Microsoft zieht neue Schranken gegen Adware in Windows ein
Der Software-Konzern Microsoft rüstet die Sicherheits-Mechanismen in seinem neuen Betriebssystem Windows 10 weiter auf, um Nutzer zukünftig besser vor Adware-Manipulationen zu schützen. Dabei geht es vor allem um das Einschleusen von Werbung und Malware in Webseiten.
Solche Man-in-the-middle-Angriffe erfreuen sich in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit, da sie Einnahmen generieren, die von den klassischen Sicherheits-Anwendungen kaum ausgebremst werden. Sie sind zwar nicht ganz so ertragreich, aber zuverlässiger und weniger riskant als beispielsweise eine Malware-Kampagne.
So gibt es inzwischen ein Vielzahl von Punkten, an denen Dritte versuchen, sich in die Kommunikation zwischen dem Webserver und einem Browser des Nutzers einzuklinken und eigene Werbung in abgerufene Webseiten einzubetten. Das kann beispielsweise irgendwo im Netz auf einem Proxy geschehen, im Router des Nutzers oder über eine Schwachstelle auf dessen PC. Das kann auch für den Nutzer ein Problem werden, wenn ihm nicht nur Anzeigen präsentiert werden, die seiner Lieblings-Webseite vielleicht gar nichts bringen, sondern wenn hier zusätzlich noch Malware auf diesem Weg verbreitet wird.
Die Frist bis zum Inkrafttreten der neuen Richtlinien ist darin begründet, dass auch einige reguläre Modelle zum Einbetten von Werbung von den neuen Verfahren blockiert werden könnten. So soll Betreibern von Webseiten und den Werbevermarktern nun Zeit gegeben werden, sich mit der Sache zu befassen und gegebenenfalls entsprechende Anpassungen durchzuführen.
So gibt es inzwischen ein Vielzahl von Punkten, an denen Dritte versuchen, sich in die Kommunikation zwischen dem Webserver und einem Browser des Nutzers einzuklinken und eigene Werbung in abgerufene Webseiten einzubetten. Das kann beispielsweise irgendwo im Netz auf einem Proxy geschehen, im Router des Nutzers oder über eine Schwachstelle auf dessen PC. Das kann auch für den Nutzer ein Problem werden, wenn ihm nicht nur Anzeigen präsentiert werden, die seiner Lieblings-Webseite vielleicht gar nichts bringen, sondern wenn hier zusätzlich noch Malware auf diesem Weg verbreitet wird.
Neue Schranken ab März
Microsoft reagiert auf diese Entwicklung nun mit einer Anpassung seiner Security-Richtlinien in den verschiedenen Sicherheits-Funktionen des Betriebssystems. Diese sollen ab dem März des kommenden Jahres greifen und dafür sorgen, dass entsprechende Manipulationen erkannt und blockiert werden. Das soll insbesondere dort weiterhelfen, wo die internen Vorrichtungen des Browsers schlicht nicht ausreichen, um solche Angriffe zu erkennen.Die Frist bis zum Inkrafttreten der neuen Richtlinien ist darin begründet, dass auch einige reguläre Modelle zum Einbetten von Werbung von den neuen Verfahren blockiert werden könnten. So soll Betreibern von Webseiten und den Werbevermarktern nun Zeit gegeben werden, sich mit der Sache zu befassen und gegebenenfalls entsprechende Anpassungen durchzuführen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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