Sicherheits-Probleme bei Android und iOS nehmen rasant zu
Entweder arbeiten die Entwickler stärker unter Zeitdruck und entsprechend schlampiger oder die Security-Experten schauen genauer hin - oder auch beides. Fakt ist aber, dass die Zahl der in den Mobile-Plattformen entdeckten Sicherheitslücken rasant steigt.
In den einschlägigen Datenbanken wurden für die erste Hälfte dieses Jahres bereits ebenso viele Schwachstellen für Android und iOS eingetragen, wie im gesamten vorhergehenden Jahr 2016. Das geht aus einer Auswertung der aktuellen Daten durch das Security-Unternehmen Zimperium hervor.
Die Listung in der Datenbank bedeutet bis auf weniger Ausnahmefälle letztlich auch, dass die Hersteller Patches für die fraglichen Schwachstellen veröffentlicht haben. Das bedeutet aber insbesondere im Mobile-Bereich noch lange nicht, dass die Nutzer auch wirklich geschützt sind. Denn nach Statistiken der Sicherheitsexperten von Zimperium sind immerhin 94 Prozent der Android-Geräte durchschnittlich nicht auf dem aktuellsten Stand. Unter iOS, wo die Updates zentral verteilt werden, liegen hingegen nur 23 Prozent der aktiven Geräte zurück.
Insbesondere Firmen sollten nach Ansicht der Sicherheitsforscher auch streng kontrollieren und reglementieren, welche Apps auf Arbeits-Smartphones installiert werden. Denn die Überprüfung von rund 50.000 iOS-Apps führte zahlreiche Security-Probleme zu Tage, die zu einem hohen Risiko für die IT-Abteilungen von Firmen werden können, während die möglichen Schäden für Privatnutzer eher überschaubar blieben.
Die Listung in der Datenbank bedeutet bis auf weniger Ausnahmefälle letztlich auch, dass die Hersteller Patches für die fraglichen Schwachstellen veröffentlicht haben. Das bedeutet aber insbesondere im Mobile-Bereich noch lange nicht, dass die Nutzer auch wirklich geschützt sind. Denn nach Statistiken der Sicherheitsexperten von Zimperium sind immerhin 94 Prozent der Android-Geräte durchschnittlich nicht auf dem aktuellsten Stand. Unter iOS, wo die Updates zentral verteilt werden, liegen hingegen nur 23 Prozent der aktiven Geräte zurück.
Apps bergen Risiken
Auch wenn die Apple-Systeme so schwerer durch Malware attackiert werden können, gibt es letztlich doch hohe Risiken. Große Probleme kann es nach sich ziehen, wenn ein Nutzer sich hinters Licht führen und Konfigurations-Profile aus unsicheren Quellen andrehen lässt. Das kann zur Folge haben, dass ein Angreifer die Datenkommunikation belauschen und entschlüsseln kann oder Daten vom Gerät stiehlt.Insbesondere Firmen sollten nach Ansicht der Sicherheitsforscher auch streng kontrollieren und reglementieren, welche Apps auf Arbeits-Smartphones installiert werden. Denn die Überprüfung von rund 50.000 iOS-Apps führte zahlreiche Security-Probleme zu Tage, die zu einem hohen Risiko für die IT-Abteilungen von Firmen werden können, während die möglichen Schäden für Privatnutzer eher überschaubar blieben.
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Christian Kahle
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