Angespielt: Rise of the Tomb Raider - Laras spektakuläre Rückkehr
Das zweite Spiel mit der jungen Lara Croft, also seit dem Reboot von 2012, ist auf Konsolen zeitlich Microsoft-exklusiv. Das bedeutet, dass Rise of the Tomb Raider erst in einem Jahr für die PlayStation 4 zu haben sein wird. Die Frage ist natürlich: Müssen sich Sony-Spieler deswegen ärgern? So viel vorweg: Ja, ziemlich sogar.
Aber blicken wir zunächst kurz auf den Vorgänger zurück: 2012 wurde Lara Croft einem so genannten Reboot unterzogen, man "erfand" die Figur zu einem gewissen Teil neu. Das äußerte sich vor allem darin, dass Lara Croft jünger war, optisch etwas anders aussah (und glücklicherweise nicht mehr eine stark übertriebene Pornostar-Oberweite hatte) und noch am Anfang ihrer Karriere stand.
Lara wurde als noch unerfahren und verletzlich präsentiert, den Umgang mit Waffen musste sie erst lernen, das gelang ihr auch schnell und letztlich ging es beim Reboot wesentlich actionreicher (und auch brutaler) zu als bei früheren Spielen der Reihe. Der Rätselanteil war hingegen eher gering, zu gering für langjährige Fans. Aber letzteres war ein eher kleiner Makel, Tomb Raider war trotz einiger Schwächen ein sehr gutes bis ausgezeichnetes Spiel.
Spektakuläre Kletterpartie gleich zu Beginn
Die ersten Minuten erleben wir eine spektakuläre Kletterpartie durch die eisige Berglandschaft, damit sollen wohl auch Neulinge an die Spielmechanik herangeführt werden. Entsprechend ist das auch nicht besonders fordernd, aber ungemein sehenswert. Denn die grafische Umsetzung ist großteils phänomenal, vor allem die (zahlreichen) Sequenzen, bei denen man im Eis klettert, sind zum Staunen.
Denn das Eis glitzert und schimmert unter Sonneneinstrahlung und sieht einfach realistisch aus (zumindest aus den Augen eines Nicht-Eiskletterers). Das Gameplay ist ebenso atemberaubend, und das im wahrsten Sinn des Wortes: Denn bei manchen Sprüngen und Cliffhanger-artigen Kletterpassagen hält man durchaus kurz die Luft an.
Die Story erinnert durchaus an "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug", denn auch Papa Croft war auf der Suche nach ewigem Leben, das pseudo-religiöse Setting schafft aber eine spannende wie mysteriöse Ebene, die bei Indy wie auch Lara Spaß macht.
Da darf ein Abstecher in den Nahen Osten nicht fehlen, denn dort hat der Prophet seinen Ursprung. Dass es diesen bis nach Sibirien verschlägt, hängt damit zusammen, dass er schon damals seine Feinde hatte, nämlich die geheimnisvolle Organisation Trinity, vor der er flüchten musste. Mit der hat es Lara bis heute zu tun, da auch Trinity das Vermächtnis des Propheten jagt. Wer Trinity genau ist, erfährt man zunächst nicht, dieser Geheimbund hat aber so manche Parallele zu den Templern von Assassin's Creed.
"Exklusiv"
Nur für Xbox, zumindest vorerst. Diese Art der Exklusivität mit Ablaufdatum kann und muss man kritisieren, weil sie gewissermaßen weder Fisch noch Fleisch ist. Ob man das den Konsolenherstellern oder den Entwicklern bzw. Publishern dieser Praxis vorwerfen soll, ist natürlich eine Frage. Fakt ist aber im Fall von Rise of the Tomb Raider: Xbox-Nutzer können sich freuen. Sehr sogar.Aber blicken wir zunächst kurz auf den Vorgänger zurück: 2012 wurde Lara Croft einem so genannten Reboot unterzogen, man "erfand" die Figur zu einem gewissen Teil neu. Das äußerte sich vor allem darin, dass Lara Croft jünger war, optisch etwas anders aussah (und glücklicherweise nicht mehr eine stark übertriebene Pornostar-Oberweite hatte) und noch am Anfang ihrer Karriere stand.
