Jackery SolarVault 3 Pro: Einfach installierbarer Stromspeicher
Beim Jackery SolarVault 3 Pro handelt es sich um einen modular erweiterbaren Stromspeicher für den Einsatz im Haus, auf dem Balkon oder an einem geschützten Platz im Garten. Die Basisstation verfügt über eine Kapazität von 2,52 kWh, vier unabhängige MPPT-Eingänge und einen bidirektionalen AC-Anschluss. Dadurch kann der Speicher nicht nur Energie von Solarmodulen aufnehmen, sondern auch gezielt mit Strom aus dem Netz geladen werden. In Verbindung mit einem dynamischen Stromtarif soll sich der Energiebezug auf günstigere Tageszeiten verlagern lassen. Unser Kollege Timm Mohn hat den Jackery SolarVault 3 Pro zusammen mit einem BP2500-Erweiterungsakku und der optionalen Base getestet.
Der SolarVault 3 Pro soll ein Problem lösen: Solaranlagen produzieren ihren Strom vor allem zu einer Zeit, in der viele Menschen nicht zu Hause sind. Überschüssige Solarenergie wird tagsüber im Akku gespeichert und kann am Abend oder in der Nacht wieder abgegeben werden. Der Speicher lässt sich aber auch ohne Solarmodule verwenden: Ist der Strom in einem dynamischen Tarif zu einem gewissen Zeitpunkt günstig, kann der Akku in dem Moment auch über das Stromnetz geladen und die Energie zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.
Der SolarVault 3 Pro kommt gut verpackt an. Die Basisstation erreicht den Nutzer mit einer Akkuladung von 27 Prozent. Die ersten Stunden Strom gehen folglich auf Kosten von Jackery. Die Frontseite des Speichers ist simpel gehalten. Hier befinden sich lediglich ein Display und zwei Buttons. Die Bedienung am Gerät fällt entsprechend einfach aus. Auf der linken Seite sitzen die vier Solareingänge. Jeder Anschluss verfügt über einen eigenen MPPT-Tracker. Auf der Oberseite erklärt Jackery direkt, wie die Verbindung mit den Solarmodulen erfolgt. Die Rückseite ist weitgehend leer. Bei der Aufstellung muss allerdings auf den von Jackery vorgegebenen Wandabstand geachtet werden. Nur so kann die entstehende Wärme zuverlässig abgeführt werden.
Auf der rechten Seite befindet sich unter anderem der AC-Steckdosenausgang. Über diesen können Haushaltsgeräte direkt mit Strom versorgt werden. Die Unterseite beherbergt den Anschluss für einen zusätzlichen Akku. Dieser ist ab Werk mit einer Schutzabdeckung versehen. Die Erweiterbarkeit spielt bereits auf der Artikelseite des SolarVault 3 Pro eine große Rolle: Die Basisstation speichert 2,52 kWh. Mit bis zu fünf SolarVault 3 BP2500 lässt sich ein einzelner Turm auf insgesamt 15,12 kWh ausbauen. Werden drei solcher Systeme parallel betrieben, sind bis zu 45,36 kWh möglich. Jedes BP2500-Modul steuert weitere 2,52 kWh bei.
Die Erweiterungsakkus sehen aus, als wären sie ein fester Bestandteil des Hauptsystems. Auf der Oberseite befindet sich der Connector für das jeweils darüberliegende Modul. Jackery schützt den Anschluss ab Werk mit einer Gummiabdeckung. Diese lässt sich vor dem Zusammenbau einfach entfernen. Wird das System transportiert oder eingelagert, sollte die Abdeckung wieder montiert werden.
Beim Aufbau zeigte sich schnell: Der gemeinsame Betrieb ist tatsächlich Plug-and-play. Nach dem Einschalten erkennt die Basisstation das BP2500 automatisch. Eine separate Konfiguration des Erweiterungsakkus ist nicht erforderlich. Weitere Module lassen sich nach demselben Prinzip ergänzen. Zur Steuerung des SolarVault 3 Pro wird die kostenlose Jackery-App benötigt. Diese findet den Speicher direkt. Wer mehrere Geräte des Herstellers besitzt, kann dem System zur besseren Zuordnung einen eigenen Namen geben. Im Test wurde die Anlage als "SolarVault Zuhause" eingerichtet.
