Deutsche Auto-Lobby scheitert:
China bringt Quote für E-Mobilität
In China ist die nächste Stufe zu einer Elektrifizierung der Mobilität jetzt durchgesetzt worden. Verhindert hatte das zuletzt vor allem die Lobby der deutschen Automobilbranche, die im Kern immer noch auf das veraltete Konzept eines Verbrennungsmotors für jedermann setzt.
In China ist man sich angesichts der ohnehin schon bestehenden Luftverschmutzung in den Metropolregionen sehr darüber im Klaren, dass es schlicht kein sinnvolles Zukunftskonzept sein kann, dass möglichst viele Menschen über ein privates Fahrzeug mit Verbrennungsmotor verfügen. Daher wird schon seit einiger Zeit versucht, Alternativen zu etablieren.
Allerdings scheiterten entsprechende Initiativen bisher vor allem aufgrund eines massiven Drucks aus Deutschland: Politik und Automobilindustrie kämpften heftig gegen die Einführung allein schon von Quoten für Elektroautos. Denn China ist aktuell der größte Einzelmarkt für die deutsche Schlüsselindustrie. Doch nun sind die Dämme gebrochen und die genannten Quoten kommen, berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel.
Ein zusätzliches Problem könnten die klassischen Automobilhersteller bekommen, da sie auch an ihren Vertriebsmodellen festhalten. In China boomt allerdings auch die Entwicklung bei den modernen Sharing-Diensten. Auch wenn sich der Markt in vielen Bereichen noch finden muss, deutet sich aber doch recht klar an, dass es in China wesentlich schneller zur Normalität wird, dass man ein Auto nicht mehr selbst besitzt, sondern es insbesondere in Städten nur dann kurz per Smartphone mietet, wenn man es benötigt.
Allerdings scheiterten entsprechende Initiativen bisher vor allem aufgrund eines massiven Drucks aus Deutschland: Politik und Automobilindustrie kämpften heftig gegen die Einführung allein schon von Quoten für Elektroautos. Denn China ist aktuell der größte Einzelmarkt für die deutsche Schlüsselindustrie. Doch nun sind die Dämme gebrochen und die genannten Quoten kommen, berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel.
Deutsche passen nicht ins Schema
Im konkreten bedeuten die neuen Regelungen, dass Autohersteller ein recht komplexes Punktesystem umsetzen müssen. Dieses berücksichtigt neben den Antriebstechnologien auch die Fahrzeugtypen und die zu erwartenden zurückgelegten Strecken. Das ist für die deutschen Hersteller, die auf schwere SUVs und Limousinen für den gehobenen Mittelstand in den Großstädten mit ihren vergleichsweise kurzen Wegen setzen, ein riesiges Problem. Elektro- oder Hybrid-Antriebe sind hier noch kaum verbreitet.Ein zusätzliches Problem könnten die klassischen Automobilhersteller bekommen, da sie auch an ihren Vertriebsmodellen festhalten. In China boomt allerdings auch die Entwicklung bei den modernen Sharing-Diensten. Auch wenn sich der Markt in vielen Bereichen noch finden muss, deutet sich aber doch recht klar an, dass es in China wesentlich schneller zur Normalität wird, dass man ein Auto nicht mehr selbst besitzt, sondern es insbesondere in Städten nur dann kurz per Smartphone mietet, wenn man es benötigt.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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