Für HTC lohnt sich der Verkauf des Pixel-Teams an Google schon jetzt
Der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC hat gestern die Übernahme eines Teils seiner Entwicklungsabteilung durch den Internetkonzern Google bekanntgegeben. Das Team, welches bisher unter HTC für die Entwicklung der Google Pixel-Smartphones verantwortlich war, gehört bald direkt zu Google. Für HTC lohnt sich der Deal offenbar schon jetzt.
Dass HTC nach neuen strategischen Möglichkeiten suchte, um neue Einnahmequellen zu erschließen und angesichts des harten Konkurrenzkampfs im Smartphone-Markt seine Zukunft zu sichern, war schon lange kein Geheimnis mehr. Mit dem gestern verkündeten Google-Deal landete Firmengründerin Cher Wang einmal mehr einen Coup, denn offensichtlich kam der Schritt bei den Aktionären von HTC bestens an.
Betrachtet man den Aktienkurs von HTC, so scheinen die Anteilseigner die vertiefte Zusammenarbeit mit Google zu lieben. Die in den letzten Jahren immer wieder von Tiefschlägen gebeutelte Aktie legte innerhalb kürzester Zeit um fast 10 Prozent zu, so dass im Gegenzug natürlich auch der Börsenwert von HTC entsprechend stieg. Offenbar sehen die Aktionäre den Verkauf des Pixel-Teams an Google äußerst positiv.
HTC hatte in den letzten Jahren immer mehr mit der starken Konkurrenz von erfolgreicheren Smartphone-Herstellern wie Apple und Samsung zu kämpfen. Zwar war das Unternehmen der erste Anbieter von Android-basierten Smartphones und damit in den Anfangsjahren auch erfolgreich, in der Zwischenzeit hatten Fehler in der Produkt- und Preispolitik jedoch zu einem Einbruch der Einnahmen und Verkaufszahlen geführt.
Da HTC weder in Sachen Marketing-Budget noch beim Vertrieb mit der enormen Schlagkraft der Marktführer mithalten kann, versucht man sich seit einer Zeit als führender Anbieter in anderen Geschäftsfeldern zu etablieren. Mit der HTC Vive verkauft das Unternehmen relativ erfolgreich eine der ersten massenmarkttauglichen Virtual-Reality-Plattformen.
Die Pixel-Smartphones machten für HTC wohl rund 20 Prozent der Einnahmen im Smartphone-Segment aus. Ob die Taiwaner auch in Zukunft die Fertigung der Geräte für das inzwischen zu Google gehörende Team übernehmen, bleibt angesichts der Rückkehr von LG als Hersteller von Google-Smartphones fraglich. In Kürze wird mit dem Google Pixel 2 und dem Google Pixel 2 XL die zweite Generation der Edel-Smartphones von Google vorgestellt. HTC baut dabei das erstgenannte, kleinere Modell, während LG das größere XL-Modell beisteuert.
Betrachtet man den Aktienkurs von HTC, so scheinen die Anteilseigner die vertiefte Zusammenarbeit mit Google zu lieben. Die in den letzten Jahren immer wieder von Tiefschlägen gebeutelte Aktie legte innerhalb kürzester Zeit um fast 10 Prozent zu, so dass im Gegenzug natürlich auch der Börsenwert von HTC entsprechend stieg. Offenbar sehen die Aktionäre den Verkauf des Pixel-Teams an Google äußerst positiv.
Zusätzliche Einnahmen durch gestiegenen Aktienkurs
HTC nimmt mit dem Verkauf einer relativ kleinen Abteilung innerhalb des Unternehmens an Google nicht nur rund 1,1 Milliarden Dollar ein, die in andere Projekte und die Finanzierung des fortlaufenden Betriebs fließen können. Durch den Anstieg des Aktienkurses profitiert die Firma durch weitere neue Finanzmittel - sollte der Kurs sein gestiegenes Niveau weiter halten können.HTC hatte in den letzten Jahren immer mehr mit der starken Konkurrenz von erfolgreicheren Smartphone-Herstellern wie Apple und Samsung zu kämpfen. Zwar war das Unternehmen der erste Anbieter von Android-basierten Smartphones und damit in den Anfangsjahren auch erfolgreich, in der Zwischenzeit hatten Fehler in der Produkt- und Preispolitik jedoch zu einem Einbruch der Einnahmen und Verkaufszahlen geführt.
Da HTC weder in Sachen Marketing-Budget noch beim Vertrieb mit der enormen Schlagkraft der Marktführer mithalten kann, versucht man sich seit einer Zeit als führender Anbieter in anderen Geschäftsfeldern zu etablieren. Mit der HTC Vive verkauft das Unternehmen relativ erfolgreich eine der ersten massenmarkttauglichen Virtual-Reality-Plattformen.
Die Pixel-Smartphones machten für HTC wohl rund 20 Prozent der Einnahmen im Smartphone-Segment aus. Ob die Taiwaner auch in Zukunft die Fertigung der Geräte für das inzwischen zu Google gehörende Team übernehmen, bleibt angesichts der Rückkehr von LG als Hersteller von Google-Smartphones fraglich. In Kürze wird mit dem Google Pixel 2 und dem Google Pixel 2 XL die zweite Generation der Edel-Smartphones von Google vorgestellt. HTC baut dabei das erstgenannte, kleinere Modell, während LG das größere XL-Modell beisteuert.
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HTCs Aktienkurs in Euro
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