Staatsanwaltschaft beklaut: 753 Bitcoins von Chemical Love sind weg

Unbekannte haben ein von der Staatsanwaltschaft im Fall des Darknet-Handelplatzes Chemical Love beschlagnahmtes Bitcoin-Wallet leer ge­räumt. Laut Medienberichten sind von 757 Bitcoins nur noch 4 geblieben - über 30 Millionen Euro wurden geklaut. mehr... DesignPickle, Bitcoin, Geld, Kryptowährung, Währung, Bitcoins, Crypto-Währung, Bitcoin-Börse, Wallet, virtuelle Währung, Krypto, Crypto, Cryptowährung, Münzen, Krypto-Börse, Kryptocoins, Coins, Coin, Kryptowährungen, Kryptowährungsbrieftasche, BTC, XBT, Münze, Geldstück Bitcoin, Geld, Kryptowährung, Währung, Bitcoins, Crypto-Währung, Bitcoin-Börse, Wallet, virtuelle Währung, Krypto, Crypto, Cryptowährung, Münzen, Krypto-Börse, Kryptocoins, Coins, Coin, Kryptowährungen, Kryptowährungsbrieftasche, BTC, XBT, Münze, Geldstück

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Die Transaktionen sind nicht anonym. Nur wenn die Bitcoin über zu viele Transaktionen weitergezogen sind, hat die Staatsanwaltschaft vermutlich kein Bock mehr und behauptet das wäre anonym. Zusätzlich kommen so Pappnasen wie Herr Kaldemorgen von der Deutschen Bank bzw. einer deren Töchter und fordert Mitspracherecht.

Kryptowährungen, jedenfalls die ressourcenfressenden sind eh ein rotes Tuch... Geld ist nicht alles.
Entschuldigung, ich vergass... Geld regiert die Welt!
 
@upLinK|noW: naja du kannst aber bitcoin z.B. direkt in monero umtauschen, wenn du es dort noch ein paar mal verschickst und vlt noch ein paar mal durch tauscht sieht die sache schon ganz anders aus :)
 
@upLinK|noW: Einmal durch den Krypto-Mixer und die Nachverfolgbarkeit wird um ein vielfaches erschwert - wenn nicht sogar ab einer gewissen Anzahl an Durchläufen irgendwann doch noch unmöglich. Der wird vermutlich einfach irgendeiner vertrauten Person alles notwendige an Daten gegeben haben das der das Ding leerräumen konnte und dafür kriegt er halt was ab vom Kuchen. Ist nicht nachweisbar und die Staatsanwaltschaft steht halt doof dar.
 
@kazesama: Halte ich für falsch. Es wird - technologisch bedingt - immer möglich sein die Coins zurückzuverfolgen. Selbst wenn diese durch ein Mixer gejagt wird. Ob die Leute dann aber noch Lust haben zu ermitteln ist wieder eine andere Sache.
 
@kingstyler001: naja was heißt Lust - wenn du dein frisch herbeigemixtes Ergebnis noch wieder weiter vermischt, verstreust usw ist es einfach irgendwann wirklich nahezu unmöglich - also mit den Möglichkeiten die die Staatsanwaltschaft hat. Es muss ja nur an einer Stelle mal in bar getauscht werden. Z.b. krypto Auszahlung via Paypal, via Paypal dann an mehrere Leute die kleinere Teilbeträge an Bankkonten auszahlen lassen und diese am Ende des Tages am Automaten abholen und damit was auch immer machen. Ab dem Zeitpunkt der Umwandlung in Bargeld endet die verfolgbarkeit.
 
@upLinK|noW: Wenn man das zu Ende denkt, könnte praktisch jede Transaktion, die im Nachhinein nachweislich indirekt aus diesem Wallet stammt, unzulässig bzw. nichtig werden.
Lt. deutschem Recht kann man kein Eigentum an gestohlener Ware erwerben.
Ich möchte mal mutmaßen, dass die Behörden - wenn auch vlt. heute noch nicht - zukünftig mit zunehmender Verbreitung von Kryptowährungen und bestimmt auch international koordiniert konsequenter verfolgen werden.
Das hat Potential, den ganzen Handel mit Kryptowährungen zu vergiften. Bin gespannt.
 
@hhf: Du gehst aber von der vielleicht nicht (mehr) richtigen Annahme aus, dass das deutsche Recht jetzt noch Anwendung auf das Wallet findet.

Wenn sich der neue Besitzer nicht in Deutschland befindet, muss er vielleicht gar keine Strafverfolgung fürchten.
 
