Akkus werden in der nächsten Zeit sehr viel billiger
Die Speicherung von elektrischer Energie ist bei allen Fortschritten in den letzten Jahren noch immer ein Problem. Allerdings sollen die Preise für diverse Akku-Technologien in den kommenden Jahren zum Teil rapide nach unten gehen - vor allem bei den am weitesten verbreiteten Verfahren.
Infografik: Preisverfall bei Akkus
Bei allen technischen Fortschritten kommt immer wieder der Eindruck auf, dass es ausgerechnet im Bereich der Akkus nicht so recht vorangeht. Allerdings trügt hier der Schein und die Speicherdichten haben sich durchaus bereits rapide verbessert - insbesondere, da man bedenken muss, dass im Grunde erst seit rund 20 Jahren verstärkt in dem Bereich geforscht wird - vorher gab es im Grunde kaum Massenanwendungen, die Stromspeicher benötigten, die mit klassischen Batterien nicht hinreichend zu versorgen gewesen wären.
Das zunehmende Interesse an portablen Computern, Mobiltelefonen und inzwischen auch der Fokus auf E-Mobilität und erneuerbare Energieträger sorgten dafür, dass den Akku-Forschern in den letzten Jahren immer mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt wurden. Die Ergebnisse ihrer Arbeit, die nun nach und nach auf den Markt kommen, lassen auch die Preise purzeln.
Ebenfalls stark sinkende Kosten lassen sich demnach bei Redox-Flow-Batterien erwarten, die eher für größere Anwendungen geeignet sind. Diese dienen beispielsweise als Pufferspeicher bei Windkraft-Anlagen, um unterschiedlich starke Windstärken über längere Zeiträume auszugleichen. Experimente laufen aber auch für den Einsatz in Elektroautos. Hier rechnet man mit einem Preisverfall um die 40 Prozent in den kommenden Jahren.
Auch bei verschiedenen anderen Akku-Technologien werden sinkende Preise erwartet - auch wenn diese nicht immer auch in ähnlich starkem Rahmen ausfallen. Die Autoren der Studie gehen grundsätzlich aber davon aus, dass sich in dem Bereich eine ähnliche Entwicklung wie bei Solarzellen anbahnt, die in den letzten Jahren ebenfalls wesentlich billiger geworden sind.
Infografik: Preisverfall bei Akkus
Bei allen technischen Fortschritten kommt immer wieder der Eindruck auf, dass es ausgerechnet im Bereich der Akkus nicht so recht vorangeht. Allerdings trügt hier der Schein und die Speicherdichten haben sich durchaus bereits rapide verbessert - insbesondere, da man bedenken muss, dass im Grunde erst seit rund 20 Jahren verstärkt in dem Bereich geforscht wird - vorher gab es im Grunde kaum Massenanwendungen, die Stromspeicher benötigten, die mit klassischen Batterien nicht hinreichend zu versorgen gewesen wären.
Das zunehmende Interesse an portablen Computern, Mobiltelefonen und inzwischen auch der Fokus auf E-Mobilität und erneuerbare Energieträger sorgten dafür, dass den Akku-Forschern in den letzten Jahren immer mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt wurden. Die Ergebnisse ihrer Arbeit, die nun nach und nach auf den Markt kommen, lassen auch die Preise purzeln.
Lithium-Ionen-Akkus bald für die Hälfte
Eine aktuelle Untersuchung des Weltmarktes durch die Australian Renewable Energy Agency (ARENA) zeigt, dass vor allem die aktuell weit verbreitete Lithium-Ionen-Technologie binnen der kommenden fünf Jahre wesentlich billiger wird: Die Prognosen gehen hier von einem Preisverfall von um die 60 Prozent aus. Im vergangenen Jahr kostete ein entsprechender Akku, mit dem eine Kilowattstunde gespeichert werden konnte, rund 550 Dollar. Es sei davon auszugehen, so hieß es, dass der Preis im Jahr 2020 bei nur noch rund 200 Dollar liegen werde.Ebenfalls stark sinkende Kosten lassen sich demnach bei Redox-Flow-Batterien erwarten, die eher für größere Anwendungen geeignet sind. Diese dienen beispielsweise als Pufferspeicher bei Windkraft-Anlagen, um unterschiedlich starke Windstärken über längere Zeiträume auszugleichen. Experimente laufen aber auch für den Einsatz in Elektroautos. Hier rechnet man mit einem Preisverfall um die 40 Prozent in den kommenden Jahren.
Auch bei verschiedenen anderen Akku-Technologien werden sinkende Preise erwartet - auch wenn diese nicht immer auch in ähnlich starkem Rahmen ausfallen. Die Autoren der Studie gehen grundsätzlich aber davon aus, dass sich in dem Bereich eine ähnliche Entwicklung wie bei Solarzellen anbahnt, die in den letzten Jahren ebenfalls wesentlich billiger geworden sind.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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