Angespielt: Rise of the Tomb Raider - Laras spektakuläre Rückkehr
Charaktersystem und Crafting wurden erweitert bzw. aufgebohrt. Beim Verbessern der Fähigkeiten von Lara gibt es nun mehr Auswahl, was in erster Linie auch mit den erweiterten Gameplay-Möglichkeiten wie dem erwähnten Schleichen zusammenhängt. Das Crafting funktioniert nun nicht mehr mit einer Ressource für alle Fälle, stattdessen sind nun mehrere zu suchen, Holz und Federn etwa für Pfeile. Einen großen Unterschied zur früheren Lösung macht das aber nicht, da das Material nicht gerade rar ist.
Interessant ist auch ein weiteres neues Feature, nämlich Sprachen: Lara stößt immer wieder auf Inschriften und sonstige Informationen, die sie zunächst nicht entziffern kann. Nur wenn sie fleißig diverse Texte (Griechisch, Russisch etc.) liest, die sie während des Abenteuers vorfindet, und die jeweilige Sprache auffrischt, kann Lara dann auch Schwierigeres übersetzen.
Es gibt viel zu entdecken
Der Besuch der (nun zahlreichen) Gruften ist dieses Mal übrigens lohnenswerter als im ersten Teil, denn für das Absolvieren der herausfordernden Rätsel und Kletterpassagen gibt es nun auch sinnvolle Belohnungen, nämlich Fähigkeiten.
Rise of the Tomb Raider ist damit zu einem relevanten Teil ein Open World-Spiel, allerdings ohne den schnöden "Alltag", der in diesem Genre üblich ist. Diese zielgerichtete Ausrichtung erspart zwar so manchen Leerlauf, das können so manche aber auch vermissen, da genau das den Reiz dieses Genres ausmacht.
Wer den Reboot aber schon sehr vielversprechend fand, der wird auch bei Rise of the Tomb Raider bzw. jetzt erst recht seinen Spaß haben. Denn Lara ist nun nicht mehr ganz so "verletzlich" (in Teil 1 war sie mitunter doch ein ziemlicher "Jammerlappen"), sie ist eher die Action-Archäologin, die man aus früheren Zeiten kennt.
Allerdings sollten erfahrene Gamer den Schwierigkeitsgrad von Anfang an höher stellen, da die Gegner auch dieses Mal nicht gerade die intelligentesten sind und sich auf stark geskripteten Bahnen bewegen.
Dass die Story selbst nicht sonderlich originell ist und so manches Klischee bietet, mag manche stören, wir hatten damit aber kein großes Problem. Im Gegenteil: Wir fühlten uns (angenehm) an die Abenteuer der Doktoren Jones Junior und Senior erinnert. Ein bisschen Augenzwinkern nach Indy-Vorbild könnte aber auch Lara vertragen, aber das ist ebenfalls Jammern auf hohem Niveau.
Schwimmen und Rätsel
Die Entwickler haben sich wohl auch die Kritik bezüglich der Rätsel zu Herzen genommen, da man nun auch diese zahlreicher vorfindet. Häufig sind es Wasserrätsel, bei denen man den Wasserspiegel in einer Höhle oder ähnlichem Raum ansteigen lassen muss. Diese sind nun auch deshalb möglich, weil Lara jetzt auch schwimmen kann.Interessant ist auch ein weiteres neues Feature, nämlich Sprachen: Lara stößt immer wieder auf Inschriften und sonstige Informationen, die sie zunächst nicht entziffern kann. Nur wenn sie fleißig diverse Texte (Griechisch, Russisch etc.) liest, die sie während des Abenteuers vorfindet, und die jeweilige Sprache auffrischt, kann Lara dann auch Schwierigeres übersetzen.
Es gibt viel zu entdecken
Abenteuerspielplatz
Überhaupt sind die Schauplätze wie die sibirische Wildnis und der alte Sowjet-Stützpunkt ein Abenteuerspielplatz für Fräulein Croft, erneute Besuche sind dabei explizit vorgesehen, da man bestimmte Bereiche erst betreten kann, wenn man neue Ausrüstung erhalten hat.Der Besuch der (nun zahlreichen) Gruften ist dieses Mal übrigens lohnenswerter als im ersten Teil, denn für das Absolvieren der herausfordernden Rätsel und Kletterpassagen gibt es nun auch sinnvolle Belohnungen, nämlich Fähigkeiten.
Rise of the Tomb Raider ist damit zu einem relevanten Teil ein Open World-Spiel, allerdings ohne den schnöden "Alltag", der in diesem Genre üblich ist. Diese zielgerichtete Ausrichtung erspart zwar so manchen Leerlauf, das können so manche aber auch vermissen, da genau das den Reiz dieses Genres ausmacht.
Fazit
Rise of the Tomb Raider ist zweifellos ein erstklassiges Spiel, das gegenüber dem Vorgänger in fast jeder Hinsicht zulegen konnte. Allerdings ist es nicht unbedingt ein Spiel für jeden: Wer mit der grundsätzlichen Ausrichtung der ersten Ausgabe des Reboots nicht zurechtkam, der wird auch mit Teil 2 seine Probleme haben.Wer den Reboot aber schon sehr vielversprechend fand, der wird auch bei Rise of the Tomb Raider bzw. jetzt erst recht seinen Spaß haben. Denn Lara ist nun nicht mehr ganz so "verletzlich" (in Teil 1 war sie mitunter doch ein ziemlicher "Jammerlappen"), sie ist eher die Action-Archäologin, die man aus früheren Zeiten kennt.
Allerdings sollten erfahrene Gamer den Schwierigkeitsgrad von Anfang an höher stellen, da die Gegner auch dieses Mal nicht gerade die intelligentesten sind und sich auf stark geskripteten Bahnen bewegen.
Dass die Story selbst nicht sonderlich originell ist und so manches Klischee bietet, mag manche stören, wir hatten damit aber kein großes Problem. Im Gegenteil: Wir fühlten uns (angenehm) an die Abenteuer der Doktoren Jones Junior und Senior erinnert. Ein bisschen Augenzwinkern nach Indy-Vorbild könnte aber auch Lara vertragen, aber das ist ebenfalls Jammern auf hohem Niveau.
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