Neues Elektro-Auto "tankt" fast so schnell wie ein Benziner

Die Ladezeiten sind bei Elektroautos einer der größten Dis­kus­sions­punkte. Doch ein Startup aus prominenter Automobil-Tradition will hier in Zusammenarbeit mit einem asiatischen Partner ein deutliches Zeichen setzen - mit Ladepausen, die zeitlich ... mehr... Akku, Qualcomm, Laden, Quick Charge Bildquelle: Qualcomm Akku, Qualcomm, Laden, Quick Charge Akku, Qualcomm, Laden, Quick Charge Qualcomm

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wenn jetzt damit eine reele reisereichweite von 400-500 km über autobahn und landstrasse erreicht wird uund in der stadt dann 300-400, kann das teil einschlagen wie eije bombe
 
@flatsch: Wenn es dann anfangt zu brennen (durch einen Unfall oder ähnliches) noch mehr :D
 
@Daniel_Gustav: Na denn Benzin und Diesel brennen nicht, diese sind deutlich sicherer und explodieren auch nicht gerne Mal bei direktem Einschlag auf den Tank.
 
@Alexmitter: Brennen schon, aber explodieren nicht wirklich. Hollywood hat da großen Schaden angerichtet.
 
@robs80: Das ist nicht korrekt, wir sind nur zu verwöhnt von modernen Kunststoff Tanks unter dem Auto. Was aber eben nicht auf alle Autos zutrifft, ja da gab es welche die den tank so ungünstig platziert haben das ein Auffahrunfall schon zum Brand führen konnte.
 
@Alexmitter: Lag es wirklich daran das diese so ungünstig platziert waren?

Nicht evtl auch am Material ? (reine Spekulation)
Wenn man Metall schnell verbiegt entsteht extreme Hitze.
 
@Alexmitter: und dass man brennende Batterien nicht wirklich löschen kann und die Feuerwehr auch da lieber Abstand hält und wartet bis die brennende Karre von selbst ausgeht ist Dir auch sicher nicht entgangen. Sicher spektakulärer als ein Dieselbrand.
 
@hcs: Das ist vollkommen richtig, auch Kohlenwasserstoffe sind eher schwer zu löschen und neigen zur Verpuffung was es nicht leichter macht.
Wirklich spektakulärer als ein Motorbrand ist es auch nicht. Das Auto brennt eben ab.
Fazit, das schlimmste was passiert ist das alles so bleibt wie bisher.
 
@Alexmitter: nicht wirklich. Zum einen sind dir Reaktionen bei einem Lithiumbrandt heftiger. Es kommt zu Explosionen wenn eine Zelle durch. Temperaturen und Reaktionsgeschwindigkeiten sind bei Lithiumbränden auch höher. Pervers hinzu kommt, dass die Kathide meist Sauerstoff enthält und somit ein Batteriebrand nicht durch ersticken der Flammen (Löschschaum etc.) Löschbar ist. Abgesehen davon entstehen dank Flour in der Kathode auch noch nette kleine giftige Gase(Flusssäure etc.) die um einiges unangenehmer sind als bei einem Diesel oder Benzinbrand ( obwohl man die auch nicht einahtmen möchte).
 
@Alexmitter: Der Prozess des Löschens ist bei Elektrofahrzeugen, aber deutlich komplizierter
 
@Daniel_Gustav: Alleine in Deutschland brennen jedes Jahr über 15.000 Autos mit Verbrennungsmotor ab, ohne Unfälle. Nur beschäftigt nicht jedes davon wochenlang die Medien.
 
@Link: Wenn ein Elektro Auto anfangt zu brennen hast du noch wie viele Sekunden um lebend aus dem Auto zu kommen? Wie ist das dann, wenn man mal zwei Kinder hinten drin hat? Ich meine ja nur da mal was gehört zu haben, dass es deutlich gefährlicher ist.

Edit: Und wenn man eingeklemmt ist, ist sowieso vorbei.
 
@Daniel_Gustav: "Wenn ein Elektro Auto anfangt zu brennen hast du noch wie viele Sekunden um lebend aus dem Auto zu kommen?"
Ziemlich viele, es fangen ja nicht alle Zellen gleichzeitig Feuer, sondern i.d.R. eine. Und die ist genauso wie der Tank unter dem Fahrzeug und nicht in der Fahrgastzelle. Bei Unfällen dürfte es auch von Vorteil sein, dass keine brennende Flüssigkeit u.U. auf die Leute im Auto läuft, wenn es auf dem Dach liegt. Keine Ahnung, was du da gehört hast, aber ich sehe da nicht nur Nachteile.
 
@Link: die Bundesanstalt für Materialforschung hat das mal untersucht. 20 sek. zwischen eine Zelle geht kaputt und nur noch ein Autogerippe mit Asche ist da. Effektiver Zeitraum für die passagiere zur Rettung waren 6 sek.
Wie lange es geht bis der Brand aus einer Zelle auf die anderen übergeht kannjeder mal mit seinem Smartphone akku testen...Einfach mal kurzschließen. Der besteht ja auch aus mehreren Zellen..Aber bitte mit Abstand und entsprechenden Sicherungsvorkehrungen. Youtube ist voll von den Videos.
Sicherlich haben aber die Hersteller viel in die Sicherheit investiert. Es ist ja mittlerweile so wie beim verbrennungsmotor die Flammen bringen dich nicht um. Der Giftcocktail den man vorher einatmet bringt ein um.
 
@Link: Ich sehe auch nicht nur Nachteile. Der Drehmoment eines Elektroautos ist echt beeindruckend. Aber die Vorteile die für Elektromobilität geworben wird existieren zum großen teil nicht. Ein Elektromobil ist nicht grüner als ein Verbrenner.

Außerdem gab es genug News, dass ein brennender Tesla ca. 2 Wochen unter Beobachtung sein musste und davor nicht entsorgt werden kann. Der steht noch völlig unter Spannung.
 
@flatsch: Ja klar, weil die Ladestationen ja inzwischen genau so gut verteilt sind wie Tankstellen für Kraftstoff oder?
 
@Annettekrum: heute noch nicht, aber Ende des Jahres, spätestens Mitte 2020 sollten alle Autobahnen im Abstand von 120-150KM mit Schnelladern durch Ionity ausgestattet sein. 4-10 Ladestationen pro Standort. Die schaffen in der Spitze 350KW. Das sollte auch für das besagte Auto reichen. Allen anderen aktuellen E-Autos reichen reichen 150KW aus, mehr können Sie aktuell nicht.

Die Tankstellen in der Stadt ersetzen dann die eher langsame Ladung zu Hause, die 11KW/22KW/43KW AC Ladung an öffentliche orten, Parkhäusern. Da kommen sogar schon Schnellader mit 50-100KW z.B. bei LIDL, Aldi und Kaufland dazu. Je ländlicher umso später leider.
 
