Lionhead: Es gab Interessenten, Microsoft wollte Fable aber behalten
Microsoft hat Mitte März bekannt gegeben, dass man mehrere Studios schließen wird, das zweifellos prominenteste davon war Lionhead. Und einem Bericht zufolge gab es zahlreiche Interessenten, die den Fable-Entwickler kaufen wollten. Doch diese Gespräche im Vorfeld der Studio-Schließung scheiterten, weil Microsoft sich nicht von der Marke Fable trennen wollte.
Für Lionhead endete Mitte März 2016 eine rund 20-jährige Geschichte, das von Peter Molyneux im Jahr 1996 gegründete Traditionsstudio wurde vom Redmonder Unternehmen 2006 aufgekauft. Laut einem Bericht von Kotaku gab es auch durchaus Chancen, dass das Studio weitergeführt werden kann.
Kotaku schreibt, dass das Interesse bei einigen sogar schon recht konkret war und einige schriftliche Absichtserklärungen eingereicht hätten, die Angebote sollen in Höhe "mehrerer hundert Millionen" gelegen haben (Währung wird nicht genannt).
Das klingt nach einer Win-Win-Situation für alle, jedoch gab es für Microsoft bzw. die Interessenten einen "Dealbreaker": Denn die Redmonder wollten sich von der Fable-Marke nicht trennen. Der neue Besitzer hätte also bei einem Fable-Spiel eine Lizenzvereinbarung mit Microsoft schließen müssen, was die potenziellen Einnahmen für den neuen Besitzer stark eingeschränkt hätte. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Entscheidung wohl vielleicht nachvollziehbar, für die (ehemaligen) Mitarbeiter ist das aber natürlich schade.
"Große Namen"
Denn laut dem Bericht hätten sich mehrere mögliche Käufer regelrecht "angestellt" und zwar während der gesetzlich vorgeschriebenen "Konsultations"-Phase, die der britische Gesetzgeber in Fällen von Unternehmen, die aufgelöst werden sollen, vorschreibt. So hätten sich unter den potenziellen Käufern "einige der größten Namen" des Geschäfts befunden, allerdings wollte laut Kotaku keiner der Beteiligten das bestätigen, da derartige Gespräche naturgemäß vertraulich behandelt werden.Kotaku schreibt, dass das Interesse bei einigen sogar schon recht konkret war und einige schriftliche Absichtserklärungen eingereicht hätten, die Angebote sollen in Höhe "mehrerer hundert Millionen" gelegen haben (Währung wird nicht genannt).
Das klingt nach einer Win-Win-Situation für alle, jedoch gab es für Microsoft bzw. die Interessenten einen "Dealbreaker": Denn die Redmonder wollten sich von der Fable-Marke nicht trennen. Der neue Besitzer hätte also bei einem Fable-Spiel eine Lizenzvereinbarung mit Microsoft schließen müssen, was die potenziellen Einnahmen für den neuen Besitzer stark eingeschränkt hätte. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Entscheidung wohl vielleicht nachvollziehbar, für die (ehemaligen) Mitarbeiter ist das aber natürlich schade.
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