich immer öfter Zippyshare für kleinere Dinge. Einfach hochladen, Link weitergeben und der andere kann es dann sehr schnell runterladen.
 
Das Win 10 die Vorbereitung war wo die User alles durchgehen liesen ist euch klar.
 
@Latschuk: komisch ich nutze win 10 und lasse microsoft nichts durchgehen. meine firewall blockiert nebenbei naemlich auch die komplette windows telemetrie und alle online dienste, die ich nicht nutze. btw. worin unterscheided sich jetzt windows grossartig von macos/ios oder android? machen doch alle das gleiche...
 
So richtig sind mir die Rechtlichen Grundlagen dafür nicht einleuchtend.
Die Post darf doch auch nicht jedes Paket öffnen und nach geschützten Inhalten durchsuchen? Sie stellt mir doch auch eine Transport-Infrastruktur zur Verfügung.
Guckt sich ein Autohof-Betreiber jeden geparkten LKW an, wenn ich einen gewissen Park-Space für meine Ladung nutze?
Wo ist der Unterschied?
 
@Roehre: ich glaube der Unterschied ist genauso das wie mit dem Postgeheimnis, der Email und der Postkarte. einmal krypto dran und schon dürfte da einiges weniger schön für die Überwacher sein.
 
@Roehre: Der Unterschied liegt eindeutig bei der Menge und der Art. Erst einmal handelt es sich um kopierbare "Produkte", die mit einem Mausklick in unendlicher Zahl vervielfältigt werden können. Und zum anderen handelt es sich um digitale Produkte, deren Kopie keinen Wertverlust darstellt, so wie es damals zum Beispiel bei Kopien von Kopien von Kopien von Kassetten hervor brachte. Die Musik wurde immer schlechter, von Aufnahme zu Aufnahme. Die Verbreitung fand also spätestens dann ein Ende, wenn die Aufnahmequalität merkbar schlechter wurde. Einen heutigen Film, Musik oder Programm kann in unbeschränkter Menge immer weiter kopiert werden. 10101001 bleibt 10101001 , egal wie oft ich sie dupliziere.
 
@SunnyMarx: Diese Aussage ist völliger Unsinn, informier Dich erstmal über die Rechtslage! "Kopierbare Produkte" was für ein Blödsinn!
 
@Alfred J Kwack: Erkläre mal bitte deinen Einwand, wenn Du so allwissend bist! MH!
 
@Roehre: Die Rechtliche Grundlage sind die Nutzungsbedingungen (AGB) denen man bei Anmeldung zugestimmt hat.
Ich schätze 99% lesen oder verstehen sie erst gar nicht und stimmen trotzdem zu.

Solange diese nicht gegen das Recht im jeweiligen Land verstößt, ein Gericht das nicht Letztinstanzlich bescheinigt, solange kann der Anbieter alles machen was vereinbart wurde.
Das eine AGB auch schnell mal zu ändern ist kommt noch hinzu.
 
@Roehre: microsoft ist nun aber nicht die post, dementsprechend gilt auch nicht das postgeheimnis. google zum beispiel scannt jede email von dir durch um sie fuer werbung zu missbrauchen - aehm- wegen spam zu pruefen. nicht mal bei deinem email provider hast du also ein postgeheimnis.
 
@Roehre: "Die Post darf doch auch nicht jedes Paket öffnen" - der Zoll aber schon.
 
Der Zoll ist aber eine Behörde, die Post ein privater Infrastrukturanbieter!
Ich sehe rechtlich keine Grundlage, die bezüglich der Durchforstung von Sendungsinhalten eine Unterscheidung zwischen Briefpost und elektronischer Post durch den Infrastrukturbetreiber begründet.
Kennt jemand einen Vermieter, der die vermieteten Wohn- oder Lagerräume nach zweifelhaften Dingen legal durchsuchen darf? Das darf nur die Polizei nach richterlicher Einzelgenehmigung. Warum dürfen also digitale Lager vom Vermieter (Provider) pauschal gescannt werden?
 
Wenn man sich die Kommentare hier so durchliest, fragen ich mich ob einer von Euch den Artikel richtige gelesen hat oder bei den Wort "Sperrung" sofort auf Sturm geschaltet hat.
 
So lahmarschig / instabil wie der Download bei OneDrive via browser ist kann man den service sowieso nicht effektiv zum teilen nutzen. :D
 
Ich verstehe das so: Teilen kann jeder was er will und so oft er will - in 'haushaltsüblichen' Mengen und auf direktem Wege per qualifizierter Freigabe, also persönlichem Link. Interessiert keine Sau. Haue ich das OneDrive mit Terabytes an Filmen voll und veröffentliche dazu an anderer Stelle noch eine ÖFFENTLICHE Freigabe, geht MS dieser möglichen -umfangreichen- Urheberrechtsverletzung INSOFERN nach, dass sie die dazu genutzten Dienste von MS entsprechend einschränken. Damit soll, so wie ich es verstehe, verhindert werden, das die MS - Cloud hintenrum sowas wie Pirate-Bay oder Megaupload wird.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass keiner, der das vorhat, den MS-Service dafür nutzen wollen wird. Damit ist MS auf der rechtssicheren Seite und der Weltuntergang muss wohl noch mal verschoben werden.
Wer 'frei' sein will, schreibt seinen eigenen Blog statt Beiträge in Foren und betreibt seinen eigenen Server, in voller Eigenverantwortung und mit allen entsprechenden Rechten und Pflichten. So -mal wieder- what?!

PS: Es gibt ja auch noch genug andersartige Inhalte, bei denen ein solches Verfahren einfach nur sinnvoll und richtig ist...
 
In Verbindung mit einem Betriebssystem, was genau untersucht was in jeder Sekunde auf dem PC unternommen wird und wie lange der PC hochgefahren ist, kann man sich ja ausrechnen wohin der Weg geht.

Totale Überwachung.
 
@andi1983: Da gab es mal so einen Typen, Edward Snowden, vielleicht hast Du schonmal von dem gehört...
 
Die können in TrueCrypt-Container reingucken? Respekt.
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