@Nero FX: Mein nächster Autobahnanschluss ist ca. 35 km entfernt. Da hilft mir Ionity nicht ein Stück weiter. Das gilt für viele Millionen Autobesitzer. Außerdem was helfen einem 350 KW an solch einer Ladestation? Damit die genutzt werden können, muss die Technik des Autos das unterstützen. Die im Artikel angegebenen 5 Minuten kann außer dem Mark Zero kein anderes Auto. Der Tesla 3 soll am Supercharger V3 in 5 Minuten für 120 km aufgeladen werden können. Das sind ca. 25 % der Reichweite. Andere Autos sind bisher beim Schnellladen noch langsamer. Beim Tesla 3 würde man also für ca. 400 km Strecke fast 20 Minuten "tanken" müssen. Mit einem Golf Diesel tankt man 2 Minuten für 800 km Autobahn. Für die Millionen Autos die irgendwann mit Strom fahren sollen, sind die Ladeparks von Ionity dann erst einmal ein Tropfen auf den heißen Stein.
Jetzt kann man sich fragen, warum nutzen andere Hersteller nicht die gleiche Schnellladetechnik? Weil der Hersteller der Batterien einen sehr kleinen Hersteller gesucht hat, da nur sehr kleine Mengen dieser Batterien hergestellt werden können. Warum das so ist, wird nicht verraten. So nebenbei, der Mark Zero ist ein Prototyp - die Herstellung soll irgendwann in der Zukunft erfolgen. Es kann noch nicht einmal gesagt, wer das Auto letztlich bauen soll. Wer sich die Beschreibung der Fahrwerte und des Fahrzeuges durchliest - das Ding wird deutlich mehr als 100.000 € kosten. Also für den Massenmarkt sind die Batterien und das Auto bisher absolut nicht verfügbar und bezahlbar.
Entscheidend wird eher sein, dass man Ladestationen hat, wo man sie braucht. Da muss der ländliche Raum nicht einmal schlechter abschneiden. Aldi oder Lidl/Kaufland oder ähnliches gibt es auf jedem Dorf. Am praktischten ist das Laden vor der eigenen Haustür, am Arbeitsplatz oder da wo man das Auto die meiste Zeit des Tages stehen hat. Das wird eher im städitischen Bereich schwierig, da dort sehr viele Autobesitzer keinen festen Stellplatz haben.
Von meinem Reihenhauskeller in den Carport eine Leitung mit 22 KW zu ziehen - kein Problem. Das Auto steht da jeden Tag stundenlang. Da reichen die 22 KW vollkommen. Bei einem Hochhaus oder großen Mehrfamilienhaus ohne eigene Stellplätze - na dann viel Spaß auf dem Weg zur Ladestation. So eine 350 KW-Leitung ist nämlich nicht mal so nebenbei verlegt. Besonders dann nicht, wenn dafür nicht einmal genügend Facharbeiter kurzfristig vorhanden sind. Das nächste Problem - wenn die Leitungen da liegen, muss auch Strom dort ankommen. Bei den Problemen selbst Leitungen von den Windkraftparks im Norden in den Süden zu verlegen, braucht es da noch Jahre. Wie der Mehrverbrauch an Strom produziert werden soll - schon Lösungsvorschläge gehört?
Die Ladelogistik wird das noch größere Problem, wenn denn irgendwann E-Autos für den Normalverdiener auf dem Markt sind.
 
@Abzdef:
Mein nächster Autobahnanschluss ist ca. 35 km entfernt. Da hilft mir Ionity nicht ein Stück weiter. Das gilt für viele Millionen Autobesitzer.

-> Die Ionity Stationen sind für Fernreisen über die Autobahn gedacht, nicht für deinen wöchentliche Ladevorgang, das muss wie gesagt in der Stadt/Zuhause/Arbeit/Kaufhaus/Discounter passieren

Außerdem was helfen einem 350 KW an solch einer Ladestation?
-> Zukunftssicherheit für schnell ladende Akkus der Zukunft. Ansonsten hat man auch genug Power um aus den 4x350er Säulen bis zu 12 150KW Säulen zu machen ohne Netzarbeiten, wenn nicht viele E-Autos gerade (schnell)laden dann kann man auch an einer solchen Säule mit mehr als 150KW laden.

Der Tesla 3 soll am Supercharger V3 in 5 Minuten für 120 km aufgeladen werden können. Das sind ca. 25 % der Reichweite. Andere Autos sind bisher beim Schnellladen noch langsamer.
-> Der Audi e-tron (nicht gerade ein Effizenzmeister) kann mit 140-150KW laden, also mehr als das Tesla Modell 3. Mit den Supercharger V3 soll das Modell 3 auch noch schneller laden können als aktuell. Wenn die Infrastruktur steht kommen Stück für Stück auch die Autos mit der Ladeleistung

Weil der Hersteller der Batterien einen sehr kleinen Hersteller gesucht hat, da nur sehr kleine Mengen dieser Batterien hergestellt werden können.
-> Das ist in der Test/Prototypphase doch immer so, billig wird es erst im Massenmarkt und das ist das Modell hier wirklich nicht

Entscheidend wird eher sein, dass man Ladestationen hat, wo man sie braucht.
+
Bei einem Hochhaus oder großen Mehrfamilienhaus ohne eigene Stellplätze - na dann viel Spaß auf dem Weg zur Ladestation.

-> Genau, zuhause mit 11/22KW, in Parkhäusern/Parkplätzen/Tiefgaragen etc wo man länger steht. Auch an öffentlichen Parkplätzen ist eine Ladesäule kein Problem. Auch Personen in Mehrfamilienhäusern fahren zum Supermarkt/zur Arbeit die dann eine Ladesäule haben soll

wenn die Leitungen da liegen, muss auch Strom dort ankommen. Bei den Problemen selbst Leitungen von den Windkraftparks im Norden in den Süden zu verlegen, braucht es da noch Jahre.
-> Die Probleme sind nicht global. Die Versorger sagen einzig im kleinen Bereich, also im 400V Netz muss ausgebaut werden (Trafohäuschen müssen aufgerüstet werden die von 10.000V auf 400V Drehstrom wandeln). Die Ladestationen ab 11KW in Häusern und co sind Meldepflichttig mit eigenem Stromzählen. Sie sind dadruch regelbar, bevor das Netz zusammenbricht wird kurzzeitig die Ladeleistung erstmal gedrosselt bis ausgebaut wurde. Ob nun 11, 10 oder nur 8KW geladen werden pro Stunde ist nicht so wichtig. Dafür gibt es heute schon günstige Tarife ab 20Cent/KWh dafür kann der Strom auch mal abgeschaltet werden (fest definierte Zeiten, die man vorher kennt) bzw. gedrosselt werden.

