Luce: Erstes E-Auto von Ferrari erzielt bei Auktion Rekordpreis
Der italienische Sportwagenhersteller versteigerte das erste Serienmodell seines neuen Elektroautos Ferrari Luce für wohltätige Zwecke. Ein anonymer Bieter zahlte bei der Auktion sagenhafte 40 Millionen Dollar für das maßgeschneiderte Fahrzeug.
Der anonyme Käufer erhält ein maßgeschneidertes Fahrzeug aus dem exklusiven Tailor-Made-Programm des italienischen Herstellers. Die spezielle Lackierung mit dem Namen Madreperla Semi-Gloss wechselt je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel die Farbe stufenlos zwischen Grün und Violett. Im Innenraum kommt hochwertiges metallisches Leder zum Einsatz, während üblicherweise schwarze Elemente durch graue Akzente ersetzt wurden. Zudem verfügt das Auto über exklusive Felgen und ein weiß hinterlegtes Markenlogo.
Das von Jony Ive entworfene Modell Luce sorgte bei der Präsentation im Mai für Diskussionen. Kritiker bemängelten die Abweichungen vom traditionellen Design, die ungewohnten fünf Sitzplätze und den rein batterieelektrischen Antrieb. Ehemalige Führungskräfte äußerten außerdem öffentlich die Sorge, dass das Fahrzeug den Ruf der Sportwagenmarke beschädigen könnte. Und tatsächlich schien die Sorge begründet, denn nach der offiziellen Vorstellung verzeichnete die Aktie des Unternehmens zunächst einen Rückgang.
Mit dem aktuellen Auktionsergebnis übertrifft der Hersteller den eigenen Rekord aus dem Vorjahr deutlich. Im Jahr 2025 wurde ein Ferrari Daytona SP3 für 26 Millionen Dollar (etwa 22 Millionen Euro) ebenfalls für einen guten Zweck versteigert. Das teuerste jemals bei einer Auktion verkaufte Auto bleibt jedoch ein historischer Mercedes-Benz 300 SLR aus dem Jahr 1955. Das Fahrzeug wechselte 2022 für 142 Millionen Dollar (etwa 123 Millionen Euro) den Besitzer.
Wie bewertet ihr den Weg von traditionellen Sportwagenherstellern hin zur Elektromobilität? Teilt eure Gedanken zum neuen Modell Ferrari Luce gerne mit uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Rekordsumme für erstes E-Auto
Am Samstagabend versteigerte das Auktionshaus RM Sothebys im kalifornischen Monterey das erste Serienfahrzeug des Elektromodells Ferrari Luce. Das Elektroauto erzielte dabei einen Preis von 40 Millionen Dollar (etwa 35 Millionen Euro). Der Erlös kommt vollständig der Ferrari Foundation zugute, die Bildungsprogramme finanziert. Ursprünglich lag der Schätzwert vor der Auktion bei 1,1 Millionen Dollar (etwa 951.000 Euro).Der anonyme Käufer erhält ein maßgeschneidertes Fahrzeug aus dem exklusiven Tailor-Made-Programm des italienischen Herstellers. Die spezielle Lackierung mit dem Namen Madreperla Semi-Gloss wechselt je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel die Farbe stufenlos zwischen Grün und Violett. Im Innenraum kommt hochwertiges metallisches Leder zum Einsatz, während üblicherweise schwarze Elemente durch graue Akzente ersetzt wurden. Zudem verfügt das Auto über exklusive Felgen und ein weiß hinterlegtes Markenlogo.
Kritik und Verkaufserfolg
Laut Electrek muss der neue Besitzer aber noch einige Geduld aufbringen. Das Fahrzeug kehrt nämlich für die Endmontage in das Stammwerk nach Maranello zurück. Die finale Auslieferung an den Kunden ist dann für das erste Quartal des Jahres 2027 geplant.Das von Jony Ive entworfene Modell Luce sorgte bei der Präsentation im Mai für Diskussionen. Kritiker bemängelten die Abweichungen vom traditionellen Design, die ungewohnten fünf Sitzplätze und den rein batterieelektrischen Antrieb. Ehemalige Führungskräfte äußerten außerdem öffentlich die Sorge, dass das Fahrzeug den Ruf der Sportwagenmarke beschädigen könnte. Und tatsächlich schien die Sorge begründet, denn nach der offiziellen Vorstellung verzeichnete die Aktie des Unternehmens zunächst einen Rückgang.
Hohe Nachfrage trotz Skepsis
Trotz der anfänglichen Bedenken war und ist die Nachfrage nach dem Elektroauto hoch. Die gesamte zugewiesene Produktionsmenge von knapp 500 Einheiten für das Jahr 2026 war innerhalb von zwei Monaten vollständig ausverkauft, noch bevor ein einziges Fahrzeug an Kunden übergeben wurde. Der reguläre Listenpreis für das Modell Luce liegt bei etwa 640.000 Dollar (etwa 553.206 Euro).Mit dem aktuellen Auktionsergebnis übertrifft der Hersteller den eigenen Rekord aus dem Vorjahr deutlich. Im Jahr 2025 wurde ein Ferrari Daytona SP3 für 26 Millionen Dollar (etwa 22 Millionen Euro) ebenfalls für einen guten Zweck versteigert. Das teuerste jemals bei einer Auktion verkaufte Auto bleibt jedoch ein historischer Mercedes-Benz 300 SLR aus dem Jahr 1955. Das Fahrzeug wechselte 2022 für 142 Millionen Dollar (etwa 123 Millionen Euro) den Besitzer.
Wie bewertet ihr den Weg von traditionellen Sportwagenherstellern hin zur Elektromobilität? Teilt eure Gedanken zum neuen Modell Ferrari Luce gerne mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Erster Ferrari Luce wurde für rekordverdächtige 40 Millionen Dollar versteigert
- Der gesamte Erlös kommt Bildungsprogrammen der Ferrari Foundation zugute
- Das maßgeschneiderte Unikat erhält eine aufwendige Speziallackierung
- Die Auslieferung des ersten Elektro-Modells ist für Anfang 2027 geplant
- Trotz anfänglicher Designkritik ist die erste Jahresproduktion ausverkauft
Siehe auch:
- Elektro-Ferrari Luce: Verspottet im Westen, in China sofort ausverkauft
- Hässlichster Ferrari aller Zeiten? Der Luce ist ein Verkaufsschlager
- Ferrari Luce: E-Sportwagen erntet Spott, Unternehmensaktie stürzt ab
- Ferrari Luce vorgestellt: Das ist der neue Elektro-Bolide mit 1050 PS
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