Keine 8-Zoll-Floppys mehr:
USA stellen Atomraketen-Steuerung um
Vor einiger Zeit sorgte das US-Militär mit der Nachricht für Aufsehen, das die Daten für den Umgang mit eventuellen Anweisungen für den Abschuss von Nuklear-Raketen noch immer auf acht Zoll großen Floppy-Disks speicherte. Jetzt ist zumindest dieses Problem nicht mehr akut.
Wie das Portal C4SIRNT berichtet, haben die entsprechenden Stellen der US-Armee mittlerweile auf moderne Technik umgestellt. Noch 2014 hieß es, dass man noch immer 8-Zoll-Floppies verwendete, um die aus den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts stammenden Kontroll-Rechner mit Daten zu füttern. Sonderlich sicher wirkte diese antiquierte Technik auch damals schon nicht, doch auch bei den Entscheidern des US-Militärs sah man durchaus ein, dass sich daran etwas ändern musste.
Laut dem Bericht hat das US Strategic Command mittlerweile auf eine Solid State Digital Storage Solution umgestellt, wobei nicht näher ausgeführt wurde, ob es sich dabei um SSDs, SD-Karten oder andere aus dem Consumer-Bereich abgeleitete Formate handelt. Die neuen Speichertechnologien werden aber noch immer in einem aus heutiger Sicht uralten System verwendet. Gerade dadurch soll es aber nach Angaben eines Militärsprechers besonders sicher gegen Angriffe von Außen sein.
Man könne kein System hacken, was noch nicht einmal eine IP-Adresse besitze, so der Sprecher weiter. Es handele sich bei dem als Strategic Automated Command and Control System (SACCS) bezeichneten System zwar um ein altes System, doch dieses sei "sehr gut". Gerade weil das Ganze so alt ist, ist es heute fast immun gegen Angriffe, schließlich fehlt wohl sämtliche moderne Konnektivität, was die Angreifbarkeit angeblich minimiert.
Bereits 2016 hatte das US-Verteidigungsministerium einen Austausch des alten Rechnersystems des SACCS vom Typ IBM Series/1 angekündigt und dabei auch eine "Aktualisierung der Speicherlösungen, Port-Erweiterungs-Prozessoren, tragbaren Terminals und Desktop-Terminals" bis zum Ende des Fiskaljahres 2017 in Aussicht gestellt. Die US Air Force hat allerdings noch immer nicht verlauten lassen, ob das Vorhaben mittlerweile abgeschlossen wurde. Immerhin war zuletzt davon die Rede, dass man die Geschwindigkeit und Konnektivität des SACCS verbessert habe.
Laut dem Bericht hat das US Strategic Command mittlerweile auf eine Solid State Digital Storage Solution umgestellt, wobei nicht näher ausgeführt wurde, ob es sich dabei um SSDs, SD-Karten oder andere aus dem Consumer-Bereich abgeleitete Formate handelt. Die neuen Speichertechnologien werden aber noch immer in einem aus heutiger Sicht uralten System verwendet. Gerade dadurch soll es aber nach Angaben eines Militärsprechers besonders sicher gegen Angriffe von Außen sein.
Man könne kein System hacken, was noch nicht einmal eine IP-Adresse besitze, so der Sprecher weiter. Es handele sich bei dem als Strategic Automated Command and Control System (SACCS) bezeichneten System zwar um ein altes System, doch dieses sei "sehr gut". Gerade weil das Ganze so alt ist, ist es heute fast immun gegen Angriffe, schließlich fehlt wohl sämtliche moderne Konnektivität, was die Angreifbarkeit angeblich minimiert.
Bereits 2016 hatte das US-Verteidigungsministerium einen Austausch des alten Rechnersystems des SACCS vom Typ IBM Series/1 angekündigt und dabei auch eine "Aktualisierung der Speicherlösungen, Port-Erweiterungs-Prozessoren, tragbaren Terminals und Desktop-Terminals" bis zum Ende des Fiskaljahres 2017 in Aussicht gestellt. Die US Air Force hat allerdings noch immer nicht verlauten lassen, ob das Vorhaben mittlerweile abgeschlossen wurde. Immerhin war zuletzt davon die Rede, dass man die Geschwindigkeit und Konnektivität des SACCS verbessert habe.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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