Wie der Mehrverbrauch an Strom produziert werden soll - schon Lösungsvorschläge gehört?
-> Es gibt kein Problem, wir haben genug Strom in Deutschland, wir verkaufen ihn sogar. Würden wir heute auf morgen nur noch eAutos haben, klar das würde nicht gehen aber das dauert noch mind. 10 Jahre bis die E-Auto Zulassung die 50% Marke knacken. Solange haben wir Zeit die Netz und die Kapazitäten auszubauen. Bedenke: Tankstellen, Raffinerien etc brauchen auch einen heiden Menge Strom die wir sparen, Stück für Stück.

Die Ladelogistik wird das noch größere Problem, wenn denn irgendwann E-Autos für den Normalverdiener auf dem Markt sind.
-> Wenn wir jetzt nicht im Netz und bei den Ladestationen planen sondern alles schön aufschieben ja dann wird das ganz klar ein Problem, kümmern wir uns jetzt drum wächst das Netz mit der Fahzeugmenge sauber mit.
 
Rechne einmal 350KW * 10...
wir kommen damit auf 3,5 MW Peak- Leistung.
Das wären bei 240 Volt- Drehstrom 3 * 5.000 Ampere...
Für diese Leistung bräuchte man einen Anschluß an den Bahnstrom, der derartige Leistungen an Elektrolokomotiven abgeben kann allerdings bei 15.000 Volt.
 
@AWolf: ...wieso sollte man auf 400V runtergehen? An Raststätten etc. kommen immer 10.000V+ an und werden lokal mit Trafos auf Drehstrom alias Niederspannung runtergewandelt. Niemand würde auf die Idee kommt 400V über 5KM+ und mehr zu verlegen, dafür gibt es 10.000V+ Mittelspannungsstrecken, das ist aber Standard, auch Wohngebiete werden mit 10.000V+ angebunden und dann in den Trafohäuschen auf 400V gewandelt und davon gibt es sehr sehr sehr viele in jeder Stadt.
 
@Annettekrum: Mit so einer Technologie wäre es denkbar die vorhandene Tankstellen-Infrastruktur für den Anfang mit dieser Technik zu ergänzen und später ganz darauf umzustellen.
 
@flatsch: Wenn es aus ner C-130 Hercules geworfen wird wie die 3 Humvee 2016 bei Hohenfels Militarybase? Oder denkst du wirklich, dass es spontan Geld regnet, damit sich auch Normalverdiener diese Luxuswagen kaufen können?
 
@erso: also ich gucke in Berlin und sehe viele u25 Leute und teilweise U20 mit Autos jenseits der 60k Listenpreis.. Irgendwie muss das ja gehen.

Zumal das ja nur der Einstieg in die Technik ist . Ist diese etabliert, wird sie lizenziert und günstiger
 
@flatsch: Firmenwagen/Auto der Eltern/Kriminell/Verschuldet

In dem Alter kann man praktisch durch ehrliche Arbeit kein Auto in dieser Preisklasse kaufen. Natürlich kann man das auf Pump kaufen. Aber dann höchst wahrscheinlich den Kredit nicht bedienen.
Und wenn das en Masse passiert (wie in den USA zzt. über 1100 Mrd $ in Autokrediten die zu ca 40% nicht regelmäßig abgezahlt werden. mal schauen wie lange das noch gut geht), gibts wieder ne Finanzkriese..
.
Also nein. Man kann sich ein solches Auto nur leisten wenn man zu den oberen 5 - 10% der Bevölkerung gehört (die können den Kredit bedienen, sich aber eine solche Anschaffung auch nicht bar leisten, das können höchstens 1 - 2% der Bevölkerung). Die 90% darunter, die ein Monatseinkommen von unter 2500€ haben, können höchstens davon träumen.
 
@flatsch: Es gab da mal eine Dokumentation über die Poser/Proleten, die sich nen dicken Benz mit 20 leisten.
Dort wurde so erklärt, dass der Wagen über die Oma/Eltern mit am besten Eigenheim etc. geleast wird, zu ganz guten Konditionen, dann dazu auch ein sehr guter Versicherungssatz von Eltern oder Großeltern herhält.
Alles in allem kam man dort auf recht günstigen Unterhalt. Und Sprit fressen die Fahrzeuge auch nicht unbedingt mehr als ein alter Opel 2.0l Vectra A (10-12l/100km in der Stadt).
 
@flatsch: Und wenn der Preis stimmt.
 
@WolframB: jup
 
@flatsch: Du schätzt den Verbrauch bei Elektrofahrzeugen völlig falsch ein. Die Domäne von Elektromobilität ist die Stadt, wo viel und häufig rekuperiert werden kann. Landstraßen verursachen dagegen einen höheren Verbrauch und die schlechteste Route in Bezug auf den Energiehaushalt führt über Autobahnen.
 
@Tjell: naja, durch das Rekupieren verringert sich der Verbrauch ja nicht. Bräuchte man nicht zu bremsen wäre der Verbrauch geringer als immer zu Rekupieren...
 
@GeneralMotors: Stadtverkehr ohne zu bremsen ist (noch) ein Utopie. Dadurch, dass gebremst wird, gewinnt das E-Auto Energie zurück. Bei Autobahnfahrten verursacht der Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten den erhöhten Energieverbrauch.
 
@Tjell: und trotzdem klagen Nutzer von E-Autos selbst in den Innenstädten über unzureichende Recihweiten, vor allem wenn Betriebe solche Fahrzeuge nutzen wollen.
 
@Tjell: da ich da zugegeben keine Ahnung habe, kann das sein.. Bin nur von direkten Vergleich mit einem Verbrenner ausgegangen
 
@Tjell: Durch das rekupieren holt man sich nur einen Teil der Energie zurück, die für die vorherige Beschleunigung investiert wurde. Es ist also netto eine Verlustrechnung.

Die Energieeffizienteste Art der Fortbewegung ist eine konstante Geschwindigkeit, ohne beschleunigen oder bremsen. Wie auf der Autobahn....

Wenn man die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Stadt (ca 20 - 30 kmh) auf der Autobahn konstant fahren würde, würde der verbrauch deutlich geringer sein.

Die beste Route bezogen auf Verbrauch pro Strecke ist natürlich die Autobahn, danach die Landstraße und zum Schluss die Stadt.

Wer etwas anderes denkt, hat keine Ahnung von grundlegender Physik und ist den Herstellern auf den Leim gegangen...
 
