WoW: Blizzard äußert sich zu Classic-Servern und Aus von Nostalrius
Anfang April schlug die Schließung des "WoW-Vanilla-Servers" Nostalrius hohe Wellen, dieser bot ein Spielerlebnis wie es ursprünglich bei World of Warcraft der Fall war, also wie vor dem ersten Add-On, Leveling-Hilfen, Tokens etc. Rechtlich gab es keine Diskussion, da private Server nicht erlaubt sind, Blizzard geriet aber gewissermaßen in die Zwickmühle, da man selbst keine Classic-Server anbietet.
Nun hat sich J. Allen Brack, Executive Producer von WoW, per Beitrag auf Battle.net zum Thema geäußert und die unpopuläre Entscheidung Blizzards, gegen Nostalrius vorzugehen, erläutert. Denn diesen Server haben auch viele WoW-Abonnenten gerne frequentiert, Grund dafür ist das bereits erwähnte Spielerlebnis von anno dazumal.
Aufgrund der klaren Nutzungsbedingungen hat Blizzard das Recht auf seiner Seite gehabt, moralisch hatten die Spieler diese Entscheidung aber kritisiert, eben weil man keine legale Alternative für das klassische Spielerlebnis zur Verfügung hat. Eine Petition nach Legacy-Servern haben mittlerweile rund 236.000 Menschen unterzeichnet.
Nostalrius konnte man aber nicht weitermachen lassen, den Verstoß gegen die Markenrechte konnte man auf Dauer nicht hinnehmen. Man habe sich dabei sehr wohl angesehen, ob es einen Weg gibt, Blizzards geistigen Besitz zu schützen und den Server irgendwie zu erlauben, fand aber keinen.
Die Schaffung eines eigenen Classic-Servers sei nicht ohne "ernsthafte Schwierigkeiten" möglich: "Wenn wir einfach einen Knopf drücken könnten, dann würden wir das auch tun." Nicht vom Tisch ist hingegen ein "Pristine-Realm", also eine makellose Spielwelt. Diese wäre frei von allen Boosts und Boni, Setting und Timeline wären aber auf dem Jetzt-Stand. Hier ist man sich aber nicht sicher, ob das auch tatsächlich reizvoll genug für die Spieler wäre.
Schließlich meinte der Blizzard-Manager auch, dass man mit "einigen Nostalrius-Leuten in Kontakt steht" und diese Gespräche fortsetzen werde. Was das Ziel davon ist, sagte Brack aber nicht.
Aufgrund der klaren Nutzungsbedingungen hat Blizzard das Recht auf seiner Seite gehabt, moralisch hatten die Spieler diese Entscheidung aber kritisiert, eben weil man keine legale Alternative für das klassische Spielerlebnis zur Verfügung hat. Eine Petition nach Legacy-Servern haben mittlerweile rund 236.000 Menschen unterzeichnet.
"Wir hören euch"
Brack beteuerte, dass man die Angelegenheit ernst nimmt, er schreibt, dass die Stille dazu nicht bedeutet, dass Blizzard die Sache egal ist, ganz im Gegenteil: "Wir hören euch." Classic-Server seien seit Jahren ein Diskussionsthema und das öffentlich auf der BlizzCon sowie in internen Meetings.Nostalrius konnte man aber nicht weitermachen lassen, den Verstoß gegen die Markenrechte konnte man auf Dauer nicht hinnehmen. Man habe sich dabei sehr wohl angesehen, ob es einen Weg gibt, Blizzards geistigen Besitz zu schützen und den Server irgendwie zu erlauben, fand aber keinen.
Die Schaffung eines eigenen Classic-Servers sei nicht ohne "ernsthafte Schwierigkeiten" möglich: "Wenn wir einfach einen Knopf drücken könnten, dann würden wir das auch tun." Nicht vom Tisch ist hingegen ein "Pristine-Realm", also eine makellose Spielwelt. Diese wäre frei von allen Boosts und Boni, Setting und Timeline wären aber auf dem Jetzt-Stand. Hier ist man sich aber nicht sicher, ob das auch tatsächlich reizvoll genug für die Spieler wäre.
Schließlich meinte der Blizzard-Manager auch, dass man mit "einigen Nostalrius-Leuten in Kontakt steht" und diese Gespräche fortsetzen werde. Was das Ziel davon ist, sagte Brack aber nicht.
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