Windows 10: Alte Systemsteuerung steht weiter auf der Abschussliste
Microsoft liefert Windows 10 bisher sowohl mit der neuen Settings-App als auch der alten Systemsteuerung aus. Obwohl sich der Abschied von der Systemsteuerung bereits während der Entwicklung ankündigte, ist sie auch in der noch aktuellen "RTM"-Build 10240 enthalten - langfristig steht sie aber auf der Abschussliste, wie Microsoft-Mitarbeiter jetzt bestätigten.
Wie der Chef von Microsofts Windows Insider-Programm Gabriel Aul und Communications-Manager Brandon LeBlanc jetzt über Twitter verlauten ließen, wird das neue in Form einer Universal-App ausgeführte Einstellungs-Menü in Zukunft an die Stelle der klassischen Systemsteuerung treten. Wann dies der Fall sein wird, ließen die beiden Microsoft-Vertreter jedoch offen.
Windows 10: Neue Settings-App und alte Systemsteuerung koexistieren
LeBlanc sagte weiter, dass der Grund für das weitere Bestehen der Systemsteuerung in Windows 10 aktuell natürlich der Umstand ist, dass noch nicht alle Einstellungsmöglichkeiten in die neue Settings-App übertragen wurden. Er selbst habe aber die Systemsteuerung seit Monaten nicht mehr anrühren müssen, weil eben die wichtigsten Einstellungen schon Teil der neuen App sind.
Gabe Aul, der für die Erprobung der diversen Vorabversionen von Windows 10 verantwortlich ist, ergänzte, dass sich durch die Existenz von zwei Implementationen der gleichen Funktionen natürlich auch Nachteile beim Umgang mit dem Code und den vorhandenen Ressourcen des jeweiligen Rechners ergeben würden. So sorge das Vorhandensein der Systemsteuerung und der Settings-App für eine größere Komplexität in Sachen Code und es würde mehr Platz auf Festplatte und im Arbeitsspeicher belegt.
Letztlich sei der Schritt zu einem einzigen verbleibenden Einstellungsmenü schlicht effektiver, so Aul weiter. Ursprünglich hatte Microsoft schon unter Windows 8 eine im neuen modernen Design gehaltene App für die Verwaltung der diversen Einstellungen integriert, doch diese konnte die Systemsteuerung mit ihren unzähligen Möglichkeiten bisher nicht ablösen. In Windows 10 wurde die App inzwischen durch eine neue Version ersetzt, die zwar bereits mehr kann, aber eben immer noch nicht all die Steuerungsmöglichkeiten bietet, die man vom alten Control Panel kennt.
Windows 10: Neue Settings-App und alte Systemsteuerung koexistieren
LeBlanc sagte weiter, dass der Grund für das weitere Bestehen der Systemsteuerung in Windows 10 aktuell natürlich der Umstand ist, dass noch nicht alle Einstellungsmöglichkeiten in die neue Settings-App übertragen wurden. Er selbst habe aber die Systemsteuerung seit Monaten nicht mehr anrühren müssen, weil eben die wichtigsten Einstellungen schon Teil der neuen App sind.
Gabe Aul, der für die Erprobung der diversen Vorabversionen von Windows 10 verantwortlich ist, ergänzte, dass sich durch die Existenz von zwei Implementationen der gleichen Funktionen natürlich auch Nachteile beim Umgang mit dem Code und den vorhandenen Ressourcen des jeweiligen Rechners ergeben würden. So sorge das Vorhandensein der Systemsteuerung und der Settings-App für eine größere Komplexität in Sachen Code und es würde mehr Platz auf Festplatte und im Arbeitsspeicher belegt.
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