@Speggn: Konstant 20 bis 30 km/h auf der Autobahn. Du weißt selbst, woran Deine Logik krankt? Es geht um reale Fahrbedingungen und da kann ich nur wiedergeben, was Autotester ermittelt haben und für jeden auch nachvollziehbar sein sollte. Das ideale Verbrauchsprofil bei E-Autos entspricht nicht dem von Verbrennerfahrzeugen und ist eben genau umgekehrt. Das kannst Du gerne nachlesen oder auf Videoplattformen anschauen. -- siehe z. B. https://www.sueddeutsche.de/auto/energiesparen-mit-dem-elektroauto-der-nissan-leaf-ist-ein-stromfresser-1.2971829
 
@Tjell: Es geht um Effizienz. Und die ist nun mal höher. Okay, nicht 20 bis 30 Kmh auf der Autobahn.

Vergleich den Verbrauch doch einfach zwischen 100 Autobahn Kilometern und 100 Stadt Kilometern. Das kann man durchaus, das Ergebnis bleibt gleich.
 
@Speggn: Nochmals: Verbrennerfahrzeuge haben ein völlig anderes Verbrauchsprofil als Elektrofahrzeuge. Lies doch bitte selbst oder schau Dir Videos dazu an, wenn Du mir nicht glaubst.
 
@Speggn: "Die beste Route bezogen auf Verbrauch pro Strecke ist natürlich die Autobahn, danach die Landstraße und zum Schluss die Stadt."
Nein, i.d.R. ist Landstraße wegen der geringeren Geschwindigkeit und damit geringerem Luftwiderstand sparsamer, das kann eigentlich jeder mit seinem Auto selbst nachvollziehen. Ich komme auf Landstraße mindestens 100km weiter als auf Autobahn mit den 70 Litern im Tank und da rede ich noch nicht vom Vollgas auf deutschen Autobahnen, sondern von schwedischen mit Tempolimit 110 oder 120.
 
@Link: Kommt drauf an wo. Wenn du Landstraße durch den Spessart fährst, musst du da auch ständig bremsen und beschleunigen (Berg rauf, Berg runter). Auf der A3 zwar auch ein bisschen, aber längst nicht so krass.

Dazu kommt dass du immer wieder durch schnale Dörfer musst.
 
@Link: Hier mitten in Niedersachsen liegt mein Verbrauch auf der Landstraße etwa 10 - 15% über dem der Autobahn. Stadt ca 30% mehr.
 
@Bautz: "Wenn du Landstraße durch den Spessart fährst"
Hab ich irgendwie kommen sehen... Klar gilt das nicht für jede Strecke, aber so im Mittel schon. Was meinst du warum man immer wieder über Geschwindigkeitsbeschränkungen auf deutschen Autobahnen geredet wird? Bin auch kein Fan der Idee, ist immer wieder schön, aber auch ich streite nicht ab, dass ich in Deutschland ganz anderen Verbrauch als in Schweden habe.
 
@Speggn: Du musst schon zwischen Landstraße und Landstraße, die hauptsächlich aus Dörfern oder so besteht unterscheiden. Natürlich kommt man da dem Stadtverbrauch näher. Auch abhängig davon, wie man auf der Autobahn fährt, da gibts welche, die hinter LKWs mit 90 oder so fahren, sprich Landstraßengeschwindigkeit und solche, die weit über der Richtgeschwindigkeit bevorzügen, da liegen viele Liter/100 dazwischen.
 
@Link: Ich wäre ja auch für Speedlimits. Es muss ja nicht 130 sein. 180 würden es ja auch tun. Alles darüber finde ich verantwortungslos.
 
@Speggn:

"Wer etwas anderes denkt, hat keine Ahnung von grundlegender Physik und ist den Herstellern auf den Leim gegangen..."

Schau mal in den Spiegel, dann siehst du, wer keine Ahnung hat. Elektro-Autos funktionieren von der Effizienz her anders, als du in deiner festgefahrenen Ahnung zu wissen glaubst. In der Stadt gewinnen Elektro-Autos beim Bremsen ständig Energie zurück, wodurch der Verbrauch pro KM sinkt. Auf der Autobahn hingegen muss ein E-Auto permanent Energie abgeben, da es den Luft- und Reibungswiderstand überwinden muss. Das Auto fährt ja nicht von alleine ohne Kraftaufwand weiter. Und da es keine Energierückgewinnung gibt, ist der Verbrauch dann höher als in der Stadt.

Hinzu kommt, dass Verbrenner je nach Drehzahl mehr oder weniger verbrauchen und beim konstanten Fahren auf der Autobahn im effizientesten Bereich sind, während Beschleunigen und Abbremsen in der Stadt am ineffizientesten sind. Das trifft bei E-Autos nicht zu, was du aber zu denken scheinst.

Glaubst du nicht? Dann hast du noch nie unabhängige Tests von E-Autos gelesen oder dich überhaupt mal damit beschäftigt.
 
@Osmodia: Ich traue Tests nun mal nicht, die eine Perpetuum Mobile getestet haben wollen.

Beschleunigen verbraucht auch beim Elektro Auto die meiste Energie. Die Rückgewinnung hat zzt. einen Wirkungsgrad von etwa 50 - 70%.
Auch eine konstante Geschwindigkeit halten ist eine kontinuierliche Beschleunigung. Nur halt sehr gering. Wenn das Auto durch die Reifen und Luftwiderstand mit 1 m/s² gebremst wird, muss es damit beschleunigen, um die Geschwindigkeit zu halten. Für diese Beschleunigung muss Energie umgesetzt werden.

Ich stelle folgende Hypothese auf:

Die Beschleunigung die zum Halten der Geschwindigkeit auf der Autobahn notwendig ist, ist sehr gering. Gerade mit Elektrofahrzeugen, die Aerodynamisch optimiert und mit sehr schmalen Reifen ausgestattet sind.

Auf 100km im Durchschnitt 1m/s² zum Beispiel.

Die Beschleunigung in der Stadt ist um Größenordnungen höher, wenn ich an der Ampel anfahre zum Beispiel. Konstante Geschwindigkeit fahre ich vielleicht 20% der gesamten Strecke in der Stadt.

Auf 100km im Durchschnitt 5m/s². Von 80% davon, bekomme ich ca 50 - 70% zurück.

Der Durchschnitt bleibt über 1m/s² - Der Verbrauch ist höher als auf der Autobahn.

Zudem erwärmt sich das System im Stadtverkehr stärker als auf der Autobahn, und der Wirkungsgrad sinkt (nicht gerade stark, aber er tut es).

Nur ist der Unterschied deutlich geringer, als bei Benzinern/Dieseln. Und daher ist das E-Auto optimal für die Stadt. Es verbraucht dort auch am meisten. Nur halt nicht 30 - 50% mehr. Vielleicht 10 - 20%.
 
