Weltweite GitHub-Störung: Massive Ausfälle legen Entwickler-Tools lahm
Die weltweit größte Entwicklerplattform GitHub kämpft derzeit mit massiven technischen Problemen. Wichtige Werkzeuge für die Softwareentwicklung sowie KI-Dienste sind nur eingeschränkt nutzbar. Die Ursache für die weitreichende Störung ist noch unklar.
Der Ausfall betraf nicht nur die reine Erreichbarkeit der Webseite, sondern vor allem tiefergehende Werkzeuge für Entwickler. Bei Pull Requests war die Funktion zum Einreichen und Überprüfen von Code-Änderungen stark verzögert. Webhooks fielen teilweise komplett aus, wodurch automatisierte Benachrichtigungen an externe Server ausblieben. Zudem arbeitete Actions, das System für automatisierte Tests und Software-Auslieferungen, nur eingeschränkt.
GitHub meldete noch bis zum frühen Abend bei Web-Zugriffen und Programmierschnittstellen eine Fehlerrate von etwa 20 Prozent. Bei Downloads von Archiven und Rohdaten aus den Code-Speichern lag die Rate sogar bei rund 50 Prozent. Auch Authentifizierungsdienste und der KI-gestützte Programmierassistent Copilot waren in ihrer Leistung eingeschränkt. Kurz nach 18:30 Uhr vermeldete die Plattform dann einen Erfolg. Das Problem konnte identifiziert werden. Seit 19 Uhr gibt es kaum noch Beeinträchtigungen.
GitHub bedient nach eigenen Angaben mittlerweile über 180 Millionen Nutzer. Das rasante Wachstum wird stark durch den aktuellen Trend zur KI-gestützten Programmierung angetrieben. Um der enormen Nachfrage gerecht zu werden, plante das Unternehmen ursprünglich, seine Kapazitäten zu verzehnfachen. Letztlich zeigte sich jedoch, dass eine dreißigfache Erweiterung der Infrastruktur notwendig ist.
Wart ihr von dem Ausfall bei GitHub betroffen und wie geht ihr mit solchen Störungen im Arbeitsalltag um? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Massive Störung bei GitHub
Massive Ausfälle von Online-Diensten wie Microsoft 365, KI-Infrastruktur wie die von Anthropic oder gesamte Social-Media-Netzwerke scheinen immer häufiger zu werden. Heute kommt es nun bei der zu Microsoft gehörenden Entwicklerplattform GitHub zu einem weltweiten Ausfall. Zahlreiche Dienste verzeichneten laut offiziellen Statusmeldungen hohe Fehlerraten. Von Problemen wurde erstmals gegen 15:40 Uhr deutscher Zeit berichtet. Sie betrafen sowohl die Weboberfläche als auch automatisierte Prozesse.Der Ausfall betraf nicht nur die reine Erreichbarkeit der Webseite, sondern vor allem tiefergehende Werkzeuge für Entwickler. Bei Pull Requests war die Funktion zum Einreichen und Überprüfen von Code-Änderungen stark verzögert. Webhooks fielen teilweise komplett aus, wodurch automatisierte Benachrichtigungen an externe Server ausblieben. Zudem arbeitete Actions, das System für automatisierte Tests und Software-Auslieferungen, nur eingeschränkt.
GitHub meldete noch bis zum frühen Abend bei Web-Zugriffen und Programmierschnittstellen eine Fehlerrate von etwa 20 Prozent. Bei Downloads von Archiven und Rohdaten aus den Code-Speichern lag die Rate sogar bei rund 50 Prozent. Auch Authentifizierungsdienste und der KI-gestützte Programmierassistent Copilot waren in ihrer Leistung eingeschränkt. Kurz nach 18:30 Uhr vermeldete die Plattform dann einen Erfolg. Das Problem konnte identifiziert werden. Seit 19 Uhr gibt es kaum noch Beeinträchtigungen.
Wachsende Kritik an Stabilität
Die aktuelle Situation verdeutlicht, wie sehr sich die Plattform über das reine Hosting von Quellcode hinaus entwickelt hat. Fällt sie aus, stehen oft ganze Software-Pipelines still. Das Portal weist zudem auf eine Häufung von Ausfällen hin: Allein im Juli hatte es acht kleinere und größere Vorfälle gegeben, nach neun im Mai und sechs im Juni.GitHub bedient nach eigenen Angaben mittlerweile über 180 Millionen Nutzer. Das rasante Wachstum wird stark durch den aktuellen Trend zur KI-gestützten Programmierung angetrieben. Um der enormen Nachfrage gerecht zu werden, plante das Unternehmen ursprünglich, seine Kapazitäten zu verzehnfachen. Letztlich zeigte sich jedoch, dass eine dreißigfache Erweiterung der Infrastruktur notwendig ist.
Geplante Anpassungen
Das Unternehmen arbeitet eigenen Aussagen zufolge derzeit an der Eindämmung der Fehler und führt parallel eine umfassende Migration auf die Cloud-Plattform Azure durch. Der Schritt soll künftig gemeinsame Fehlerpunkte reduzieren und die allgemeine Ausfallsicherheit erhöhen. Ob die Maßnahmen ausreichen, um die Zuverlässigkeit für die wachsende Nutzerschaft dauerhaft zu gewährleisten, bleibt abzuwarten.Wart ihr von dem Ausfall bei GitHub betroffen und wie geht ihr mit solchen Störungen im Arbeitsalltag um? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Die Entwicklerplattform GitHub war von einer weltweiten Störung betroffen
- Sowohl die Weboberfläche als auch automatisierte Prozesse fielen aus
- Bei Downloads aus Code-Speichern lag die Fehlerrate bei rund 50 Prozent
- Auch der KI-gestützte Programmierassistent Copilot war eingeschränkt
- Die Häufung von Ausfällen in den letzten Monaten sorgt für laute Kritik
- Eine Migration auf Azure soll künftig die Sicherheit erhöhen
Siehe auch:
- Großangriff: Wurm killt Microsoft-GitHub-Repos - mit schweren Folgen
- Neue GitHub Copilot-Preise: Die Token-Abrechnung wird zur Kostenfalle
- Microsoft sperrt GitHub-Accounts des unbequemen Sicherheitsforschers
- GitHub gerät immer stärker unter Druck - Microsoft nicht unschuldig
- GitHub-Hack: Tausende interne Repositorys durch VS Code gestohlen
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