Neue Technologie ermöglicht Akkus in beliebiger Form aus 3D-Drucker
Eine neue Akku-Technologie soll es Produktdesignern zukünftig ermöglichen, Stromspeicher in allen denkbaren Formen zu produzieren. Je nach Bedarf kann das benötigte Material schlicht mit einer ähnlichen Methode ausgedruckt werden, wie man sie von 3D-Druckern kennt.
Akku-Prototypen
Bisher ist die Vielfalt der möglichen Formen sehr eingeschränkt. Dies liegt daran, dass effektive Akkus am besten als Lithium-Ionen-Systeme produziert werden, bei denen es auf ein flüssiges Elektrolyt ankommt. Feststoff-Techniken, die deutlich flexibler einsetzbar sind, hatten bisher verschiedene gravierende Nachteile - vor allem die wesentlich kürzere Lebensdauer. Doch auf dem Gebiet gab es in der letzten Zeit erhebliche Fortschritte.
"Bisher gibt es schlicht keine Lithium-Ionen-Akkus aus Feststoffen auf dem Markt", erklärte Corie Cobb vom renommierten Forschungslabor Xerox PARC. Aktuell führt an dieser Technologie aber letztlich kaum ein Weg vorbei. Am südkoreanischen Forschungsinstitut in Ulsan hat man nun aber doch ein Verfahren gefunden, wie sich langlebigere Feststoff-Lithium-Ionen-Akkus in diversen Formen produzieren lassen.
Als Elektrolyt kommt dabei ein Material zum Einsatz, das sich im Wesentlichen aus Aluminium-Nanopartikeln und Lithium zusammensetzt. Dieses wird dabei mit einem bestimmten Polymer versetzt, das man mit ultraviolettem Licht härten kann. Im Ergebnis lassen sich damit sehr flexibel Akkus bauen und in gewünschter Form in Produkte einfügen.
Der Werkstoff hat außerdem den Vorteil, dass er vor der Härtung etwa einen Flüssigkeitsgrad von Ketchup aufweist, erklärte Projektleiter Sang-Young Lee. Dadurch kann er ideal durch einen Druckkopf in Form gebracht werden. Direkt hinter der Düse sorgt dann eine UV-Lampe für das Aushärten. Dadurch lassen sich beispielsweise Akkus im 3D-Druck herstellen, die in der Form eines Brillenbügels Datenbrillen mit Energie versorgen können. Grundsätzlich sind der Fantasie auch für verschiedenste andere Anwendungen kaum Grenzen gesetzt.
Akku-Prototypen
Bisher ist die Vielfalt der möglichen Formen sehr eingeschränkt. Dies liegt daran, dass effektive Akkus am besten als Lithium-Ionen-Systeme produziert werden, bei denen es auf ein flüssiges Elektrolyt ankommt. Feststoff-Techniken, die deutlich flexibler einsetzbar sind, hatten bisher verschiedene gravierende Nachteile - vor allem die wesentlich kürzere Lebensdauer. Doch auf dem Gebiet gab es in der letzten Zeit erhebliche Fortschritte.
"Bisher gibt es schlicht keine Lithium-Ionen-Akkus aus Feststoffen auf dem Markt", erklärte Corie Cobb vom renommierten Forschungslabor Xerox PARC. Aktuell führt an dieser Technologie aber letztlich kaum ein Weg vorbei. Am südkoreanischen Forschungsinstitut in Ulsan hat man nun aber doch ein Verfahren gefunden, wie sich langlebigere Feststoff-Lithium-Ionen-Akkus in diversen Formen produzieren lassen.
Als Elektrolyt kommt dabei ein Material zum Einsatz, das sich im Wesentlichen aus Aluminium-Nanopartikeln und Lithium zusammensetzt. Dieses wird dabei mit einem bestimmten Polymer versetzt, das man mit ultraviolettem Licht härten kann. Im Ergebnis lassen sich damit sehr flexibel Akkus bauen und in gewünschter Form in Produkte einfügen.
Der Werkstoff hat außerdem den Vorteil, dass er vor der Härtung etwa einen Flüssigkeitsgrad von Ketchup aufweist, erklärte Projektleiter Sang-Young Lee. Dadurch kann er ideal durch einen Druckkopf in Form gebracht werden. Direkt hinter der Düse sorgt dann eine UV-Lampe für das Aushärten. Dadurch lassen sich beispielsweise Akkus im 3D-Druck herstellen, die in der Form eines Brillenbügels Datenbrillen mit Energie versorgen können. Grundsätzlich sind der Fantasie auch für verschiedenste andere Anwendungen kaum Grenzen gesetzt.
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