@Norbie E.: Eigentlich ist genau das dann doch egal. Wesentlich ist erstmal dass die Bitcoins der Justiz bekannt sind. Wenn dann Folgetransaktionen erkannt werden, die IN Deutschland erkannt werden, sind diese mMn. evtl. anfechtbar.
Zudem glaube ich, dass zumindest in Europa und der USA ähnlich mit Diebesgut und Hehlerei verfahren werden könnte.
 
@hhf: Ich habe keine Ahnung wie das rechtlich aussehen würde, wenn die Bitcoins nach mehrere Transaktionen dann irgendwann für ein an sich legales Geschäfte von jemandem genutzt werden, der dann auch keine Kenntnis hat, dass diese Bitcoins zuvor in illegalen Geschäften gehandelt wurden.

Kann einem ja heute auch bei Bargeld schon passieren.

Andererseits ist auch die Frage, ob die Bitcoins tatsächlich gestohlen wurden.
Wenn die noch in einem Wallet waren, für das irgendjemand die Zugangsdaten hat und die transferierte ist das u.U. kein Diebstahl.

Vielleicht hätte die Staatsanwaltschaft das verhindern können, wenn sie die Kryptowährung in eine anderes Wallet transferiert hätten, auf das nur Sie Zugriff hat.

Aber wie eingangs gesagt habe ich da nicht die Ahnung um das rechtlich fundiert bewerten zu können.
 
@Norbie E.: Das wurde natürlich noch nie zu Ende dekliniert. Aber die Diskussion gab es ja schon ähnlich, als man konstruierte, dass jemand in der Blockchain ggfls. urheberrechtlich geschützte Inhalte "einarbeiten" könnte und damit die gesamte Chain ab da rechtlich in massive Probleme befördert.
Bargeld sieht man nicht an, wo es herstammt, es sei denn Gesetzesbrecher waren so nett, die Nummern der Geldscheine zu inventarisieren.
Ich behaupte, die Einschätzung eines amerikanischen Geheimdienstmitarbeiters, die ich jüngst las, trifft durchaus zu: Behörden können in der Blockchain Geldströme besser greifen als bei Bargeld. Wenn einzelne Elemente der Blockchain rechtlich verrufen sind, muss sich das massiv auf Folgetransaktionen massiv auswirken.
 
Damit sollte die Haftstrafe entsprechend höher ausfallen, oder?
 
@Fleischmann: bewährung und mildernde umstände sind so natürlich nicht mehr möglich...
also ist die volle strafe abzusitzen sowie die volle geldstrafe abzuzahlen...
 
@Rulf: warum sollte er das tun. Lieber paar Jahre länger im Gefängnis ( was man in Deutschland eigentlich nicht als Gefängnis bezeichnen kann ) und dann rauskommen und von den 30 Millionen ein schönes Leben führen. Für mich der weit schönere Weg wie eine kürzere Zeit im Gefängnis sitzen nur um dann wieder für 10 Euro/h buckeln zu müssen.
 
@Bullz: Als Ex-Chef jenes Handelsplatzes weiß der doch eh schon lange nichtmehr, wie man korrektes Verhalten schreibt bzw praktiziert, also kein Wunder, das da nen Auftragstäter..
 
@Bullz: Wenn man weiß dass er noch 30 Mio. verbuddelt hat, könnte man hinterher auch mal vorbeigucken und fragen woher die ganze Kohle für den Luxus auf einmal kommt und ob sie versteuert wurde. Und es soll ja auch noch legale Alternativen zu für 10 Euro/h buckeln geben.
 
@jackii: Wenn man nach der Haftentlassung so blöd ist und auch weiterhin in dem Land zu leben in dem man erwischt und verurteilt wurde durchaus.
Allerdings setzen sich die meisten aber dann eher in Länder ab, denen die "vermögens- und Steuerauskunft" am allerwertesten vorbei geht.
Und wollen wir mal ehrlich sein, wer würde mit 30 Mio. danach nicht ein Fleckchen finden, bei dem man sich bis an's Ende seiner Tage die Sonne auf den Pelz brennen lassen kann. ;-)
 
"auch weil die Straftäter sich in einigen Fällen von der Freigabe der Bitcoins Strafmilderung erhoffen dürfen. "...aha lol, so was ist hierzulande möglich? ""Ich fülle euch die Staatskasse und dafür lasst ihr Anklagepunkte fallen" ?
schon kurios
 
@legalxpuser: wie der fall hoeneß bewies...
 
@Rulf: korrekt ^^ aber hey Korruption und Bestechung…das gibts hier ja niiicht
 
@legalxpuser: Tätige Reue wird immer gerne gesehen.
 