@flatsch: Damit ist aber das größte Problem der E-Autos immer noch nicht gelöst.
Wo laden wir die ganzen Autos?
Ich sehe selbst in großen Städten wie Köln und Düsseldorf nur sporadisch Ladestationen, aber ganz sicher nicht vor den Wohnhäuser wo die Leute ihre Autos parken und über Nacht aufladen wollen.
Die einzige Bombe die dann einschlägt sind enttäuschte E-Auto Kunden die zwar theoretisch ihr Auto schnell aufladen könnten, es aber nicht können weil es kaum Ladestationen gibt und in vielen Städten auch gar keine Stromnetze die diese Belastung vertragen könnten.
Das wird noch mindestens 10 Jahre dauern bis E-Auto überhaupt als Alternative zum Verbrenner genannt werden sollten.
 
@Nordlicht2112: Genau das ist der springende Punkt. Da muss noch ordentlich was passieren. Ich habe nichts gegen E-Autos, ganz im Gegenteil, ich würde mir auch gerne eins holen, aber leider sagt mein Einkommen: "Träum weiter". Aber ohne Ladestruktur wird der Durchbruch auf sich warten lassen. Max. können sich ja nur Eigenheimbesitzer eine Ladestation in die Einfahrt stellen, oder wenn möglich, stellt der Vermieter was in den Hof, sofern Parkkapazitäten vorhanden sind. In meiner Region sind die Lademöglichkeiten beschränkt. Dazu dann beschränkte Auto Fahrer die mit ihren Benziner/Diesel die Ladestationen blockieren.
 
@Akkon31/41: Und wer soll den Strom am Eigenheim zahlen. Du weil der geizige Nachbar sein Karren zu dir stellt und bisschen Strom heimlich Nachts abzapft?
 
@Blue7: Oh man. Da hast du ja eine Marktlücke entdeckt und kannst jetzt Millionär werden. Oder auch nicht. Steckdosen lassen sich abschliessen, sogar wenn ein Stecker drin steckt. Ist bei uns im Keller so. Da hat jeder Haushalt in der Waschküche seinen eigenen Stromanschluss für Waschmaschine und Wäschetrockner. Und damit niemand den Strom des Nachbar klauen kann, sind die Dosen abschliessbar.
 
@flatsch: Nö, wird es nicht. Kleine Stückzahlen deuten auf einen hohen Preis hin und das größte Problem, du kannst das Teil aktuell nirgendwo so schnell laden, außer vielleicht auf dem Testgelände der Firma. selbst einen "kleinen" Akku mit 25 kWh in 5 Minuten zu 80 Prozent aufzuladen benötigt eine Leistung von mindestens 240 kW. Und das ist das, was mindestens anliegen muss. Denn der Akku muss größer als 25 kWh sein, sonst macht das ganze konzept keinen Sinn. Und dann kommt man schnell in Regionen in denen 1 MW an Leistung benötigt werden. Ich stelle mir das ziemlich kostspielig vor und äußerst selten.
 
egal wie schnell die laden, e-autos bleiben trotzdem dreckiger als Verbrennungsmotoren.
 
@tobias_m14: Kann schon sein, nur brauchst du schon einen Anhänger um den einzelnen Verbrennungsmotor zu transportieren.
 
@erso: *kopfkratz* Ich weiß ja nicht was du für Autos fährst, aber bei mir ist der Motor eigentlich direkt eingebaut.
 
@tobias_m14: Ja, aber die lokalen Emissionen werden weniger. Und ein großes Kraftwerk arbeitet effizienter als 1000 Verbrenner. Herstellung der Akkus bleibt bewußt außen vor, denn die Gewinnung von Öl ist genauso Umwelt belastend.Wie kritischer sehe ich die Versorgung der E-Tanke. Da müssen entweder sehr große Kondensatoren verbaut werden oder die Zuleitung vom Kraftwerk ist sehr massiv. Denn die Leistung die in den Akku gepumpt wird bleibt ja die gleiche. Egal ob dies in 4h oder 20min passiert. Der Aufwand für die Kopplung Ladesäule - Fahrzeug wird auch maximiert. Nicht umsonst sind die Schnellladerverbindungen von Porsche in Berlin flüssig - gekühlt
 
@skyjagger: Du meinst, die elektrische Arbeit bleibt dieselbe. Die benötigte Leistung und damit der Querschnitt der Zuleitung hängt von der Stromstärke ab, und die ist natürlich deutlich kleiner, wenn der Ladevorgang länger braucht.

W = U * I * t => I = W / (U * t)

Wenn die elektrische Energie, die dem Akku zugeführt wird sowie die Ladespannung gleich bleiben, dann sinkt der Strom propertional zum Anstieg der Ladedauer.
 
@heidenf: Ach... da wird das Auto in einen Käfig gestellt, und wenn man draußen ist, fährt automatisch ein dicker Schlauch an das Auto, füllt die Zuleitung zur Batterie mit flüssigem Helium und wenn nach 30 sekunden die nötigen Temperaturen erreicht sind, das das System supraleitend wird, wird die Batterie durch eine Kondensatorentladung innerhalb von 2 sekunden geladen. Dabei verdampft man das Helium um die Batterie herum um den benötigten extremen Kühleffekt zu erzeugen, der der extremen Hitze entgegenwirkt, da man die Batterie an sich ja nicht supraleitend bekommt....

Aber nein Spaß beiseite, du hast vollkommen recht. Bei 400V und 70 kWh Akku wären bei 100% Wirkungsgrad 175A nötig um das Auto in einer Stunde zu laden.... Wenn da der Stecker auch nur mal minimal nicht richtig sitzt und der Übergangswiderstand zu hoch ist, schweißt er sich schneller fest als man Blubb sagen kann...

Wenn ich mit meinem Auto 15 Minuten zum einkaufen fahre, und mein Auto nutzt im Schnitt 20 KW über die Zeit. Im Stadtverkehr reicht das ja völlig hin. Trotzdem habe ich gerade 5 kWh umgesetzt. In 15 Minuten Autofahren. Das ist mal eben das doppelte bis dreifache meines täglichen Stromverbrauchs zuhause.

Und das nur für die eine Strecke zum Einkaufen.

Will man diese Energie aus dem Netz beziehen, dann gute nacht.

Imho müsste jede Ladeinfrastruktur separat vom Netz aufgebaut werden, mit eigenen Kraftwerken, hauptsächlich regenerativ, Zuleitungen usw...
Und eine Quote, das nur soviele Elektrofahrzeuge zugelassen werden dürfen, wie dieses Netz verkraftet.

Alternative wäre eine billionenschwere Erneuerung unseres bestehenden Netzes (ausschließlich aktiv gekühlte Supraleiter bis zu den Endpunkten usw), sodass es etwa die 20 - 30 fache Kapazität hat. Denn die ist minimal nötig wenn man die Umweltziele der Regierung auch nur annähernd erreichen will.
 
@skyjagger:
Das menschliche Leid ist aber sehr viel größer als bei Öl.
Sklavenarbeit und Kinderarbeit sind keine Seltenheit, und dazu werden noch massiv Chemikalien in die Erde gepumpt, viel schlimmer als bei Fracking.
 
