Fast & Furious: TV-Serie für 2028 erhält offiziell grünes Licht

Der zu NBC gehörende Streamingdienst Peacock entwickelt die erste Realserie zum Action-Franchise Fast & Furious. Unter der Leitung der Showrunner Mike Daniels und Wolfe Coleman soll das Projekt im Jahr 2028 gemeinsam mit dem letzten Film Premiere feiern.
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Universal
  • Peacock plant für 2028 die erste Realserie im Fast-&-Furious-Universum
  • Mike Daniels und Wolfe Coleman fungieren als Autoren sowie Showrunner
  • Vin Diesel begleitet das Projekt gemeinsam mit Partnern als Produzent
  • Bisher spielte die erfolgreiche Action-Filmreihe über 7 Milliarden Dollar ein
  • Das Kinofinale Fast Forever startet voraussichtlich am 17. März 2028
  • Die Produktion der Serie übernimmt das Studio Universal Television

Serie zum Action-Franchise

Der US-amerikanische Streamingdienst Peacock hat offiziell grünes Licht für eine erste Live-Action-Serie im Universum von Fast & Furious gegeben. Die Fernsehadaption soll im Jahr 2028 Premiere feiern, womit der Start zeitgleich mit dem elften und letzten Kinofilm der Hauptreihe erfolgen soll. Als federführendes Produktionsstudio agiert Universal Television.

Die inhaltliche Verantwortung übernehmen Mike Daniels und Wolfe Coleman, die sowohl die Drehbücher schreiben als auch als Showrunner fungieren. Vin Diesel, der Hauptdarsteller der Filme, begleitet das Projekt als ausführender Produzent. Zwar hatte es in der Vergangenheit mit Spy Racers bereits eine Animationsserie bei Netflix gegeben, nun folgt jedoch der erste Vorstoß in den Bereich der realverfilmten Serien.


Entwicklung und Hintergründe

Wie Deadline berichtet, greift man damit laut Vin Diesel den langjährigen Wunsch der Fans nach einer Erweiterung der Charaktergeschichten auf. Vin Diesel hatte entsprechende Pläne bereits im Mai auf einer Veranstaltung von NBCUniversal angedeutet. Damals war noch von vier potenziellen Formaten die Rede. Inzwischen stellte der Streaming-Anbieter jedoch klar, dass sich derzeit nur das eine Projekt aktiv in der Entwicklung befindet.

Das Action-Franchise feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und gehört zu den finanziell erfolgreichsten Marken von NBCUniversal. Seit dem Start im Jahr 2001 haben die Kinofilme weltweit mehr als sieben Milliarden Dollar (etwa sechs Milliarden Euro) eingespielt. Neben Diesel sind auch langjährige Produzenten der Filmreihe, darunter Neal H. Moritz und Chris Morgan, an der neuen Serienproduktion beteiligt.

Abschluss im Kino

Parallel zur Fernsehadaption steuert die Kernreihe auf ihr Ende zu. Der elfte Film mit dem Titel Fast Forever soll am 17. März 2028 in die Kinos kommen. Laut Vin Diesel soll das Finale wieder in Los Angeles spielen und sich stärker auf die ursprüngliche Straßenrennen-Kultur fokussieren. Zudem sei eine Wiedervereinigung der Charaktere Dominic Toretto und Brian O'Conner geplant.

Konkrete Details zur Handlung oder ein offizieller Titel der Serie sind bislang nicht bekannt. Da der Darsteller von Brian O'Conner, Paul Walker, bereits verstorben ist, fragen sich Fans, wie der Charakter zurückkehren soll. Einem Bericht zufolge schlug Walkers Bruder vor, dafür künstliche Intelligenz einzusetzen - die Idee wird aber unter Schauspielern wohl wenig Anklang finden.

Freut ihr euch auf eine Serie im Universum von Fast & Furious oder sollte das Franchise nach dem elften Film enden? Teilt eure Meinungen gerne mit uns in den Kommentaren!

Siehe auch:
Witold Pryjda

Senior Redakteur

Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.

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