Stromversorger jagt mit Smart Metern illegale Cannabis-Farmen
Die so genannten Smart Meter, also "intelligente" Stromzähler, können auch dazu dienen, illegale Handlungen erkennbar zu machen. Das zeigt der niederländische Energieversorger Stedin am Beispiel der Jagd nach Personen, die illegale Hanf-Plantagen betreiben.
Bisher kommen die Strafverfolgungsbehörden dem Anbau von Cannabis häufig durch Hinweise aus der Bevölkerung auf die Spur. Es wird aber auch aktiv gefahndet - beispielsweise indem mit Hilfe von Infrarot-Kameras nach verräterischen Emissionen der Klimatisierung und Beleuchtung der Anbau-Anlagen gesucht wird. Doch die Hanf-Züchter haben darauf längst reagiert und schirmen ihre Anlagen immer besser nach Außen ab.
Durch den Einsatz von Smart Metern hofft man nun auf einen neuen Weg, Hinweise zu erhalten. Denn da der illegale Anbau im Verborgenen stattfindet, wird eine ganze Menge Energie benötigt, um die Pflanzen trotzdem mit einer ausreichenden Menge an Licht zu versorgen. In den wenigsten Fällen ist allerdings ein außergewöhnlich hoher Stromverbrauch eines Haushaltes ein Hinweis - so findet man eher die kleinen Erzeuger.
Durch neue Smart Meter-Technik will Stedin dem Stromklau aber jetzt wesentlich besser entgegentreten. Im gesamten Netzwerk werden ohnehin zahlreiche Messpunkte installiert, um vor allem auch die neuen Herausforderungen durch viele kleine Einspeiser aus der Ökostrom-Erzeugung bewältigen zu können.
Das System wird aber auch mit einer Software ausgestattet sein, die auf die Fahndung nach illegalen Cannabis-Plantagen spezialisiert ist. Anhand der Verbrauchsdaten an zahlreichen Messpunkten wird der Punkt, an dem Strom abgezapft wird, immer genauer eingegrenzt. Das System schlägt dann Alarm und man kann zusammen mit den Behörden weitergehende Maßnahmen ergreifen. Laut Stedin dient das nicht nur der Verfolgung von illegalen Handlungen, sondern soll auch die Sicherheit der normalen Kunden erhöhen. Denn die Zapf-Punkte werden natürlich nicht von qualifiziertem Personal aufgebaut, so dass hier häufig recht abenteuerliche Installationen zu finden sind, die ein erhöhtes Brandrisiko durch Kurzschlüsse verursachen.
Smart Meter Einbaupflicht trotz vieler Probleme nur aufgeweicht
Durch den Einsatz von Smart Metern hofft man nun auf einen neuen Weg, Hinweise zu erhalten. Denn da der illegale Anbau im Verborgenen stattfindet, wird eine ganze Menge Energie benötigt, um die Pflanzen trotzdem mit einer ausreichenden Menge an Licht zu versorgen. In den wenigsten Fällen ist allerdings ein außergewöhnlich hoher Stromverbrauch eines Haushaltes ein Hinweis - so findet man eher die kleinen Erzeuger.
Stromklau weit verbreitet
Größere, professionelle Plantagen werden meist durch Stromdiebstahl mit Energie versorgt. Dazu werden die Leitungen weit vor den bekannten Stromzählern angezapft - das vermeidet nicht nur verräterische Verbrauchsdaten, sondern treibt auch die Kosten in die Höhe und schmälert den Gewinn.Durch neue Smart Meter-Technik will Stedin dem Stromklau aber jetzt wesentlich besser entgegentreten. Im gesamten Netzwerk werden ohnehin zahlreiche Messpunkte installiert, um vor allem auch die neuen Herausforderungen durch viele kleine Einspeiser aus der Ökostrom-Erzeugung bewältigen zu können.
Das System wird aber auch mit einer Software ausgestattet sein, die auf die Fahndung nach illegalen Cannabis-Plantagen spezialisiert ist. Anhand der Verbrauchsdaten an zahlreichen Messpunkten wird der Punkt, an dem Strom abgezapft wird, immer genauer eingegrenzt. Das System schlägt dann Alarm und man kann zusammen mit den Behörden weitergehende Maßnahmen ergreifen. Laut Stedin dient das nicht nur der Verfolgung von illegalen Handlungen, sondern soll auch die Sicherheit der normalen Kunden erhöhen. Denn die Zapf-Punkte werden natürlich nicht von qualifiziertem Personal aufgebaut, so dass hier häufig recht abenteuerliche Installationen zu finden sind, die ein erhöhtes Brandrisiko durch Kurzschlüsse verursachen.
Smart Meter Einbaupflicht trotz vieler Probleme nur aufgeweicht
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- iPhone-Nutzer aufgepasst: Apple bereitet Update auf iOS 27.2.1 vor
- GTA VI: Starttermin für Vorab-Download steht, Rockstar verrät Details
- Statt riesiger Bildschirme: Mercedes erprobt neues Holo-Display
- The Elder Scrolls 6: Bethesda enthüllt den offiziellen Namen
- Umgehung von Paywalls: US-Zeitungen verklagen Browserhersteller
- Digitaler Führerschein soll Ende November in der i-Kfz-App starten
- Black Friday schon heute: Neue Angebote bei Media Markt & Saturn
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Mit GIMP 3.2.8 wird nun die neueste Version
d-hubs - vor 2 Stunden -
Probleme mit DirSync 3.01
derfrankfurter - Heute 09:49 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Gestern 23:04 Uhr -
Neu OpenShot 4.1.1 ist da :: performante Entwicklungsarbeit!
d-hubs - Gestern 19:42 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
DON666 - Gestern 07:48 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen