Bing in Android-Apps soll Google auf der eigenen Plattform zusetzen
Der Software-Konzern Microsoft wird es Entwicklern erleichtern, seine Suchmaschine Bing direkt in eigene Anwendungen zu integrieren. Dabei richtet man sich vor allem an Programmierer, die ihre Apps auf der konkurrierenden Plattform Android zum Einsatz bringen und will Google so etwas auf eigenem Terrain entgegensetzen.
Ab dem Herbst soll der Einsatz von Bing in Android-Apps möglich sein. Nutzer sollen die Anwendungen dann nicht mehr unbedingt verlassen müssen, um nach weitergehenden Informationen zu suchen. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt dann in Form so genannter Snapshots, die sich von den gewohnten Trefferlisten in der Suchmaschine unterscheiden. Über die API werden hier Widgets zurückgeliefert, die bereits auf eine Darstellung auf dem Mobilgerät optimiert sind.
Einen ersten Eindruck, wie das Ganze einmal auch in der Software externer Anbieter funktionieren kann, zeigt eine neue Version der Android-App von Bing, die ab heute verfügbar ist. Wenn der Nutzer hier nun etwas länger auf den Home-Button drückt, beginnt die entsprechende Funktion die Inhalte auf dem Display zu analysieren und liefert anschließend passende Suchergebnisse zurück.
Zusätzlich wird Microsoft über die Bing-API aber noch eine Reihe von anderen Interfaces zur Verfügung stellen - etwa für die Suche per Spracheingabe, eine Übersetzungs-Funktion und einiges mehr. So soll Entwicklern ausreichend Flexibilität geboten werden - sonst wäre es wohl auch kaum für einen größeren Kreis interessant, Microsofts Suchmaschine in ihre Android-App einzubauen.
Der Software-Konzern versucht bereits seit einiger Zeit, dem Konkurrenten Marktanteile abzugraben. Das gelang bei der klassischen Suchmaschine allerdings nur bedingt. In den USA kommt Bing zwar auf signifikante Marktanteile, in den meisten anderen Ländern hingegen eher nicht. Nun hofft man in Redmond darauf, dass mit dem aufstrebenden Mobile-Markt die Karten ein Stück weit neu gemischt werden.
Einen ersten Eindruck, wie das Ganze einmal auch in der Software externer Anbieter funktionieren kann, zeigt eine neue Version der Android-App von Bing, die ab heute verfügbar ist. Wenn der Nutzer hier nun etwas länger auf den Home-Button drückt, beginnt die entsprechende Funktion die Inhalte auf dem Display zu analysieren und liefert anschließend passende Suchergebnisse zurück.
Zusätzlich wird Microsoft über die Bing-API aber noch eine Reihe von anderen Interfaces zur Verfügung stellen - etwa für die Suche per Spracheingabe, eine Übersetzungs-Funktion und einiges mehr. So soll Entwicklern ausreichend Flexibilität geboten werden - sonst wäre es wohl auch kaum für einen größeren Kreis interessant, Microsofts Suchmaschine in ihre Android-App einzubauen.
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Christian Kahle
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