@rallef: naja aber wenn Geld fließt offenbar noch mehr. Der Staat braucht ja schließlich Welches... für seine vielen Tarifstellen :)
 
Trottel... statt die Bitcoins in ein Staatswallet zu verschieben, warten die bis es einer leerräumt. Wer weiß, vllt war es auch ein Staatsanwalt, der sich die Taschen vollgemacht hat.
 
@Schildbrecher: Ich sehe das eher so: Die Bitcoins waren nie beschlagnahmt. Man wusste dass es sie gibt.

Das ist aber wie wenn der Gangster den Sack mit Geld irgendwo in der Wüste vergräbt, aber der Polizei nicht sagt wo. Wenn die Polizei / SA weiß dass irgendwo der Wüste 30 millionen verbuddelt sind, würde sie aber nie sagen "wir haben 30 Millionen beschlagnahmt, wir haben sie nur noch nicht im Zugriff".
 
@Bautz: Die sagen aber bzw legen amtlich fest, das das rechtlich gesehen beschlagnahmt ist = du kannst / darfst ab sofort nichtsmehr davon strafverfolgungsfrei wieder unter deine Kontrolle bringen bzw "ausbuddeln". Das Recht darauf haste nämlich zur Zeit nichtmehr inne bzw entzogen gekriegt.
 
@DerTigga: Grad nachgeschaut, nach definition ist das richtig. Ich nehme meine Behauptung zurück.
 
mich neven die ganzen Überschriften zu dem Thema. Die Coins waren nie beschlagnahmt und die Staatsanwaltschaft hatte nie Zugriff auf die Coins. Egal ob Golem, Heise, ... alle stellen die Staatsanwaltschaft als vollig inkompetent da. Aber in dem Fall kann keine Justizbehörde der Welt an die Coins können.
 
@Sprachtot47: Amen - gepaart wird das Ganze mit mittelalterlichen Strafvorstellungen in den Kommentaren. Schauder.
 
@Sprachtot47: Naja, nicht Medien behaupten sie wären beschlagnahmt, sondern die Staatsanwaltschaft.
 
@Sprachtot47: Du behauptest das Gegenteil zu nahezu allen Medien. Hast Du eine Quelle dafür?
 
@Nunk-Junge: hast du den Artikel gelesen?? "Besitzer des Wallets, [..], hatte der Justiz keine Zugangsdaten und Berechtigungen offengelegt". Ergo die Staatsanwaltschaft hat einen Haufen zufälliger Bytes "beschlagnahmt".
 
@Sprachtot47: Du hast also keine Quelle und glaubst einfach, dass Deine Meinung richtig ist und alle anderen falsch liegen?
 
@Sprachtot47: Da Du nicht geantwortet hast, hab ich mir mal die Mühe gemacht und 1 Sekunde gegoogelt. Es ging hier um ein Hardware-Wallet, damit ist klar, dass Deine Aussage komplett falsch war. Die Hardware war beschlagnahmt und damit konnte der Angeklagte auch definitiv nicht mehr selber darauf zugreifen. Die Staatsanwaltschaft hatte selber keinen Schlüssel um auf die Bitcoins zuzugreifen, die auf der beschlagnahmten Hardware gespeichert waren. Trotzdem waren natürlich die Bitcoins beschlagnahmt. Das erklärt noch nicht, wie die Bitcoins entwendet werden konnten.
 
@Nunk-Junge: der private Key wird verschlüsselt auf der Hardware abgelegt. Als Besitzer kannst du dennoch beliebig viele Kopien des Schlüssels machen. Solltest du auch! 30 Millionen auf einer Hardware-Wallet speichern ist wohl nicht die beste Idee. Nutz gerne nächstes Mal Google mehr als eine Sekunde...
 
@Sprachtot47: Du versuchtst mir gerade zu verkaufen, dass eine Hardware-Wallet keine Hardware-Wallet ist. Guter Versuch, aber nicht erfolgreich. ;-)
 
Irgendeiner der Ermittlungsbeamten wird es sich wohl in den nächsten Jahren gut gehen lassen. xD
 
Warum gehen alle davon aus das der Verurteilte die Zugangsdaten absichtlich weitergegeben hat?
Eventuell hat jemand das zu Papier gebrachte Kennwort gefunden und konnte es zuordnen. Oder das Wallet hat dem Menschen nie gehört. Eine Beschlagnahmung ist es erst wenn die Behörde das Kennwort hat.
"An Diebesgut kann man kein Eigentum erwerben" ja aber warum kann man dann Land kaufen, das haben die alle nur gestohlen!
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