@Freudian: Sklavenarbeit, Belege bitte! Kinderarbeit in Mienen der 3. Welt kann ich mir vorstellen. Dazu werden noch massiv Chemikalien in die Erde gepumpt, belege bitte! Ich finde es immer wieder erstaunlich, das Behauptungen in die Welt gesetzt werden, ohne diese zu belegen! Somit behaupte ich einfach mal, dass das Bashing ist und gelogen ist. Ein oder zwei links hätten es doch getan, oder?
 
@rOOts: Das Kinder für Lithium und Kobalt arbeiten gehen ist nun wirklich kein Geheimnis.

https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/lithium-abbau-und-gewinnung-umweltgefahren-der-lithiumfoerderung/23140064.html

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article151650363/Nach-diesem-Handyrohstoff-buddeln-Kinder-metertief.html
 
@rOOts:
Diese "Behauptungen" kannst du sehr schnell selbst rausfinden. Passende Suchbegriffe eingeben und schon hast du genug Ergebnisse.
Sklavenarbeit findet in China und Afrika statt, Chemikalen sind nunmal faktisch nötig um die seltenen Erden abzubauen.
Da kannst du noch so viel heulen "LÜGEN! BELEGE!" usw...
 
@Freudian: Dann widerlege doch seine Behauptung? Außerdem: Das Leid der Tiere wird ja bei Öl auch gerne ignoriert, die sind halt nix wert gegenüber Menschen (unabhängig davon, dass der Mensch selbst ein Tier ist, obgleicht ein extrem arrogantes). Immer diese Totschlagargumente. Am Besten gehen wir wieder zu den Pferden zurück...
 
@NamelessOne:
Wenn du Tiere über Menschen stellst, ist das eher dein Problem.
Und wer bei dem Thema mitreden will, der braucht schon etwas Basiswissen. Ich erkläre ja auch nicht jedem dass Wasser nass ist. Dann ist das eher ein Trollbeitrag, der das in Frage stellt, und so ist das halt auch Heutzutage. Wir leben im Zeitalter der Information. Soll ich jedem erklären wie das Internet funktioniert oder warum der Himmel blau ist? Wenn man was nicht versteht, was offensichtlich so argumentiert wird, dass es Allgemeinwissen ist, dann schaue ich als objektiver Mensch selbst nach oder fange erst gar nicht an zu diskutieren. Ist wohl zu viel verlangt, denn im Zeitalter der Information meint wohl auch jeder alles zu wissen, ist dann aber nicht bereit 30 Sekunden zu investieren um zu schauen ob das auch wirklich stimmt, was man da sabbelt.
 
@Freudian: Nach deiner Argumentation kann ich also einfach so behaupten, Du seist gar kein Mensch, sondern ein dickes, stinkendes, grünes Ungeheuer, lebst eigentlich unter Brücken.

Beweisen muss ich ja meine Behauptung nicht, da ja im Zeitalter des I-Net, jeder imstande sein muss, diese meine Behauptung auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen zu können.

Ganz Ehrlich, das ist Bullshit!
 
@tobias_m14: Wo ist das Argument dahinter? Weiter machen wie bis her?
 
@tobias_m14: Was die Ökobilanz angeht trifft dies zumindest für Deutschland zu
 
Wie vor Jahren schon angedacht wurde: standardisierte Akku-Packs für alle Fahrzeuge, Marken-übergreifend. Vorhalten geladener Pavks an Wechselstatiionen, drauffahren, Wechsel von unten, weiterfahren. In 2 Minuten erledigt.
Man ist nicht Eigentümer der Akku-Packs sondern zahlt mit der Ladung eune angemessene Pauschale. Damit wäre auch der Wettbewerb unter den Tankstellen-Nachfolgern weiter gewährleistet, und das wird nötig sein.
Und wenn dann fast alle elektronisch fahren, kommt der Staat und erhebt fette Steuern auf den Strom für KFZ, denn irgendwie muss ja due wegbrechende Mineralölsteuer ersetzt werden... Haha.. schöne Zukunft... es wird nicht besser als heute.
 
@Geert PederF: Ich war im Urlaub mal in China, dort konnte man Roller mieten und an sehr vielen Stellen konnte man die Akkus wechseln. Anhalten, Karte an das Temrinal halten, 2 fächer gingen auf, Akkus raus, alte Akkus aus dem Roller rein und weiterfahren.

Wenn es sowas in DE auch geben könnte, würde ich nur noch mit so einem Elektroroller fahren.
 
@sunrunner: Bei Rollern ist das ja auch praktisch umsetzbar.
Bei Autos sehe ich das nicht so, da die Akkus viel zu groß und schwer sind.
Man bedenke nur mal die Blechlawinen auf der Autobahn in den Ferien. Wie soll man für so viele Fahrzeuge an den Raststätten ausreichend viele Akkus bereitstellen und wie soll technisch ein Wechsle in 2 Minuten stattfinden so wie @Geert PederF es sich erträumt?
In meinen Augen spielt in Sachen E-Autos Vielen ihre ausschweifende Fantasie einen Streich.
 
@Nordlicht2112: Also das Akku wechseln in 2-4 Minuten möglich ist hat Tesla bereits gezeigt. und Wenn man tausende Liter Benzin auf vorrat halten kann, dann kann man auch ein paar akkus auf lager halten.
Aber ja, das sehe ich auch noch als großes Problem: die Akkus sind zu groß und zu schwer, wodurch sich die reichweite massiv reduziert.
UNd solange wir nicht min. 70% Strom aus erneuerbaren energien gewinnen sind E-Autos nicht "sauberer" als verbrenner. Die verlagern den Dreck nur von der Straße in die Fabrik.
 
@Nordlicht2112: Es gibt bereits einen Prototypen für so etwas. Da wird einfach der Akku aus der Klappe entnommen und der neue eingesetzt. Wie bei einem Handy. Leider finde ich den Link dazu gerade nicht.
 
@Nordlicht2112: Standartisiertes System bei dem der Akku von unten gewechselt wird:

Das Auto wird vom Tankstellencomputer übernommen. Der bewegt es millimetergenau über eine Luke im Boden. Diese geht auf, eine Plattform fährt von unten ans auto, löst dabei den Akku und nimmt ihn mit nach unten in die Luke. Der Akku wird an seine Ladestation gefahren. Währenddessen kommt ein voller Akku zu der Luke auf die Plattform. Diese fährt hoch, setzt den neuen Akku ins Auto. Es geht ein grünes Licht an einer Ampel an, und man kann seine Fahrt fortsetzen.

Irgendwas zwischen 100 und 10000 Akkus muss man dann eben vorhalten können. Immer so viele, das man immer rechtzeitig einen fertig geladen hat, wenn ein neuer zum Laden kommt. Auf dem Dorf vielleicht nur 20, Auf der Autobahn 5000.
Die Abwärme vom Laden könnte man das als Fernwärme für die Heizugsversorgung der nächst gelegenen Ortschaft verwenden.

