Google stellt Geld für Flüchtlingshilfe bereit & organisiert Spenden
Der Suchmaschinenkonzern Google hat einen finanziellen Beitrag zur Flüchtlings-Hilfe angekündigt. Das US-Unternehmen reiht sich damit unter jenen ein, die in der größten Migrationsbewegung seit dem zweiten Weltkrieg versuchen, den Betroffenen ein menschenwürdiges Dasein oder gar erst einmal das Überleben zu ermöglichen.
Laut Jacqueline Fuller, der Leiterin von Googles Wohltätigkeits-Sparte Google.org, werde der Konzern umgehend eine Million Euro für verschiedene Organisationen zur Verfügung stellen. Das Geld fließe an jene, die in "vorderster Linie humanitäre Hilfe für Migranten und Geflüchtete leisten", erklärte sie.
Konkret fließen die Spenden von Google an drei Verbände: Das von Albert Einstein mitgegründete und hauptsächlich in den USA bekannte International Rescue Committee (IRC), Médecins Sans Frontières (Ärzte ohne Grenzen), die unter anderem auch im Mittelmeer mit einem eigenen Schiff unterwegs sind, um Flüchtlinge in Seenot zu retten, und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, das vor allem in Brennpunkten Soforthilfe leistet. "Diese Organisationen bieten essenzielle Hilfe an und sorgen unter anderem für Obdach, Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung", so Fuller.
In einem weiteren Schritt wird das Unternehmen in Kürze über Google.org eine Webseite bereitstellen, über die auch Nutzer spenden können, die sonst bisher keinen Anlaufpunkt für sich finden konnten. Das Besondere hieran wird sein, dass Google den dort eingehenden Betrag aus eigenen Mitteln noch einmal verdoppeln wird.
Aus den Ausführungen Fullers wird deutlich, dass Google mit der Aktion auf die dramatische Entwicklung im Nahen Osten, Afrika und Europa reagiert, die anhand der Zahlen des UNHCR nur sehr abstrakt wiedergegeben werden kann. Demnach hat sich die Zahl der Asylanträge von Flüchtlingen über 38 Länder Europas hinweg seit 2013 um 24 Prozent gesteigert. Vor allem der Krieg in Syrien, aber auch in umliegenden Regionen haben dazu geführt, dass viele Millionen Menschen auf der Flucht sind.
Lange haben die meisten von ihnen vor allem in den Ländern im Nahen Osten ausgeharrt - in der Hoffnung, dass sich die Lage wieder bessert und eine Rückkehr in die Heimat möglich wird. Das ist allerdings erkennbar nicht der Fall und zunehmend versuchen Menschen in Staaten zu gelangen, in denen auch längerfristig eine lebenswertere Perspektive für sie und vor allem auch ihre Kinder zu sehen ist, als in einem riesigen Flüchtlingscamp, wo man ständig auf karge Hilfen von Außen angewiesen ist.
Konkret fließen die Spenden von Google an drei Verbände: Das von Albert Einstein mitgegründete und hauptsächlich in den USA bekannte International Rescue Committee (IRC), Médecins Sans Frontières (Ärzte ohne Grenzen), die unter anderem auch im Mittelmeer mit einem eigenen Schiff unterwegs sind, um Flüchtlinge in Seenot zu retten, und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, das vor allem in Brennpunkten Soforthilfe leistet. "Diese Organisationen bieten essenzielle Hilfe an und sorgen unter anderem für Obdach, Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung", so Fuller.
In einem weiteren Schritt wird das Unternehmen in Kürze über Google.org eine Webseite bereitstellen, über die auch Nutzer spenden können, die sonst bisher keinen Anlaufpunkt für sich finden konnten. Das Besondere hieran wird sein, dass Google den dort eingehenden Betrag aus eigenen Mitteln noch einmal verdoppeln wird.
Aus den Ausführungen Fullers wird deutlich, dass Google mit der Aktion auf die dramatische Entwicklung im Nahen Osten, Afrika und Europa reagiert, die anhand der Zahlen des UNHCR nur sehr abstrakt wiedergegeben werden kann. Demnach hat sich die Zahl der Asylanträge von Flüchtlingen über 38 Länder Europas hinweg seit 2013 um 24 Prozent gesteigert. Vor allem der Krieg in Syrien, aber auch in umliegenden Regionen haben dazu geführt, dass viele Millionen Menschen auf der Flucht sind.
Lange haben die meisten von ihnen vor allem in den Ländern im Nahen Osten ausgeharrt - in der Hoffnung, dass sich die Lage wieder bessert und eine Rückkehr in die Heimat möglich wird. Das ist allerdings erkennbar nicht der Fall und zunehmend versuchen Menschen in Staaten zu gelangen, in denen auch längerfristig eine lebenswertere Perspektive für sie und vor allem auch ihre Kinder zu sehen ist, als in einem riesigen Flüchtlingscamp, wo man ständig auf karge Hilfen von Außen angewiesen ist.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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