Windows 10: (Enterprise-)User können Datensammlung jetzt stoppen
Microsoft hat gestern mit der Auslieferung des sogenannten Windows 10 Herbst-Updates begonnen und damit die erste große Aktualisierung des neuen Betriebssystems veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehört dabei auch, dass man die Erhebung von Nutzungsdaten abschalten kann - was aber (vorerst?) nur für Enterprise-Kunden möglich ist.
Wie Windows-Chef Terry Myerson gestern bei der Bekanntgabe der Auslieferung von Windows 10 "Threshold 2" in Form der auch als Version 1511 bezeichneten Build 10586 an die breite Masse der Nutzer mitteilte, bekommen zumindest Unternehmenskunden mit dem ersten großen Update auch mehr Kontrolle über die von Microsoft erhobenen Telemetriedaten.
Windows 10 erfasst unter anderem, wie der Nutzer tippt - was aber auch Privat-User abschalten können.
Damit reagiert Microsoft auf die massive Kritik an der breit angelegten Erhebung von Nutzungsdaten durch das neue Betriebssystem. Nach dem Launch des neuen Betriebssystems war das Unternehmen dafür unter Feuer geraten und durfte sich deshalb wohl nicht nur von Privatkunden einige Beschwerden anhören. Offensichtlich sind auch viele große Firmenkunden wegen der Erfassung des Nutzerverhaltens skeptisch.
Man rate zwar dringend davon ab, die in den Systemeinstellungen von Windows 10 verankerte Option zur Deaktivierung der Nutzerdatenerfassung zu wählen, doch sei diese Möglichkeit aufgrund diverser Rückmeldungen von Unternehmenskunden nun trotzdem integriert worden, so Myerson. Er warb dafür, die Funktion nicht abzuschalten, weil sie Microsoft "hilft, ein sicheres, zuverlässiges und angenehmeres personalisiertes Erlebnis zu liefern", so der Windows Team-Chef im offiziellen Weblog der Entwickler.
Microsoft wolle weiterhin mit externen Experten zusammenarbeiten und das Feedback der Kunden zu diesem wichtigen Thema einfließen lassen, sagte er weiter. Die Abschaltung der von Kritiken als "Spionage" bezeichneten Erfassung von Telemetriedaten in Windows 10 bleibt wie erwähnt Enterprise-Kunden vorbehalten - die auch die entsprechende Version Windows 10 Enterprise einsetzen.
Microsoft besteht darauf, dass ohnehin ausschließlich anonymisierte Daten erhoben werden, die zudem verschlüsselt übertragen und sicher gespeichert wird. Für die Nutzer von Windows 10 Home oder Professional gibt es die offizielle Option zur Abschaltung der Datenerhebung nicht. Sie können allerdings Tools von Drittanbietern nutzen, wenn sie fürchten, von Microsoft "überwacht" zu werden. Je nachdem, wie das Feedback an den Softwarekonzern zu dem Thema in der kommenden Zeit ausfällt, dürfte ein Einlenken der Redmonder aber durchaus möglich sein.
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Windows 10 erfasst unter anderem, wie der Nutzer tippt - was aber auch Privat-User abschalten können.
Damit reagiert Microsoft auf die massive Kritik an der breit angelegten Erhebung von Nutzungsdaten durch das neue Betriebssystem. Nach dem Launch des neuen Betriebssystems war das Unternehmen dafür unter Feuer geraten und durfte sich deshalb wohl nicht nur von Privatkunden einige Beschwerden anhören. Offensichtlich sind auch viele große Firmenkunden wegen der Erfassung des Nutzerverhaltens skeptisch.
Man rate zwar dringend davon ab, die in den Systemeinstellungen von Windows 10 verankerte Option zur Deaktivierung der Nutzerdatenerfassung zu wählen, doch sei diese Möglichkeit aufgrund diverser Rückmeldungen von Unternehmenskunden nun trotzdem integriert worden, so Myerson. Er warb dafür, die Funktion nicht abzuschalten, weil sie Microsoft "hilft, ein sicheres, zuverlässiges und angenehmeres personalisiertes Erlebnis zu liefern", so der Windows Team-Chef im offiziellen Weblog der Entwickler.
Microsoft wolle weiterhin mit externen Experten zusammenarbeiten und das Feedback der Kunden zu diesem wichtigen Thema einfließen lassen, sagte er weiter. Die Abschaltung der von Kritiken als "Spionage" bezeichneten Erfassung von Telemetriedaten in Windows 10 bleibt wie erwähnt Enterprise-Kunden vorbehalten - die auch die entsprechende Version Windows 10 Enterprise einsetzen.
Microsoft besteht darauf, dass ohnehin ausschließlich anonymisierte Daten erhoben werden, die zudem verschlüsselt übertragen und sicher gespeichert wird. Für die Nutzer von Windows 10 Home oder Professional gibt es die offizielle Option zur Abschaltung der Datenerhebung nicht. Sie können allerdings Tools von Drittanbietern nutzen, wenn sie fürchten, von Microsoft "überwacht" zu werden. Je nachdem, wie das Feedback an den Softwarekonzern zu dem Thema in der kommenden Zeit ausfällt, dürfte ein Einlenken der Redmonder aber durchaus möglich sein.
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