Superfish: Lenovo wird wegen Adware-Vorinstallation verklagt
Der chinesische Computerhersteller Lenovo wird nach der Affäre um die Vorinstallation der Adware Superfish auf bestimmten Consumer-Notebooks in den USA vor Gericht gezerrt. Eine US-Kundin hat vor einem Gericht eine Sammelklage gegen Lenovo eingereicht.
Wie PCWorld unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, wirft die Klägerin Lenovo und Superfish vor, betrügerische Geschäftspraktiken angewandt zu haben. Außerdem sollen sie die Lenovo-PCs durch die Vorinstallation der Werbe-Software für Angriffe durch Malware und andere Schadsoftware anfällig gemacht haben.
Angeblich wurde der Laptop der Lenovo-Kundin in Folge der Vorinstallation von Superfish "beschädigt". Außerdem sollen die Firmen durch Eingriffe in ihre Privatsphäre und die Überwachung ihrer Browser-Nutzung Gewinn erwirtschaftet haben. Im Fall der Klägerin soll ein Lenovo Yoga 2 Notebook betroffen gewesen sein, bei dem die Adware angeblich dafür sorgte, dass auf einer Kunden-Website, für die sie einen Artikel verfasst hatte, plötzlich Werbung mit leichtbekleideten Frauen eingeblendet wurde.
Angeblich habe der Computer durch die Adware auch unter hoher Speichernutzung gelitten und es sei unnötig viel Brandbreite benötigt worden. Die Klägerin will von Lenovo und Superfish nun Schadenersatz erstreiten, weil sie die Probleme mit ihrem Rechner auf die Adware-Vorinstallation zurückführt. Ob dies von Erfolg gekrönt sein wird, darf jedoch bezweifelt werden.
Nach Angaben von Lenovo war Superfish Visual Discovery nur auf Systemen der hauseigenen IdeaPad P-, Y- und Z-Serien im Einsatz - nicht aber auf den Modellen der Yoga 2-Serie. Das Unternehmen wollte zu dem Thema laut dem Bericht kein Kommentar abgeben. Lenovo hatte eingestanden, dass man mit der Vorinstallation von Visual Discovery einen Fehler gemacht hatte. Kurz nach bekanntwerden des Problems reagiert das Unternehmen umgehend mit der Veröffentlichung eines einfachen Tools, das die Software und das von ihr installierte Sicherheitszertifikat entfernt.
Download Lenovo Superfish Adware-Uninstaller
Angeblich wurde der Laptop der Lenovo-Kundin in Folge der Vorinstallation von Superfish "beschädigt". Außerdem sollen die Firmen durch Eingriffe in ihre Privatsphäre und die Überwachung ihrer Browser-Nutzung Gewinn erwirtschaftet haben. Im Fall der Klägerin soll ein Lenovo Yoga 2 Notebook betroffen gewesen sein, bei dem die Adware angeblich dafür sorgte, dass auf einer Kunden-Website, für die sie einen Artikel verfasst hatte, plötzlich Werbung mit leichtbekleideten Frauen eingeblendet wurde.
Angeblich habe der Computer durch die Adware auch unter hoher Speichernutzung gelitten und es sei unnötig viel Brandbreite benötigt worden. Die Klägerin will von Lenovo und Superfish nun Schadenersatz erstreiten, weil sie die Probleme mit ihrem Rechner auf die Adware-Vorinstallation zurückführt. Ob dies von Erfolg gekrönt sein wird, darf jedoch bezweifelt werden.
Nach Angaben von Lenovo war Superfish Visual Discovery nur auf Systemen der hauseigenen IdeaPad P-, Y- und Z-Serien im Einsatz - nicht aber auf den Modellen der Yoga 2-Serie. Das Unternehmen wollte zu dem Thema laut dem Bericht kein Kommentar abgeben. Lenovo hatte eingestanden, dass man mit der Vorinstallation von Visual Discovery einen Fehler gemacht hatte. Kurz nach bekanntwerden des Problems reagiert das Unternehmen umgehend mit der Veröffentlichung eines einfachen Tools, das die Software und das von ihr installierte Sicherheitszertifikat entfernt.
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