Erschreckend: Nukleare U-Boot-Flotte in UK läuft noch mit Windows XP
Ein Hackerangriff, der einen dritten Weltkrieg auslösen könnte: So unwahrscheinlich wie es klingt ist das ganze Szenario eigentlich nicht. Die nukleare U-Boot-Flotte von Großbritannien läuft noch immer mit einem auf Windows XP basierenden System und könnte somit Sicherheitslücken ausgesetzt sein.
Darüber hat MSPoweruser berichtet. Das System wurde 2008 installiert und seitdem wurden etwa 22 Millionen Pfund im Vergleich zu der Entwicklung eigener Software eingespart. Bislang wurden noch keine akuten Probleme mit dem System verzeichnet, die gesamte Betriebszeit ist ohne Zwischenfälle geblieben. Aufgrund der Einstellung des Supports für Windows XP wird aber nicht mehr empfohlen, das Betriebssystem zu verwenden. Auch wenn die Rechner abgekoppelt von jeglichen Netzwerken laufen, hat dies im Falle des Stuxnet-Virus nicht geholfen. Damals wurden Maschinen im Iran über einen infizierten USB-Stick manipuliert.
Microsoft hat den Support für das veraltete Betriebssystem Windows XP am 8. April 2014 eingestellt. Rechner, welche das System seit diesem Zeitpunkt ausführen, gelten als potentiell ungeschützt. Es werden keine weiteren Sicherheitsupdates mehr zum Schutz des Anwenders und der Daten nachgeliefert. Die Redmonder empfehlen den Umstieg auf ein moderneres Betriebssytem, beispielsweise Windows 10. Dieses wird regelmäßig weiterentwickelt und mit Updates versorgt, die vor Gefahren aus dem Netz schützen und Sicherheitslücken beheben.
Windows XP läuft noch immer auf vielen PCs
Windows XP macht trotz offizieller Einstellung des Systems einen großen Teil der IT-Infrastruktur in Großbritannien aus. Schätzungen zufolge sollen noch immer etwa 85 Prozent der etwa 800.000 Rechner, welche im Jahr 2013 mit dem veralteten Betriebssystem liefen, noch immer nicht umgestellt worden sein. Die Regierung sah sich gezwungen, Microsoft ungefähr 5,5 Millionen Pfund zu zahlen, damit der Support um ein weiteres Jahr bis 2015 verlängert wurde.Microsoft hat den Support für das veraltete Betriebssystem Windows XP am 8. April 2014 eingestellt. Rechner, welche das System seit diesem Zeitpunkt ausführen, gelten als potentiell ungeschützt. Es werden keine weiteren Sicherheitsupdates mehr zum Schutz des Anwenders und der Daten nachgeliefert. Die Redmonder empfehlen den Umstieg auf ein moderneres Betriebssytem, beispielsweise Windows 10. Dieses wird regelmäßig weiterentwickelt und mit Updates versorgt, die vor Gefahren aus dem Netz schützen und Sicherheitslücken beheben.
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