Beim Blick auf die Unterseite des SolarVault 3 Pro wird schnell klar: Das Design endet etwas abrupt. Jackery bietet mit der SolarVault 3 Base einen passenden Unterbau an. Dieser rundet die Optik ab, hebt das Akkusystem aber zugleich um etwa sechs Zentimeter an. Dadurch ist die Unterseite besser vor Bodenkontakt, Kratzern und kleineren Stößen geschützt. Die Base wird ebenfalls gut verpackt geliefert. In ihr befinden sich dieselben Aussparungen für die Gerätefüße wie in den BP2500-Modulen. Der Unterbau selbst steht auf vier stabilen Gummifüßen. Das sorgt für einen festen Stand. Designtechnisch passt die Base sehr gut zum restlichen System. Sie wirkt wie ein Bauteil, das eigentlich ab Werk zum Lieferumfang des SolarVault 3 Pro gehören sollte.
Die grundlegende Inbetriebnahme bleibt dabei unkompliziert: Solarmodule und Stromnetz anschließen, das System einschalten und anschließend über die App konfigurieren. Eine aufwendige Installation ist für den normalen Plug-and-play-Betrieb nicht erforderlich. Die Sicherheits- und Installationshinweise von Jackery sowie die Voraussetzungen der eigenen Elektroinstallation müssen selbstverständlich beachtet werden.
Die Basisstation des Jackery SolarVault 3 Pro kostet zum Zeitpunkt des Tests 699 Euro auf Amazon. Beim Hersteller selbst ist sie für denselben Preis verfügbar. Die BP2500-Erweiterungsmodule kosten regulär jeweils 699 Euro, sind derzeit allerdings auf 499 Euro reduziert. Für die SolarVault 3 Base verlangt Jackery zum Zeitpunkt des Tests reduzierte 99 Euro.
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Der SolarVault 3 Pro soll ein Problem lösen: Solaranlagen produzieren ihren Strom vor allem zu einer Zeit, in der viele Menschen nicht zu Hause sind. Überschüssige Solarenergie wird tagsüber im Akku gespeichert und kann am Abend oder in der Nacht wieder abgegeben werden. Der Speicher lässt sich aber auch ohne Solarmodule verwenden: Ist der Strom in einem dynamischen Tarif zu einem gewissen Zeitpunkt günstig, kann der Akku in dem Moment auch über das Stromnetz geladen und die Energie zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.
Der SolarVault 3 Pro kommt gut verpackt an. Die Basisstation erreicht den Nutzer mit einer Akkuladung von 27 Prozent. Die ersten Stunden Strom gehen folglich auf Kosten von Jackery. Die Frontseite des Speichers ist simpel gehalten. Hier befinden sich lediglich ein Display und zwei Buttons. Die Bedienung am Gerät fällt entsprechend einfach aus. Auf der linken Seite sitzen die vier Solareingänge. Jeder Anschluss verfügt über einen eigenen MPPT-Tracker. Auf der Oberseite erklärt Jackery direkt, wie die Verbindung mit den Solarmodulen erfolgt. Die Rückseite ist weitgehend leer. Bei der Aufstellung muss allerdings auf den von Jackery vorgegebenen Wandabstand geachtet werden. Nur so kann die entstehende Wärme zuverlässig abgeführt werden.
