Yahoo sperrt Adblock-Nutzern den Zugang zum E-Mail-Postfach
Die Scharmützel um die Nutzung von Werbeblockern und den Zugang zu kostenlosen Angeboten im Internet nimmt langsam aber sicher größere Dimensionen an. Jetzt ist auch der Portalbetreiber Yahoo in die Auseinandersetzung eingestiegen und verwehrt Anwendern, die mit Filter-Software gegen Anzeigen vorgehen den Web-Zugriff auf ihre E-Mails.
Aktuell dürfte es sich noch um einen Testlauf handeln. Doch laut einem Bericht des Magazins ZDNet gibt es bereits Berichte einer ganzen Reihe von Nutzern aus den USA, denen der Zugang zum kostenlosen E-Mail-Postfach verwehrt wurde, wenn sie die Seite mit einem aktiven Werbeblocker besuchten.
Die Techniker des Unternehmens scheinen die Maßnahme gerade schrittweise einzuführen. Erste Berichte gab es bereits zum Ende letzter Woche. Dabei war es wohl relativ schlau, nicht gleich eine komplette Blockade hochzuziehen, denn zwischenzeitlich hatte man mit einigen Problemen zu kämpfen. So gibt es Wortmeldungen von Anwendern, die auch nach der Abschaltung ihrer Filter-Software für das Yahoo-Portal zeitweise keinen Zugang zu ihrem Postfach bekamen.
Für das Unternehmen dürfte es dabei aber auch gut gelegen gekommen sein, dass andere vorgeprescht waren und man nun nachziehen kann. Denn die Firma, die heute quasi nur noch ein Schatten ihrer selbst ist, hat seit geraumer Zeit mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen und benötigt alle erdenklichen Einnahmequellen, um eventuell wieder auf die Füße zu kommen.
Die Techniker des Unternehmens scheinen die Maßnahme gerade schrittweise einzuführen. Erste Berichte gab es bereits zum Ende letzter Woche. Dabei war es wohl relativ schlau, nicht gleich eine komplette Blockade hochzuziehen, denn zwischenzeitlich hatte man mit einigen Problemen zu kämpfen. So gibt es Wortmeldungen von Anwendern, die auch nach der Abschaltung ihrer Filter-Software für das Yahoo-Portal zeitweise keinen Zugang zu ihrem Postfach bekamen.
Aussperrung aus der Kommunikation
Der Einstieg von Yahoo in die Sache ist auf verschiedenen Ebenen beachtenswert. Denn erstmals versperrte nicht etwa ein Medienangebot einer Reihe von Nutzern den Zugang zu ihrem Angebot. Yahoo ist einer der größten E-Mail-Dienstleister weltweit und sperrt damit eine noch unbekannte, aber wohl recht hohe Zahl von Usern erst einmal aus ihrer persönlichen Kommunikation aus, wenn sie versuchten, selbst die Bedingungen für die Nutzung des Services zu bestimmen.Für das Unternehmen dürfte es dabei aber auch gut gelegen gekommen sein, dass andere vorgeprescht waren und man nun nachziehen kann. Denn die Firma, die heute quasi nur noch ein Schatten ihrer selbst ist, hat seit geraumer Zeit mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen und benötigt alle erdenklichen Einnahmequellen, um eventuell wieder auf die Füße zu kommen.
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