Yahoo: Marissa Mayer bekommt im Fall einer Entlassung 55 Mio. $
Yahoo sucht derzeit einen Käufer, die Geschäfte des Internet-Pioniers laufen seit langem nicht mehr gut. Daran konnte auch die seit 2012 amtierende Chefin Marissa Mayer nicht viel ändern. Um ihre eigene Zukunft muss sich die ehemalige Google-Managerin hingegen keine Sorgen machen, da sie im Fall einer Kündigung eine mehr als nur satte Abfindung bekommen würde.
"Was ist der Preis des Scheiterns?" fragte sich der Guardian vor kurzem und schrieb, dass CEO Marissa Mayer als Gewinnerin des Yahoo-Verkaufes feststeht. Der Konzern sucht derzeit einen Käufer, will sich aber dabei keinen Druck auferlegen. Laut der Nachrichtenagentur Associated Press erwarten Analysten allerdings, dass das in den nächsten zwei Monaten passieren dürfte, als Preis wird ein Betrag zwischen vier und zehn Milliarden Dollar erwartet.
Auch andere Top-Manager des Konzerns bekommen großzügige Zahlungen in Millionenhöhe, bei Chief Revenue Officer Lisa Utzschneider sind es 19,9 Millionen Dollar, Chief Financial Officer Ken Goldman bessert seine eigenen Finanzen bei einer Entlassung um 16,1 Millionen Dollar auf.
Yahoo-Investoren sind über diese möglichen Zahlungen erwartungsgemäß alles andere als begeistert: "Ich glaube nicht, dass dieses Management-Team irgendetwas getan hat, um eine derart hohe Auszahlung zu rechtfertigen", sagte Eric Jackson, Managing Director der Mayer-kritischen Teilhaber-Gesellschaft SpringOwl Asset Management.
Siehe auch: Google soll angeblich Interesse an einer Yahoo-Übernahme haben
Rund 55 Millionen Dollar
Bei einem Verkauf ist es höchst unwahrscheinlich, dass Marissa Mayer an der Spitze des Konzerns bleibt. Das wird die 40-Jährige aber wohl kaum stören: Denn wie aktuelle Pflicht-Dokumente an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) verraten, bekommt Mayer im Fall eines unfreiwilligen Ausscheidens innerhalb eines Jahres nach der Übernahme 54,8 Millionen Dollar, teils in Aktien, teils als Überweisung.Auch andere Top-Manager des Konzerns bekommen großzügige Zahlungen in Millionenhöhe, bei Chief Revenue Officer Lisa Utzschneider sind es 19,9 Millionen Dollar, Chief Financial Officer Ken Goldman bessert seine eigenen Finanzen bei einer Entlassung um 16,1 Millionen Dollar auf.
Yahoo-Investoren sind über diese möglichen Zahlungen erwartungsgemäß alles andere als begeistert: "Ich glaube nicht, dass dieses Management-Team irgendetwas getan hat, um eine derart hohe Auszahlung zu rechtfertigen", sagte Eric Jackson, Managing Director der Mayer-kritischen Teilhaber-Gesellschaft SpringOwl Asset Management.
Siehe auch: Google soll angeblich Interesse an einer Yahoo-Übernahme haben
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