Wachstumswarnung: Browserfirma Opera muss vielleicht verkaufen
Nach dem jüngsten Quartalsergebnis denkt die Opera Software ASA laut einem Bericht über den Verkauf an einen Investor nach. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben sich auch schon eine Reihe potentieller Übernahme-Interessierte gemeldet.
Seit 2004 wird die Opera Software ASA, zu der neben der Browser-Entwicklung vor allem das Mobilanzeigen-Unternehmen Opera Mediaworks gehört, an der Börse gehandelt. Die jüngsten Entwicklungen in den Geschäftsfeldern haben nun laut Reuters nicht den eigenen Einschätzungen entsprochen. Opera hat daher bei der Verkündung der Quartalsergebnisse in dieser Woche zunächst die offiziellen Erwartungen für das komplette Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Was zu dem Einbruch führte ist nicht bekannt.
Das norwegische Unternehmen plant nun einen Umsatz von 600 bis 618 Millionen US-Dollar einzufahren. Vor der Korrektur war die Rede von bis zu 650 Millionen Dollar Umsatz. Im Geschäftsjahr 2014 hatte Opera einen Umsatz von 418 Millionen US-Dollar verkündet. Besonders deutlich wird die Wachstumswarnung allerdings erst beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Dort musste Opera von 130-140 Millionen US-Dollar auf 108-118 Millionen US-Dollar korrigieren.
Ein Verkauf oder eine Partnerschaft sei von den aktuellen Anteilseignern gefordert worden, schreibt Reuters. Strategisch ergibt das auch Sinn, obwohl durch die Ankündigung der Preis für das Unternehmen nur weiter fallen könnte. Im Februar, kurz nach der ersten öffentlichen Korrektur der erwarteten Jahresergebnisse, hatte Opera demnach fast 44 Prozent Aktienwert eingebüßt.
Siehe auch: Opera Mini für Windows Phone: Finale Version veröffentlicht
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Das norwegische Unternehmen plant nun einen Umsatz von 600 bis 618 Millionen US-Dollar einzufahren. Vor der Korrektur war die Rede von bis zu 650 Millionen Dollar Umsatz. Im Geschäftsjahr 2014 hatte Opera einen Umsatz von 418 Millionen US-Dollar verkündet. Besonders deutlich wird die Wachstumswarnung allerdings erst beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Dort musste Opera von 130-140 Millionen US-Dollar auf 108-118 Millionen US-Dollar korrigieren.
Besserung in Aussicht?
Nun ist es allerdings nicht das erste Mal in diesem Geschäftsjahr 2015, dass Opera seine Gewinn- und Umsatzerwartungen nach unten korrigieren musste - daher ist die Entscheidung einen Verkauf zu erwägen und das öffentlich zu machen ein Schritt, den die Geschäftsleitung nun als letzte Maßnahme sieht.Ein Verkauf oder eine Partnerschaft sei von den aktuellen Anteilseignern gefordert worden, schreibt Reuters. Strategisch ergibt das auch Sinn, obwohl durch die Ankündigung der Preis für das Unternehmen nur weiter fallen könnte. Im Februar, kurz nach der ersten öffentlichen Korrektur der erwarteten Jahresergebnisse, hatte Opera demnach fast 44 Prozent Aktienwert eingebüßt.
Siehe auch: Opera Mini für Windows Phone: Finale Version veröffentlicht
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