HTC vor dem Ende: Management prüft schon "strategische Optionen"
Der Smartphone-Hersteller HTC geht nach Jahren, in denen es einfach nicht vorangehen wollte, ziemlich sicher seinem Ende entgegen - zumindest hinsichtlich der bisherigen Form. Das Management habe damit begonnen, "strategische Optionen" zu prüfen.
Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Klar ist demnach, dass es in der bisherigen Form nicht weitergehen kann und wird. Welcher Weg eingeschlagen wird, ist noch offen. Möglich ist der Verkauf des Geschäftsbereiches rund um Virtual Reality-Lösungen, um Geld in die Kassen zu holen, oder aber auch die Suche nach einem Käufer für das gesamte Unternehmen.
Es soll auch bereits Gespräche mit Unternehmen gegeben haben, bei denen man Interesse vermuten könnte - unter anderem mit der Google-Mutter Alphabet. Offizielle Bestätigungen hierzu gibt es von Seiten des Managements natürlich noch nicht, angesichts der nun aufkommenden Gerüchte dürfte aber mit einer klärenden Stellungnahme in absehbarer Zeit zu rechnen sein.
Intern hat man sich bei HTC ohnehin schon damit abgefunden, dass man mit Smartphones wohl kaum noch den großen Wurf machen wird. Die Wachstumspotenziale werden daher quasi komplett bei der Vive verortet. Mit 190.000 verkauften Systemen allein im ersten Quartal in einem Markt der gerade erst beginnt, sich zu entwickeln, ist man wesentlich besser in Schwung als mit Mobiltelefonen, wo man schlicht nicht gegen die Konkurrenz ankommt.
Es soll auch bereits Gespräche mit Unternehmen gegeben haben, bei denen man Interesse vermuten könnte - unter anderem mit der Google-Mutter Alphabet. Offizielle Bestätigungen hierzu gibt es von Seiten des Managements natürlich noch nicht, angesichts der nun aufkommenden Gerüchte dürfte aber mit einer klärenden Stellungnahme in absehbarer Zeit zu rechnen sein.
Komplettverkauf unwahrscheinlich
Branchenkennern zufolge ist es allerdings unwahrscheinlich, dass HTC als komplettes Unternehmen verkauft werden kann. Insbesondere wenn es nicht einfach um den Einstieg eines Finanzinvestors geht ist die Produktpalette des Unternehmen für die meisten möglichen Interessenten schlicht zu breit. Daher ist es letztlich ziemlich wahrscheinlich, dass insbesondere die Vive bald aus einem anderen Haus kommen wird.Intern hat man sich bei HTC ohnehin schon damit abgefunden, dass man mit Smartphones wohl kaum noch den großen Wurf machen wird. Die Wachstumspotenziale werden daher quasi komplett bei der Vive verortet. Mit 190.000 verkauften Systemen allein im ersten Quartal in einem Markt der gerade erst beginnt, sich zu entwickeln, ist man wesentlich besser in Schwung als mit Mobiltelefonen, wo man schlicht nicht gegen die Konkurrenz ankommt.
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Christian Kahle
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