Rachepornos: Microsoft hilft mit Löschung auf Bing, OneDrive & Co.
Mehr Hilfe für Racheporno-Opfer: Microsoft hat eine neue Webseite eingerichtet, die es Betroffenen leichter machen soll, den Konzern über die ohne Erlaubnis der gezeigten Person veröffentlichten Inhalte zu informieren und eine "Löschung" zu veranlassen.
Microsoft Revenge-Porn-Reporting-Homepage
Vor Kurzem hatte Google in einem Blogbeitrag angekündigt, Revengeporn-Betroffenen mit einem neu eingerichteten Service besser dabei zu unterstützen, solche Inhalte zu melden, sodass diese zumindest über die Dienste des Konzerns nicht mehr erreichbar sind. Gut einen Monat später erklärt jetzt auch Microsoft, dass man Opfern mit einer neuen Reporting-Webseite noch besser unter die Arme greifen will.
"Es muss viel für eine Lösung dieses Problems getan werden. Als ein erster Schritt, wollen wir Opfern dabei helfen, wieder die Kontrolle über ihre Bilder und ihre Privatsphäre zu erlangen", so Microsoft. Deshalb werde man dafür sorgen, dass zu Recht gemeldete Links zu Fotos und Videos global nicht mehr in den Sucherergebnissen von Bing auftauchen. Auch der Zugang zu Inhalten die auf OneDrive oder Xbox Live geteilt wurden, soll bei einer rechtmäßigen Opfer-Anfrage weltweit gekappt werden.
Hilfe bei Rachepornos Microsoft Revenge-Porn-Reporting-Homepage
Kein Platz auf Bing, OneDrive & Co.
Rachepornos - englisch Revenge Porn genannt - zählen zu den perfidesten Formen des Cybermobbings: Um ihre Opfer zu diskreditieren, stellen die Täter ohne Einwilligung der gezeigten Personen Inhalte ins Netz, die diese nackt oder bei sexuellen Handlungen zeigen. Sind diese Videos oder Fotos einmal im Internet verbreitet, ist es für die Betroffenen unmöglich, diese garantiert und endgültig entfernen zu können. Trotzdem wollen einige Unternehmen helfen, den Zugang zu solchen Inhalten so schwer wie möglich zu machen.Vor Kurzem hatte Google in einem Blogbeitrag angekündigt, Revengeporn-Betroffenen mit einem neu eingerichteten Service besser dabei zu unterstützen, solche Inhalte zu melden, sodass diese zumindest über die Dienste des Konzerns nicht mehr erreichbar sind. Gut einen Monat später erklärt jetzt auch Microsoft, dass man Opfern mit einer neuen Reporting-Webseite noch besser unter die Arme greifen will.
"Es muss viel für eine Lösung dieses Problems getan werden. Als ein erster Schritt, wollen wir Opfern dabei helfen, wieder die Kontrolle über ihre Bilder und ihre Privatsphäre zu erlangen", so Microsoft. Deshalb werde man dafür sorgen, dass zu Recht gemeldete Links zu Fotos und Videos global nicht mehr in den Sucherergebnissen von Bing auftauchen. Auch der Zugang zu Inhalten die auf OneDrive oder Xbox Live geteilt wurden, soll bei einer rechtmäßigen Opfer-Anfrage weltweit gekappt werden.
Start in Englisch, andere Sprachen folgen
Wie der Konzern in dem offiziellen Blogbeitrag betont, könne Revenge Porn "... beinahe jeden Aspekt im Leben des Opfers beschädigen". Deshalb habe man den Weg, wie Microsoft um eine Löschung von Inhalten gebeten werden kann, jetzt deutlich vereinfacht. Auf der neu eingerichteten Webseite, die auf ein Formular im Supportforum verweist, können Betroffene Dokumente wie Polizeiberichte oder Gerichtsbeschlüsse einreichen, um die Gültigkeit des Löschantrags zu untermauern. Microsoft betont, dass alle Anträge aber auch unabhängig von solchen offiziellen Nachweisen sorgfältig überprüft werden. Die Webseite, die aktuell nur in Englisch abrufbar ist, soll in den nächsten Wochen auch in andere Sprachen übersetzt werden.Hilfe bei Rachepornos Microsoft Revenge-Porn-Reporting-Homepage
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