Lara wurde als noch unerfahren und verletzlich präsentiert, den Umgang mit Waffen musste sie erst lernen, das gelang ihr auch schnell und letztlich ging es beim Reboot wesentlich actionreicher (und auch brutaler) zu als bei früheren Spielen der Reihe. Der Rätselanteil war hingegen eher gering, zu gering für langjährige Fans. Aber letzteres war ein eher kleiner Makel, Tomb Raider war trotz einiger Schwächen ein sehr gutes bis ausgezeichnetes Spiel.
Wie der erste Reboot-Teil, nur besser
Und Rise of the Tomb Raider macht es auf allen Ebenen besser und ist dadurch nicht nur ein fast, sondern mit Sicherheit ausgezeichnetes Spiel. Das merkt man schon in der ersten Stunde. Denn zunächst treffen wir Lara Croft in einer eisigen sibirischen Berglandschaft. Dort sucht sie in Begleitung ihres Freundes und Sidekicks Jonah nach einer verschollenen Stadt, warum und weshalb wissen wir aber zunächst noch nicht.
Spektakuläre Kletterpartie gleich zu Beginn
Die ersten Minuten erleben wir eine spektakuläre Kletterpartie durch die eisige Berglandschaft, damit sollen wohl auch Neulinge an die Spielmechanik herangeführt werden. Entsprechend ist das auch nicht besonders fordernd, aber ungemein sehenswert. Denn die grafische Umsetzung ist großteils phänomenal, vor allem die (zahlreichen) Sequenzen, bei denen man im Eis klettert, sind zum Staunen.
Denn das Eis glitzert und schimmert unter Sonneneinstrahlung und sieht einfach realistisch aus (zumindest aus den Augen eines Nicht-Eiskletterers). Das Gameplay ist ebenso atemberaubend, und das im wahrsten Sinn des Wortes: Denn bei manchen Sprüngen und Cliffhanger-artigen Kletterpassagen hält man durchaus kurz die Luft an.
Pseudo-religiöse Story
Recht bald ist aber mal Pause in Sibirien (das aber Hauptschauplatz ist) und es gibt einen Rückblick darauf, wie Lara dort überhaupt gelandet ist. Das Ganze hat mit der Arbeit ihres Vaters zu tun, diese greift sie auf und macht sich auf die Spuren eines mysteriösen Propheten, der eine Art Alternativ-Jesus darstellt.Die Story erinnert durchaus an "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug", denn auch Papa Croft war auf der Suche nach ewigem Leben, das pseudo-religiöse Setting schafft aber eine spannende wie mysteriöse Ebene, die bei Indy wie auch Lara Spaß macht.
Da darf ein Abstecher in den Nahen Osten nicht fehlen, denn dort hat der Prophet seinen Ursprung. Dass es diesen bis nach Sibirien verschlägt, hängt damit zusammen, dass er schon damals seine Feinde hatte, nämlich die geheimnisvolle Organisation Trinity, vor der er flüchten musste. Mit der hat es Lara bis heute zu tun, da auch Trinity das Vermächtnis des Propheten jagt. Wer Trinity genau ist, erfährt man zunächst nicht, dieser Geheimbund hat aber so manche Parallele zu den Templern von Assassin's Creed.
Stealth Raider
Spielerisch hat sich einiges getan: Das Gameplay hat sich aber natürlich nicht fundamental geändert, wurde sinnvoll erweitert. Das äußert sich vor allem in den neuen Schleich-Möglichkeiten. Lara hat jetzt deutlich mehr Wege, die Gegner lautlos auszuschalten oder sie abzulenken, auch neue Waffen-Fähigkeiten wie beispielsweise Giftpfeile sind dazugekommen.
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