Auf der rechten Seite befindet sich unter anderem der AC-Steckdosenausgang. Über diesen können Haushaltsgeräte direkt mit Strom versorgt werden. Die Unterseite beherbergt den Anschluss für einen zusätzlichen Akku. Dieser ist ab Werk mit einer Schutzabdeckung versehen. Die Erweiterbarkeit spielt bereits auf der Artikelseite des SolarVault 3 Pro eine große Rolle: Die Basisstation speichert 2,52 kWh. Mit bis zu fünf SolarVault 3 BP2500 lässt sich ein einzelner Turm auf insgesamt 15,12 kWh ausbauen. Werden drei solcher Systeme parallel betrieben, sind bis zu 45,36 kWh möglich. Jedes BP2500-Modul steuert weitere 2,52 kWh bei.
Die Erweiterungsakkus sehen aus, als wären sie ein fester Bestandteil des Hauptsystems. Auf der Oberseite befindet sich der Connector für das jeweils darüberliegende Modul. Jackery schützt den Anschluss ab Werk mit einer Gummiabdeckung. Diese lässt sich vor dem Zusammenbau einfach entfernen. Wird das System transportiert oder eingelagert, sollte die Abdeckung wieder montiert werden.
Beim Aufbau zeigte sich schnell: Der gemeinsame Betrieb ist tatsächlich Plug-and-play. Nach dem Einschalten erkennt die Basisstation das BP2500 automatisch. Eine separate Konfiguration des Erweiterungsakkus ist nicht erforderlich. Weitere Module lassen sich nach demselben Prinzip ergänzen. Zur Steuerung des SolarVault 3 Pro wird die kostenlose Jackery-App benötigt. Diese findet den Speicher direkt. Wer mehrere Geräte des Herstellers besitzt, kann dem System zur besseren Zuordnung einen eigenen Namen geben. Im Test wurde die Anlage als "SolarVault Zuhause" eingerichtet.
WLAN-Einrichtung geht schnell
Im nächsten Schritt wird der Speicher mit dem WLAN verbunden. Dieser Vorgang dauerte im Test rund 42 Sekunden. Deutlich mehr Zeit nahm das erste Firmware-Update in Anspruch: Knapp acht Minuten war die Basisstation mit der Aktualisierung beschäftigt. Jackery versorgt allerdings nicht nur das Hauptmodul mit Updates. Auch angeschlossene BP2500-Erweiterungsakkus erhalten eine neue Firmware, sofern eine solche verfügbar ist. Seit Juni hat das System vier Updates erhalten.Beim Blick auf die Unterseite des SolarVault 3 Pro wird schnell klar: Das Design endet etwas abrupt. Jackery bietet mit der SolarVault 3 Base einen passenden Unterbau an. Dieser rundet die Optik ab, hebt das Akkusystem aber zugleich um etwa sechs Zentimeter an. Dadurch ist die Unterseite besser vor Bodenkontakt, Kratzern und kleineren Stößen geschützt. Die Base wird ebenfalls gut verpackt geliefert. In ihr befinden sich dieselben Aussparungen für die Gerätefüße wie in den BP2500-Modulen. Der Unterbau selbst steht auf vier stabilen Gummifüßen. Das sorgt für einen festen Stand. Designtechnisch passt die Base sehr gut zum restlichen System. Sie wirkt wie ein Bauteil, das eigentlich ab Werk zum Lieferumfang des SolarVault 3 Pro gehören sollte.
Die grundlegende Inbetriebnahme bleibt dabei unkompliziert: Solarmodule und Stromnetz anschließen, das System einschalten und anschließend über die App konfigurieren. Eine aufwendige Installation ist für den normalen Plug-and-play-Betrieb nicht erforderlich. Die Sicherheits- und Installationshinweise von Jackery sowie die Voraussetzungen der eigenen Elektroinstallation müssen selbstverständlich beachtet werden.
Die Basisstation des Jackery SolarVault 3 Pro kostet zum Zeitpunkt des Tests 699 Euro auf Amazon. Beim Hersteller selbst ist sie für denselben Preis verfügbar. Die BP2500-Erweiterungsmodule kosten regulär jeweils 699 Euro, sind derzeit allerdings auf 499 Euro reduziert. Für die SolarVault 3 Base verlangt Jackery zum Zeitpunkt des Tests reduzierte 99 Euro.
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