Android Messages: Google will die SMS modernisieren und reanimieren
Nutzer des mobilen Betriebssystems von Google haben dieser Tage ein Update erhalten, das den bisherigen (SMS-)Messenger umbenennt, da diese App nun den Namen Android Messages trägt. Die "neue" Anwendung soll zum Standard bei mehr als 20 Herstellern werden, damit will Google endlich auch zu Relevanz in Sachen Messaging kommen.
Über die Bedeutung und den Erfolg von Google muss man wohl nicht viele Worte verlieren. Doch das kalifornische Unternehmen hat auch so manches Sorgenkind, allen voran das Thema Messenger. Denn was Google auch unternimmt, so richtig durchgesetzt hat sich bisher keine einzige Anwendung.
Im Mittelpunkt des Next-Generation-Standards soll Android Messages stehen, gegenüber The Verge erklärte Amir Sarhangi, Head of RCS bei Google, dass man die App deshalb umbenannt habe, weil Android Messages immer mehr wie das mobile Betriebssystem selbst werde. Damit meint er eine Industrie-Bemühung an deren Spitze Google steht.
Ein zentraler Punkt der Bemühungen ist die Unterstützung durch die Hersteller: Denn Android Messages wird bei 20 Anbietern von Android-Geräten zur Default-App für SMS und Co., die OEMs verzichten auf hausgemachte Konkurrenz.
Folgende Hersteller machen mit: LG, Motorola, Sony, HTC, ZTE, Micromax, Nokia, Archos, BQ, Cherry Mobile, Condor, Fly, General Mobile, Lanix, LeEco, Lava, Kyocera, MyPhone, QMobile, Symphony und Wiko. Auffällig ist, dass Marktführer Samsung nicht dabei ist. Auch bei den Mobilfunkanbietern ist die Unterstützung von RCS nicht lückenlos, da vor allem US-Carrier fehlen (mit an Bord sind u. a. die Deutsche Telekom und Vodafone).
Rich Communications Services
Mit der Industrie-Initiative RCS (Rich Communications Services) versucht es Google nun ein weiteres Mal, damit will das Suchmaschinenunternehmen zusammen mit zahlreichen OEMs eine verbesserte und multimediale Form der SMS etablieren, um mit Diensten wie WhatsApp und iMessage mithalten zu können.Im Mittelpunkt des Next-Generation-Standards soll Android Messages stehen, gegenüber The Verge erklärte Amir Sarhangi, Head of RCS bei Google, dass man die App deshalb umbenannt habe, weil Android Messages immer mehr wie das mobile Betriebssystem selbst werde. Damit meint er eine Industrie-Bemühung an deren Spitze Google steht.
Ein zentraler Punkt der Bemühungen ist die Unterstützung durch die Hersteller: Denn Android Messages wird bei 20 Anbietern von Android-Geräten zur Default-App für SMS und Co., die OEMs verzichten auf hausgemachte Konkurrenz.
Folgende Hersteller machen mit: LG, Motorola, Sony, HTC, ZTE, Micromax, Nokia, Archos, BQ, Cherry Mobile, Condor, Fly, General Mobile, Lanix, LeEco, Lava, Kyocera, MyPhone, QMobile, Symphony und Wiko. Auffällig ist, dass Marktführer Samsung nicht dabei ist. Auch bei den Mobilfunkanbietern ist die Unterstützung von RCS nicht lückenlos, da vor allem US-Carrier fehlen (mit an Bord sind u. a. die Deutsche Telekom und Vodafone).
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