Für jeden Akku der in einem Fahrzeug verbaut wird, kann man einen zusätzlichen in der Tankstelle Rechnen. In Deutschland also ca 80 Millionen Akkus. (40 davon in den Autos)
- In der Realität etwas weniger, da nicht jedes auto Täglich seinen Akku wechseln würde.
Wichtig ist nur, das ein Akku im Durchschnitt nicht so schnell leer gefahren wird, wie ein neuer geladen würde. Dann funktioniert das System wunderbar.

Es klingt erst komplex, ist aber bewährte Technik die in Großserie benutzt wird (Logistikzentren, Flughäfen, Hochregallager usw).

Und so abwegig ist das gar nicht. Bis auf die Tatsache das eine solche Tankstelle ein eigenes Kraftwerk benötigen würde. Oder vielleicht zwei, je nach Größe der Tankstelle. Das gilt aber auch für dezentrale Ladestationen, wenn es mal zig tausende im Land werden würden. Ob jetzt 2000 Akkus optimal, langsam und möglichst verschleißfrei mit vielleicht 10 kW geladen werden, oder 200 Ladesäulen auf einem großen Autobahnrastplatz Über 100 kW die Stunde in die Akkus pressen...
 
@Geert PederF: Klasse Idee mit dem Batterietausch - so hatte man sich das bei Tesla, Renault und auch noch bei einigen anderen Herstellern auch gedacht. Wird aber ganz einfach von den Verbrauchern nicht angenommen. Der Austauschservice wäre auch mit einem immensen Aufwand verbunden. Die Dinger wiegen ja ein bißchen mehr als ein Päckchen Butter. Entweder braucht man entsprechendes Personal oder entsprechende weitgehend autonom funktionierende Maschinen. An vielen Standorten rund um die Uhr. Maschinen müssten für alle Fahrzeugtypen funktionieren und müssten noch völlig neu entwickelt und gebaut werden. Alle Hersteller auf der Welt müssten bezüglich Stromstärken, Anschlüssen usw. usw. einheitliche Standards haben. Als Nichttechniker weiß ich noch nicht einmal ob das bei verschieden starken E-Motoren überhaupt möglich ist.
Zu den Steuern auf Strom - der Steueranteil am Strompreis beträgt z.T. rund 51 Prozent. Da reicht der Mehrverbrauch an Strom, um die Mineralölsteuer zu ersetzen.
 
Unabdingbar für den Masseneinsatz.
 
@Lord Laiken: Nö.
Man könnte auch einfach Akku wechseln.
Das Konzept gab es schon und wird in O3 auch beschrieben.
 
@pcfan:
Sicher sicher. Schnelladen ist aber besser.
 
@Lord Laiken: aber nur solange der akku das auch mitmacht. Denn wenn da nurnoch 45% nach 20 minuten machbar sind, weil dat Ding gealtert ist, grade wegen der andauernden Schnelladerei, dann überlegste dir sicher das Tankstellen Konzept. Genau das ist nämlich das Manko von gut 95 Prozent aller hier bei WF veröffentlicht wordenen Batterienews: das keiner der solche Turboladegeschwindigkeiten Versprechenden gleichzeit ne z.B. 3500 malige Machbarkeit des schnell ladens zusagt. Meiner Ansicht nach, weil die alle genau wissen, wie brutal eine solche Schnelladerei reinhaut, auf die Gesamtlebensdauer von so nem Akku. Von daher könnte solch ein Tankstellenkonzept, wo dann auch mal die Zeit und Geduld ist, so nem Akku die 2..3..4 fache Zeitspanne für nen Aufladevorgang zu geben, was garnicht soo verkehrtes sein.
 
@DerTigga:
Kommt Zeit, kommt Rat.
Strom jedenfalls ist einfacher zu transportieren.
 
@DerTigga: Li Ionen Akkus altern hauptsächlich durch thermischen Stress. Nur da Akkus in Elektroautos gekühlt werden wie der Motor in einem klassischen Auto ist das bisher kein Problem. Im Gegenteil haben sich ordentliche Akkus wie sie z.b. Tesla verbaut als äußerst langlebig herausgestellt.
 
@Lord Laiken: in all den Jahren, seit meiner Accounterstellung hier bei WF (2006), hab ich ne ganze Menge dieser Batterienews gelesen. Auch von so skurrilen Entwicklungen wie einer Art Minni Brennstoffzelle statt Akku, die mit dem Harnstoff aus z.B. menschlichem Urin betreibbar gewesen wäre. Irgendwann fällt einem dann aber eben auf, das selbst 5 6 Jahre danach nichts davon in freier Wildbahn zu sichten ist bzw. die Laborbedingungen wohl nicht verlassen wurden oder im besten Fall kein williger Produzent dafür gefunden wurde. Das auch heutzutage noch immer von Zellen aus denselben Grundstoffen bestehend geredet und geschrieben wird, wie vor 8 bis 10 Jahren, sagt mir: ist was ganz anderes als einfach, davon weg zu kommen bzw. gangbaren Ersatz zu finden.
In Summe bin ich jedenfalls ziemlich befreit worden, von der Hoffnung bzw. Illusion, das sich da schnell und dann in hohen Prozentsätzen was tun wird. Spekulative Überlegungen bezgl aktiv intervenierende bzw aufkaufende und dann absichtlich in der Schublade verstauben lassende Batterie Hersteller lasse ich mal ganz bewusst außen vor.
 
@DerTigga:
Das liegt vielleicht auch daran, daß sich da Jahrzehnte kaum was getan hat.
 
@pcfan: Du weißt schon das so ein Akku recht groß und schwer ist? Und da erwartest du das man an die Tankstelle fährt und das Ding wechselt? Aber selbst wenn, wer übernimmt die Garantie wenn du von den "Leihakkus" auf einmal einen erwischt der defekt ist und du nach 20 Kilometern oder so ganz stecken bleibst?
 
Ja, unabdingbar, aber das ist so nicht im "Konzept" zur Elektromobilität vorgesehen.
Da wird über Ladefunktion an jeder Straßenlaterne gefaselt, egal, wer den Netzausbau zu finanzieren hat, der unausweichlich notwendig wird, um ausreichende Ladeströme zu gewährleisten.

Und ehrlich, ich will nicht mit meinen zukünftigen E-Fahrzeug auch Eigentümer des Akku-Packs werden.
Am besten noch fest verbaut und nicht wechselbar wie bei heutigen Smartphones... nach 3 bis 5 Jahren dann Auto weg, weil Akku defekt...
Aber auch der Wechsel der Akkus in der Markenwerkstatt (muss ja sein, nach heutiger Eigenbrödelei jedes Herstellers) wird dann sicher 30% des Neuwagenpreises ausmachen. Nein danke.

