Huawei: Minimale Änderungen erlauben sehr schnelles Akku-Laden
Die Forschung an Akkus macht in der letzten Zeit zwar immer wieder Fortschritte, doch dauert es oft, bis die jeweiligen Technologien aus den Forschungslaboren der Universitäten bis zum Nutzer gelangen. Mit einer Neuentwicklung von Huawei könnte dies nun anders werden.
Das Unternehmen stellte den Prototypen eines neuen Akkus vor, der zwar nicht unbedingt wesentlich längere Laufzeiten verspricht, dafür im Zweifelsfall aber äußerst schnell wieder geladen werden kann. Binnen nur fünf Minuten soll ein leerer Stromspeicher dabei auf etwa die Hälfte seiner Gesamtkapazität gefüllt werden können.
Das Positive an der Neuentwicklung: Huawei setzt hier weiterhin auf die bewährte Lithium-Ionen-Technik, so dass bei der Produktion der Akkus keine neuen Prozesstechnologien eingesetzt werden müssen. Der einzige Unterschied besteht im wesentlichen darin, dass die Anode mit einigen Graphit-Atomen durchsetzt worden ist.
Allein dies sorgt in der richtigen Menge offenbar für eine ordentliche Beschleunigung des Ladevorgangs, wie die Huawei-Entwickler auf einer Konferenz in Japan demonstrierten. In einem ersten Durchlauf setzten sie einen Akku mit 600 mAh ein, der nach nur zwei Minuten zu 68 Prozent gefüllt war. Allerdings eignet sich ein solcher eher kaum für den Einsatz in modernen Smartphones, die deutlich mehr Energie benötigen.
Aber auch die Vorführung mit einem Akku, dessen Kapazität mit 3.000 mAh schon klar im Bereich der Smartphone-Standards lag, zeigte gute Ergebnisse. Bei diesem konnte binnen fünf Minuten eine Ladung von 48 Prozent erreicht werden. Dies sollte ausreichen, um nach einer kurzen Pause an einer Steckdose in den meisten Fällen über den Rest des Tages zu kommen.
Den Huawei-Entwicklern war es dabei auch wichtig zu betonen, dass die schnelle Energieaufnahme keine einmalige Sache eines frischen Akkus ist. Man habe das Verfahren in Tests viele Male wiederholt und auch die beschleunigte Befüllung der Stromspeicher sorgt nicht für eine verkürzte Lebensdauer. Auch wenn aktuell noch kein genauer Zeitrahmen feststeht, dürfte der Hersteller die neue Technologie doch relativ schnell in seinen Produkten zum Einsatz bringen.
Das Positive an der Neuentwicklung: Huawei setzt hier weiterhin auf die bewährte Lithium-Ionen-Technik, so dass bei der Produktion der Akkus keine neuen Prozesstechnologien eingesetzt werden müssen. Der einzige Unterschied besteht im wesentlichen darin, dass die Anode mit einigen Graphit-Atomen durchsetzt worden ist.
Allein dies sorgt in der richtigen Menge offenbar für eine ordentliche Beschleunigung des Ladevorgangs, wie die Huawei-Entwickler auf einer Konferenz in Japan demonstrierten. In einem ersten Durchlauf setzten sie einen Akku mit 600 mAh ein, der nach nur zwei Minuten zu 68 Prozent gefüllt war. Allerdings eignet sich ein solcher eher kaum für den Einsatz in modernen Smartphones, die deutlich mehr Energie benötigen.
Aber auch die Vorführung mit einem Akku, dessen Kapazität mit 3.000 mAh schon klar im Bereich der Smartphone-Standards lag, zeigte gute Ergebnisse. Bei diesem konnte binnen fünf Minuten eine Ladung von 48 Prozent erreicht werden. Dies sollte ausreichen, um nach einer kurzen Pause an einer Steckdose in den meisten Fällen über den Rest des Tages zu kommen.
Den Huawei-Entwicklern war es dabei auch wichtig zu betonen, dass die schnelle Energieaufnahme keine einmalige Sache eines frischen Akkus ist. Man habe das Verfahren in Tests viele Male wiederholt und auch die beschleunigte Befüllung der Stromspeicher sorgt nicht für eine verkürzte Lebensdauer. Auch wenn aktuell noch kein genauer Zeitrahmen feststeht, dürfte der Hersteller die neue Technologie doch relativ schnell in seinen Produkten zum Einsatz bringen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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