Chrome Browser: Aggressives Verwerfen von Tabs nervt Anwender
Google führte das sogenannte Tab Discarding zwar schon im letzten Jahr als eines der Feature seines Chrome-Browsers ein, doch erst seit den jüngsten Updates greift diese Funktion für die Nutzer merkbar ein - und raubt dem einen oder anderen bei Verwendung vieler Tabs durch ständiges Neuladen die Nerven.
Was im Grunde für die Belegung von weniger Arbeitsspeicher sorgen und die Performance verbessern soll, fällt einigen Chrome-Nutzern jedoch seit einiger Zeit negativ auf. Gerade wenn man sehr viel mit dem Browser hantiert und (wie ich) den gesamten Arbeitstag über mindestens 10 Tabs geöffnet hat, um flexibel zwischen ihnen zu wechseln, stört das Neuladen der Tabs massiv.
26 Tabs geöffnet? Für manchen keine Seltenheit
Diese störende Wirkung des Tab-Discarding ist vor allem bei Systemen zu bemerken, die relativ wenig Arbeitsspeicher haben. Selbst auf einem Ultrabook mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher kommt es bei Verwendung von vielen Tabs in kurzen Abständen zum Neuladen der Tab-Inhalte beim Umschalten. Google will damit eigentlich etwas Gutes tun und dafür sorgen, dass Chrome - ohnehin nicht als ressourcenschonendster Browser bekannt - nicht das System ausbremst. Allerdings stört das ständige Neuladen den Arbeitsfluss so manchen Anwenders dann doch sehr.
Grundsätzlich ist die Funktion allerdings höchst sinnvoll, aktuell greift sie aber wohl zu früh. So hat Google das Tab-Discarding einerseits ohne Ankündigung mit einem der kürzlichen Updates zum Standard gemacht, was für so manchen Web-Entwickler zum Problem geworden ist. Dementsprechend laut fallen auch die Klagen aus, selbst in den Kommentaren zu Googles Entwickler-Informationsseite, auf der man das Feature im letzten Jahr vorstellte.
Beim Tab-Wechsel wird ständig neu geladen
Mit einem der jüngsten Updates von Chrome 48 wurden offenbar einige Änderungen am sogenannten Tab Discarding vorgenommen, so dass diese Funktion bei Geräten mit relativ wenig Arbeitsspeicher aggressiv eingreift. Dabei wird der Inhalt eines Tabs bei mehr oder weniger langer Nicht-Nutzung aus dem Arbeitsspeicher entfernt, um die Ressourcen zu schonen. Wechselt der Nutzer dann wieder zu dem betroffenen Tab, wird die jeweilige Website neu geladen.Was im Grunde für die Belegung von weniger Arbeitsspeicher sorgen und die Performance verbessern soll, fällt einigen Chrome-Nutzern jedoch seit einiger Zeit negativ auf. Gerade wenn man sehr viel mit dem Browser hantiert und (wie ich) den gesamten Arbeitstag über mindestens 10 Tabs geöffnet hat, um flexibel zwischen ihnen zu wechseln, stört das Neuladen der Tabs massiv.
26 Tabs geöffnet? Für manchen keine Seltenheit
Wer füllt schon gerne Formulare mehrfach aus?
Besonders problematisch ist das Ganze, wenn der Anwender in einem Tab gerade ein Formular ausfüllt, mehr oder weniger kurz in einem anderen Tab nach Informationen sucht, um diese in sein Formular einzutragen, dann aber bei der Rückkehr zum Formular wegen des Tab-Discardings die jeweilige Seite neu geladen wird und somit sämtliche bereits vorgenommenen Eingaben gelöscht werden.Diese störende Wirkung des Tab-Discarding ist vor allem bei Systemen zu bemerken, die relativ wenig Arbeitsspeicher haben. Selbst auf einem Ultrabook mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher kommt es bei Verwendung von vielen Tabs in kurzen Abständen zum Neuladen der Tab-Inhalte beim Umschalten. Google will damit eigentlich etwas Gutes tun und dafür sorgen, dass Chrome - ohnehin nicht als ressourcenschonendster Browser bekannt - nicht das System ausbremst. Allerdings stört das ständige Neuladen den Arbeitsfluss so manchen Anwenders dann doch sehr.
So lässt sich Tab-Discard abschalten
Bei Reddit und in diversen Foren häufen sich seit einigen Wochen die Beschwerden der Anwender, so dass viele nach einer Lösung für das Problem suchen. Glücklicherweise lässt sich das Tab-Discarding leicht umschiffen. Dazu muss in einem neuen Tab lediglich chrome://flags/#automatic-tab-discarding eingeben oder auf der seite chrome://flags nach "Tab-Discarding" suchen. Im dazugehörigen Drop-Down-Menü lässt sich das "automatische Verwerfen von Tabs" dann einfach abschalten.Grundsätzlich ist die Funktion allerdings höchst sinnvoll, aktuell greift sie aber wohl zu früh. So hat Google das Tab-Discarding einerseits ohne Ankündigung mit einem der kürzlichen Updates zum Standard gemacht, was für so manchen Web-Entwickler zum Problem geworden ist. Dementsprechend laut fallen auch die Klagen aus, selbst in den Kommentaren zu Googles Entwickler-Informationsseite, auf der man das Feature im letzten Jahr vorstellte.
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