Wie haben die das nur geschafft, AA-Batterien, 18650-Akkus usw weltweit zu nomen?
Das ist jetzt und sofort notwendig für die Elektromobilität.
... aber müssen die Entscheidungsträger denn jetzt soweit denken, wenn es nicht vin der entsprechenden Lobby vorgekaut wurde.... ähhm nee...
 
@Geert PederF: bei Renault mietest du den Akku nur. ...
 
Wer hat so eine Stromleitung?
 
@cobrajet: Ich kann mir vorstellen, dass für Tankstellen und an Autobahnraststetten die entsprechenden Tiefbauarbeiten lukrativ sein werden. Stand heute gibt es das natürlich noch nicht und wird dann auch seine Zeit brauchen. Ähnlich wie der Tesla Supercharger werden dann pro Fahrzeug bestimmt 100KW Leitungen benötigt.
Für zuhause braucht man das nicht. Da ist auch mit einer 11KW Station ein großer Akku über Nacht geladen.
 
@Irgendware: Das funktioniert aber auch nur so richtig auf dem Land bzw. bei Einzel-/Doppelgaragen.

Mein Cousin betreibt eine Hausverwaltung mit vielen Wohnblöcken. Die Problematik mit den Ladestationen in den Tiefgaragen wurde bereits an ihn herangetragen. Der Stromversorger hat beim ersten Haus gleich abgewunken.
 
@cobrajet: Das kommt ganz drauf an, ob man bereit ist zu investieren. Über die vorhandene Leitung wird das logischerweise nicht möglich sein eine Vielzahl von Pkws eines Wohnblocks zu laden. Da muss man in den sauren Apfel beißen und Einmalig noch einige Tausend Euro für die Erweiterung des Anschlusses sowie den damit verbundenen Tiefbauarbeiten hinzulegen.
Da sind die meisten Stromversorger ganz kooperativ.
 
@cobrajet: Hab ich mich auch gefragt, das muss eine armdicke Kupferleitung sein.
 
@bebe1231: in Fachkreisen heißt das glühenses DN 110 Rohr.
 
Wer bezahlt das alles?
 
Gibt es schon Langzeitstudien wie lange der Akku funktionstüchtig bleibt.
Bei den derzeitigen Fahrzeug-Akkus ist bei permanenten Schnellladeaktionen vorzeitig Schluss.
Alle drei Jahre ein neuer Akku wird teuer.
 
Kann die ZDF Doku "Der wahre Preis der Elektroautos" empfehlen.
 
Ein Test bei Hofer? Also ALDI (Österreich)? Oder ist das auch ein Prüfunternehmen?
/me sucht mal schnell.
 
Haha: Verkaufsstart: 2022, Preis: ab 150.000 €

Was soll das, wen interessiert das?

Mir geht das seit Jahren auf den Sack, immer nur Versprechungen und Ankündigungen ... Clickbait...
 
@GerritH: Kaufpreise bei Elektroautos werden auch weiterhin im Luxusbereich sein...
 
@GerritH: Das einzige, was die Automobilität revolutionieren könnte, ist die Brennstoffzelle
 
Wenn es sich hier nicht um eine Falschmeldung handelt wäre das natürlich eine Sensation. Wenn nach fünf Minuten der Akku zu ca. 80% geladen ist und die Reichweite dann mindestens 400 km wäre - von mir aus auch nur 300 km bei laufender Klimaanlage im Sommer oder Heizung im Winter, dann müsste sich nur noch der Preis von Elektroautos auf das Niveau eines Benziners einpendeln und ich wäre schlagartig beim Händler.
 
Erneut einer der Wunderakkus?
 
Brennstoffe Zellle !

Überschüssige Windenergie wird hier bald zu Wasserstoff gemacht
Eine 700BAR Wasserstofftanke ist in Planung

Dann gibt es ein Brennstoffzellen Auto !

Akku E-Autos sind Quatsch !
 
@Berserker: Wenn man etwas rausfindet wo nichtmehr Titan und weitere sehr seltene Stoffe benötigt werden, die extrem Teuer sind und extrem selten sind, gefunden werden sag ich auch Wasserstoff ist die Zukunft, leider reichen die Stoffe kaum um alle Autos und Mofas damit auszustatten
 
Da fragt man sich ob die Entwickler an Realitätsverlust leiden. Nehmen wir als Beispiel einen BMW i3 mit 42,2kWh. Das macht bei 80% in 5min mindestens eine Anschlussleistung von 405kW. (Verluste mal außer acht gelassen)
Das sind halt einfach mal ~600A im 400V Drehstromnetz. (Ist halt leider der Standard im Deutschen Niederspannungsnetz, bei 690V sinds immer noch ~350A)
Dazu noch periodische Lastwechsel (5 min laden, wieder Pause, wieder 5 min laden) Das wird sicher lustig für die Netzinfrastruktur, sicher Massentauglich und ohne Probleme in den nächsten 100 Jahren umsetzbar ... *Ironie off
 
@TheKiller: Und im Kaufvertrag für so nen E Auto steht dann: der Käufer versichert, alleinigen Nutzungs-Zugang zu einem Hochleistungswindrad / einer 100qm großen Solaranlage oder ähnlich geeignetem zu haben, um keine übermäßigen und die Allgemeinheit schädigen könnende Stromschwankungen herbei zu führen.... *fg
 
Weshalb an "Tankstellen" laden?
Hier könnte doch die Bahn einspringen und an jedem Bahnhof für kleines Geld Ladestationen aufbauen, die mit den vorhandenen Bahnstrom gespeist werden.
Da der Bahnstrom abseits des normalen Strommarktes bezogen wird, wäre das doch eine Geldquelle, um Stuttgart 21 noch Ewigkeiten weiter zu bauen.
 
Ich denke, dass solange es keinen ECHTEN internationalen Standard was Ladegeräte und vor Allem einen schnellen Batterietausch anbelangt, das Ganze eine utopische Spielerei bleibt. Angenommen, wenn ich zum Beispiel mit meinem E-Auto einen unvorhergesehenen Batterieschaden habe, möchte ich das Teil Ruck Zuck gewechselt haben. Und zwar an der nächsten "Tanke" und nicht in einer sauteuren Werkstatt. In der Regel sind es nur ein paar Schrauben. Siehe E-Stapler etc...
Ich glaube nicht, dass es in absehbarer Zukunft diesbezüglich ein ECHTER Standard entwickelt wird (wobei ich der Meinung bin: entwickelt werden WILL). Es sind zu viele Hersteller, die ihr eigenes Süppchen kochen wollen. Daher bleibt uns der Verbrenner noch eine gute Weile erhalten. Zumindest solange, bis dem Planeten das Erdöl endgültig ausgeht.
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